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Olympiasieger Philip Hindes fuhr eine Ehrenrunde mit dem Union Jack. Foto: Ian Langsdon
03.08.2012 17:43
Hindes-Sturz ohne sportrechtliche Folgen

London (dpa) - Der vermeintlich absichtlich herbeigeführte Sturz des britischen Bahnfahrers Philip Hindes als Anfahrer der britischen Teamsprinter bleibt ohne sportrechtliche Folgen.

«Es gab keinen Protest und die Goldmedaille ist verteilt - dabei bleibt es», erklärte Enrico Carpani, der Sprecher des Weltverbandes UCI, am Freitag im Londoner Velodrom.

Kurz nach dem Start in der Qualifikation gegen Deutschland war der in Krefeld geborene Hindes gestürzt und hatte einen Neustart erzwungen. «Das hatten wir so ausgemacht - im Falle eines schlechten Starts», hatte Hindes nach dem Rennen treuherzig erklärt und damit einen Regelbruch zugegeben. Später widersprach die britische Teamleitung der Aussage des 19-Jährigen, der vor 18 Monaten den Verband gewechselt hatte. Hindes Wortmeldung wurde mit «mangelnden Englischkenntnissen» erklärt.

Die Briten hatten mit Hindes und Schlussfahrer Sir Chris Hoy am Donnerstag im Velodrom Gold geholt und waren Weltrekord gefahren. Das deutsche Terzett musste mit Bronze zufrieden sein.


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