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André Schulze (links) und Steffen Radochla (vorne) im Rahmen der Pressekonferenz der «neuseen classics». Foto: Veranstalter
20.04.2010 17:41
«neuseen classics» nach Finanzproblemen mit attraktivem Starterfeld

Leipzig (rad-net) - Nach großen Sorgen um den Erhalt des Profirennens der «neuseen classics - rund um die braunkohle», die durch die Sparkasse Leipzig ausgeräumt wurden, kann Renndirektor Harald Redepenning für den Pfingstsonntag nun ein attraktives Fahrerfeld präsentieren. Im Gewerbepark Zwenkau werden neben zahlreicher Jedermänner und Nachwuchsfahrer auch wieder erstklassige Profis am Start stehen.

Mit Milram ist das deutsche ProTour-Team mit seinem besten Sprinter Gerald Ciolek am Start. Desweiteren haben auch die beiden Professional-Continental-Teams Voralberg-Corratec sowie CCC Polsat für das 192 Kilometer lange Rennen gemeldet. Das Hauptaugenmerk bei den Continental-Teams liegt bei den Lokalmatadoren Steffen Radochla vom Team Nutrixxion, der das Rennen 2008 gewinnen konnte, und Eric Baumann vom Team NetApp sowie André Schulze vom tschechischen Team PSK Whirlpool. «Wir dürfen gespannt sein, wie sich das internationale Fahrerfeld mit den starken Lokalmatadoren schlägt und wie sich Milram-Kapitän Ciolek nach seiner Verletzung erholt hat», so Bahn-Bundestrainer Andreas Petermann, der für die Fahrerverpflichtungen verantwortlich ist.

«Unser Ziel ist es, noch ein zweites ProTour-Team zu verpflichten. In diese Richtung führen wie noch Gespräche», erklärte Renndirektor Harald Redepenning. Bisher haben 15 Rennställe mit Fahrern aus 10 Nationen ihre Teilnahme für das am Pfingstsonntag stattfindende Rennen angemeldet. Das amerikanische Team HTC-Columbia, das mit André Greipel den Vorjahressieger stellte, sagte seine Teilnahme ab.

Das Jedermannrennen der «neuseen classics» hat sich inzwischen als fünftgrößtes Rennen in Deutschland etabliert. Insgesamt werden 2500 Teilnehmer erwartet, die sich eine der drei Streckenlängen von 30, 80 oder 140 Kilometer aussuchen können. Derzeit haben sich schon 1500 Hobbysportler angemeldet. Wie in den Vorjahren ist das Jedermannrennen in der Rennserie German Cycling Cup als eines von elf Rennen vertreten. «In diesem Jahr gibt es eine Veränderung in der Team-Anmeldung. Ein Team besteht in diesem Jahr nicht mehr aus vier, sondern aus sieben Fahrern, wobei vier in die Wertung eingehen - damit haben wir nun das selbe Reglement wie der German Cycling Cup und die Ergebnisauswertung wird übersichtlicher», erklärt Jörg Weise, Leiter des Jedermannrennens.

Zu den «young neuseen classics» werden rund 300 Kinder erwartet, die im Fette-Reifen-Rennen über drei beziehungsweise neun Kilometer um die Wette fahren. Die Schulen und Kindergärten mit den meisten Teilnehmern werden mit einer Geldprämie belohnt.

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