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arni3665

Registriert am: 21.04.2007
VonBerlin
Nachrichten : 35
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| Geschrieben 03.05.2007 um 01:32  
Hallo liebe Radsportfreunde!
DOP, DOP ein lästiges aber wichtiges Thema. Das nicht nur in der Elite-Klasse aktuell ist, sondern sich durch sämtliche Klassen zieht. Ein tiefer, tiefer Sumpf. Der, so glaube ich, nie in den Griff zu bekommen ist.
WAS DENKT IHR ?
Ich bin selber Lizenz Senior Fahrer. Und wenn man sich die Ergebnisslisten genau Ansieht, dann kommt ein schon das Grübeln. Die Leistungen Steigen von Jahr zu Jahr und die Herren werden immer älter. Werden eigentlich mal Kontrollen vorgenommen??? Aber nicht nur bei den Deutschen Meisterschaften ! Sondern mal ganz Unerwartet! Bei den ersten 20 der Rangliste wäre dies bestimmt angebracht.
Bitte schreibt eure Meinung. Würde mich stark Interessieren, wie Ihr darüber denkt!
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arni3665

Registriert am: 21.04.2007
VonBerlin
Nachrichten : 35
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| Geschrieben 17.08.2007 um 01:48  
Es haben nun fast 300 Personen den Artikel gelesen.
Aber keiner will oder kann etwas dazu schreiben.
Was soll man denken ? Habt Ihr alle keine Meinung ?
Der beste Beweis war ja wohl der Gedopte Senior 4 Sieger Herr Gehrmann bei den Deutschen Meisterschaften in Görlitz.
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Piti

Registriert am: 22.06.2007
Nachrichten : 2409
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| Geschrieben 17.08.2007 um 09:14  
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Lince

Registriert am: 08.08.2007
Nachrichten : 3
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| Geschrieben 17.08.2007 um 15:39  
Hallo arni3665,
auch ich beobachte die Seniorenscene mit Argwohn was Doping betrifft. Da gibt es Leistungssteigerungen von Fahrern welche nach meiner Auffassung nur durch Chemie erklärbar sind. Und dies geschied z.T. auf der untersten Ebene d.h. bei total unbedeutenden Rennen und meist bei Zeitfahren.
Bei der Siegerehrung weiß man nicht ob man einem solchen Sieger die Hand reichen soll der dich gerade betrogen hat. Wenn es die Schäubles und andere Politiker und die Verbände erst meinen würden sollten intelligente Dopingkontrollen gemacht werden und das bereits im Jugendbereich. Wenn beispielsweise herausragende Leistungen bei Veranstaltungen erkennbar sind sollten die Fander zugreifen, da würde sich mancher wundern!
Aber die einfachste Ausrede ist das nicht vorhandene Geld. Aber irgend wann muß die Allgemeinheit für die Spätfolgen aufkommen.
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Piti

Registriert am: 22.06.2007
Nachrichten : 2409
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| Geschrieben 22.08.2007 um 15:52  
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arni3665

Registriert am: 21.04.2007
VonBerlin
Nachrichten : 35
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| Geschrieben 31.08.2007 um 01:49  
Die Stellungnahme von Herrn Gehrmann ist ja wohl ein WITZ !!!
Die Ergebnisse die Herr Gehrmann bis vor den Deutschen Meisterschaft eingefahren hat sind milde Ausgedrückt Mittelprächtig.
Ich Kenne mich in der Berliner Radsportzehne recht gut aus.
Kein Rennen im Berliner raum gewonnen, geschweige bei einen Bundesweiten Rennen. Dann wird man aus heiterem Himmel Deutscher Meister. Da ist doch was FAUL ! War dann ja auch ! Er wurde positiv getestet.
Dann diese Stellungnahme. Einfach nur eine Frechheit.
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Kettenschinder

Registriert am: 30.08.2007
VonPocking
Nachrichten : 2
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| Geschrieben 31.08.2007 um 06:44  
Gedopt wird überall, auch im Seniorenbereich. Gehrmann ist der Beweis, und seine Stellungnahme ist die größte Lüge - genau wie bei Zabel.
Was wollen diese erren sich eigentlich noch beweisen? Aber wir wissen ja, Doping geht auch aufs Gehirn.
Auch im Jedermann-bereich wird gedopt was das Zeug hält. Ich bin heuer zum 3. Mal die Jeantex-Tour-Transalp mitgefahren und wurde endgültig bekehrt. In den letzten Jahren habe ich immer noch an das Gute geglaubt, aber heuer "wurden mir endgültig die Augen geöffnet". Es wird großflächig gedopt "bis unter die Haarspitzen". Mir persönlich wurde sogar von einem anderen Teammitglied angeboten, ich könnte von ihm versch. Mittelchen bekommen - Grund war, mir gings am 3. Tag nicht besonders gut und der wollte meine Regeneration beschleunigen. Hab mich aber selbst wieder gut erholt.
Auf jeden Fall - Jeantex-Tour-Transalp fahr ich nicht mehr.
Dies sollten auch viele andere denken und diese Veranstaltung einfach boykottieren.
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Lince

Registriert am: 08.08.2007
Nachrichten : 3
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| Geschrieben 31.08.2007 um 11:48  
Hallo Kettenschinder,
mein Freund fuhr auch die Transalp mit. Ich selbst war am Hahntenjoch, da konnte ich mir auch so meine Gedanken über die großen Leistungsunterschiede der an die 60 Jährigen machen! Ist dies alles mit Apfelsaft und Haferflocken zu bewältigen? Mit reinem Training ist dies sicher nicht zu bewältigen. Aus dem Bericht der aktuellen TOUR kann man ja die permanente Leistungsentwicklung seit Beginn an nachlesen. Allein am Material kann es nicht liegen. Wie laufen eigentlich hier die Dopingkontrollen ab oder gibt es hier vielleicht gar keine? Aber auch diese Veranstaltung hat mit Geldverdienen zu tun. Man kann hören, dass die Veranstalter höhere Ziele verfolgen wie der Ironman in Hawaii.
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herbert

Registriert am: 04.07.2003
Von64354 Reinheim
Nachrichten : 70
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| Geschrieben 06.09.2007 um 19:30  
Ja das ist so eine Sache mit dem Doping, gerade bei den älteren Herren, von denen jeder mehr oder weniger ein Wehwehchen hat, für das er ein Medikament vom Arzt verschrieben bekommen hat. Wenn der zur Dopingkontrolle Aufgerufene ein entsprechendes Attest vorweisen kann, wird ihm nichts passieren. Der Manfred Gehrmann hat das nicht beachtet, vielleicht hat er im Vorfeld auch nie und nimmer daran geglaubt, dass er Deutscher Meister wird. Wäre er ein Seriensieger, hätte er bestimmt das entsprechende Attest dabei gehabt (ich könnte ein Dutzend Namen nennen, die immer ein bis mehrere Atteste mit sich rumtragen, es könnte ja passieren, das sie zur Dopingkontrolle gerufen werden)und wir würden uns heute noch über seinen Sieg freuen. Ich war selbst bei diesem Rennen dabei. Ich habe mich sehr über das Ergebniss gefreut. Auf den ersten drei Plätzen einmal nicht die üblichen Verdächtigen, sondern solche die selten vorne sind. Ja und dann sowas! Aber das ist keine Überraschung. Dass auch in den Seniorenklassen gedopt wird, erlaubt mit Attest oder nicht erlaubt ohne Attest beweist die hohe Anzahl der Erwischten, obwohl nur bei der DM bzw. EM oder WM in St. Johann Überprüfungen stattfinden. Aber wie schon gesagt, mit Attest ist alles erlaubt. Das ist so wie mit den Gesundheitpässen bei den Profis, steht ein Medikament darauf, darf es genommen werden (siehe die vielen Asthmatiker bei den Profis). Hier liegt m.E. das Hauptübel, ich bin der Meinung, wer krank ist, kann kein Rennen fahren, wer ein verbotenes Medikament braucht um wieder gesund zu werden, muss mit dem Rennfahren aussetzen. Auch Manfred Gehrmann schreibt, dass er das Medikament braucht, damit er überhaupt Radrennen fahren darf. Genau das ist der falsche Ansatz. Wenn man einem Job nachgeht und man ist krank, wird man vom Arzt krank geschrieben und braucht in der Zeit bis man wieder gesund ist nicht zu arbeiten.
Genau so muss man das auch im Sport sehen, ist man krank, braucht man ein Medikament, dann kann ich keinen Sport betreiben.
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herbert

Registriert am: 04.07.2003
Von64354 Reinheim
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| Geschrieben 12.10.2007 um 11:33  
Mit dieser Stellungname will ich dieses Thema wieder auf die erste Seite des Forums bringen.
Denn ich bin der Meinung, dass hierzu noch nicht alles gesagt ist.
Insbesondere würde mich mal die Meinungsäußerung eines Attestinhabers interessieren.
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