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Chrissilot

Registriert am: 09.02.2005
Nachrichten : 6
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| Geschrieben 24.05.2007 um 14:17  
Nach der jüngsten Welle von Geständnissen wird es für unseren kleinen Trotzkopf immer schwieriger, glaubwürdig zu bleiben. Ich bin dafür, dass Jan endlich eine Pressekonferenz einberuft, in der er diesmal die Wahrheit sagt. Sportlich ist er doch ohnehin schon tot. Deshalb mausert sich ja auch seine Website immer mehr zu einer Klatsch- und Tratschseite, die vielleicht von Bunte- und Frau im Spiegel-Lesern angeschaut wird, aber Radsportfans nicht interessieren dürfte.
Christian
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borisgodo

Registriert am: 25.07.2006
Nachrichten : 190
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| Geschrieben 24.05.2007 um 16:29  
der steht doch in einer völlig anderen position... bei unseren geständigen kollegen geht es um
regelverstöße!...
diese werden nur vom sportgericht verfolgt.
bei ulle arbeitet die staatsanwaltschaft. ist wohl eine andere größenordnung oder?
die folgen die diese ermittlungen haben sind wohl um einiges schwerer als eine 6 oder 24 monatige sperre und die handvoll euros...
jeder von uns würde sich in seiner position ein geständnis zweimal überlegen. bei ihm würde das im moment nichts besser machen.
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Chrissilot

Registriert am: 09.02.2005
Nachrichten : 6
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| Geschrieben 24.05.2007 um 17:10  
Das ist wohl richtig. Wenn man es rein juristisch betrachtet ist es einerseits verständlich, dass er keine Aussage macht. Gleichwohl aber dann auch ein klares Indiz, das er sich mit seiner Aussage nur selbst belasten würde.
Wenn man jetzt weiter denkt, heißt es im Prinzip: keiner zweifelt mehr daran, dass er gedopt hat. Und wenn man bei der juristischen Argumentation bleibt: unter bestimmten Umständen kann man durch eine freiwillige Selbstaussage auch das Strafmaß einschränken. Insofern würde die Selbstanklage doch wieder Sinn machen.
Was ich dann aber unter moralischen Aspekten überhaupt nicht verstehe: warum wiederholt er dann immer wieder seine Klausel, niemanden betrogen zu haben und hält nicht einfach den Mund?
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Cos

Registriert am: 25.05.2007
VonWedel
Nachrichten : 1
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| Geschrieben 25.05.2007 um 00:55  
Was mich wundert - in zweierlei Hinsicht:
1. Wenn Ulle gedopt war, wieso kam er nicht an Armstrong vorbei?
2. Warum hat sich das noch kein anderer gefragt?
Entweder Armstrong ist ein echter Ausnahmefahrer, der selbst gedopte schlagen konnte.
Oder er hat in dem Zeitraum einfach keiner gedopt.
Oder Armstrong hat selbst verbotene Substanzen genommen.
Ich will ihm letzteres nicht unterstellen, aber merkwürdig ist es schon, oder?
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borisgodo

Registriert am: 25.07.2006
Nachrichten : 190
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| Geschrieben 25.05.2007 um 09:14  
dazu sage ich nur das reletiv zeitnah mit beendigung der armstronära ein spezielles labor in den usa aufgeflogen ist... auch ne überlegung.
aber das ist nur so im vorbei gehen gedacht... nicht allzu ernst nehmen )
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Chrissilot

Registriert am: 09.02.2005
Nachrichten : 6
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| Geschrieben 25.05.2007 um 09:53  
Folgendes Szenario wäre doch plausibel:
Ullrich hat in den 90ern gedopt wie die anderen. Deshalb konnte er gegen die anderen gedopten gewinnen, weil er außerdem Talent hat. Vielleicht hat er auch nur in der Saison gedopt, wo er auch gewonnen hatte.
Nach seinem Karriere-Sturz war er vorgewarnt, was Doping angeht. Deshalb hat er in der letzten Tour auch nicht mehr oder nicht mehr viel gedopt - vielleicht noch ein bisschen bei Bianchi. Aber nicht mehr bei Telekom. Die vermehrten "Hunger-Äste" könnten ein Indiz dafür sein. Deshalb hat er gegen die anderen gedopten, vor allem gegen den einen, verloren.
Und die Amis: die gehen mit Doping genauso um wie mit Brustvergrößerung: je mehr desto besser.
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Peter64

Registriert am: 18.07.2004
Nachrichten : 338
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| Geschrieben 25.05.2007 um 23:47  
Wie lange ist ne Tour? Wie groß waren die Zeitunterschiede zwischen 1 & 2 ?
Nr. 1 pfeift sich Epo rein und Nr. 2 fährt nur 20 sekunden in 3000 km weniger und ist sauber... Wie naiv ist man(N) denn sich sowas schön zu reden.
Wer glaubt das es nur wenige schwarze Schafe gibt der will die Wahrheit nicht sehen. Es geht um viel Geld und noch mehr Prestige, und für Ruhm und Ehre
war schon immer jedes Mittel recht...
Und Ulle hat schon recht, er hat niemanden betrogen...
In dem Sinn
Peter64
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monikawp

Registriert am: 10.06.2005
VonNettetal
Nachrichten : 45
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| Geschrieben 26.05.2007 um 09:57  
Hallo
Quote:
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On 2007-05-25 00:55, Cos wrote:
Was mich wundert - in zweierlei Hinsicht:
1. Wenn Ulle gedopt war, wieso kam er nicht an Armstrong vorbei?
2. Warum hat sich das noch kein anderer gefragt?
Entweder Armstrong ist ein echter Ausnahmefahrer, der selbst gedopte schlagen konnte.
Oder er hat in dem Zeitraum einfach keiner gedopt.
Oder Armstrong hat selbst verbotene Substanzen genommen.
Ich will ihm letzteres nicht unterstellen, aber merkwürdig ist es schon, oder?
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Auch ich mische mich in dieser Diskussion mal ein. Ich nehme eher an das Armstrong auch verbotene Substanzen genommen hat, sonst wäre er bestimmt niemals 7x Tour-Sieger geworden. Warum outet sich Armstrong nicht? Ok. er gehörte nicht dem T-Com-Team an, aber "Discovery" hatte doch letztes Jahr auch mit seinem "Tour-Sieger" einen Gedopten oder war es nicht "Discovery"?
Aber einerseits finde ich es gut, dass alle nach und nach mit der Sprache rauskommen, nur schade für den gesamten Radsport, so kommt dieser Sport doch immer mehr unter die Räder.
Ich fände es auch gut, dass irgendwo ein Schnitt gemacht würde, und alle ganz von vorne und vor allem sauber wieder anfangen.
MonikaWP
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Peter64

Registriert am: 18.07.2004
Nachrichten : 338
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| Geschrieben 26.05.2007 um 22:28  
Ich denke auch das der Radsport als solches nur gewinnen kann wenn alle sauber fahren würden. ok der km/h schnitt würde fallen, aber dafür käm mehr spannung rein, den einer der sich am tag x restlos verausgabt ist garantiert am tag y platt.
dadurch wären die zeitabstände zwischen den fahrern geringer und jedes radrennen, gerade die großen hätten spannung bis zum schluss, und ich denke das ist wichtiger als jeder schnitt.
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Peter64

Registriert am: 18.07.2004
Nachrichten : 338
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| Geschrieben 26.05.2007 um 22:30  
Ich denke auch das der Radsport als solches nur gewinnen kann wenn alle sauber fahren würden. ok der km/h schnitt würde fallen, aber dafür käm mehr spannung rein, den einer der sich am tag x restlos verausgabt ist garantiert am tag y platt.
dadurch wären die zeitabstände zwischen den fahrern geringer und jedes radrennen, gerade die großen hätten spannung bis zum schluss, und ich denke das ist wichtiger als jeder schnitt.
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