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Antworten auf:  Hält sich T-Mobile an den "Ethik"-Code?

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Piti



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22.06.2007

Nachrichten : 2409

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 Geschrieben 05.09.2007 um 08:53   
Je nach Zählweise handelt es sich bei Herrn Bernucci um den 2. (+Sinkewitz),
3. (+Honchar) oder gar x. (+Ullrich, Sevilla, Aldag, Dr. Heinrich, Dr. Schmid) Dopingfall des T-Mobile Teams innerhalb von 12 bzw. 24 Monaten. Der "Ethik"-Code der ProTour-Teams sieht dafür einen "freiwilligen" Rückzug des gesamten Teams für die Dauer von 8 Tagen bzw. 4 Wochen vor.

Ob sich die Herren Stapleton, Aldag und Frommert wohl an ihre Unterschrift unter den sog. "Ethik"-Code erinnern werden?

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Piti



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22.06.2007

Nachrichten : 2409

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 Geschrieben 26.09.2007 um 10:11   
Und? Hat schon jemand eine Reaktion von T-Mobile bemerkt? Scheinbar will man noch den nächsten Fall abwarten...

Dafür kam gestern ans Licht, daß Linus Gerdemann mit Dr. Detlev Hirsch zusammenarbeitet, der von 1978 bis 1988 Arzt der DDR-Radsport-Nationalmannschaft war. Sollten die T-Mobile-Fahrer nicht ausschließlich von Mannschaftsärzten betreut werden?

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Piti



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22.06.2007

Nachrichten : 2409

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 Geschrieben 28.09.2007 um 09:55   
Spiegel: Rennstall für Sünder

Wie war das nochmal mit dem Kampf gegen Doping? Jetzt zeigt sich, wer es so richtig ernst meint...

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stubbinix



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VonBexbach / Saar

Nachrichten : 9

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 Geschrieben 29.09.2007 um 10:25   
Salü Fans,

Es ist meiner Meinung nach sehr schade, daß die Fahrer keine andere Möglichkeit haben, als da mit zu machen. Sie sind nichts anderes als loyal oder arbeitslos.
Die meines Erachtens größten Verbrecher sind die Pharmaindustrie und die PR-Strategen.
Werbung ist, wenn man davon spricht. Was hätten die Radställe in den letzten Jahren ein tristes Dasein gefristet, wenn fast niemand vom Radsport spricht.
Da ist jede Top-Meldung und Schlagzeile gerade recht. Jeder Erwähnung in den Nachrichten verursacht eine effektivere und kostenlose Werbung. Und diese kostenlosen Werbeminuten sind tausend mal mehr Wert als jede geschaltete Anzeige. Da ist es wurstegal, ob die Schlagzeile positiv oder negativ ist. Den PR-Strategen ist eine positive Schlagzeile vielleicht lieber, eine negative schadet aber auch nicht viel.
Wegen dem Doping ist kaum einer nun kein Kunde mehr bei dem Sponsor ist. Oder?

Und genau dieses moderne Management sorgt dafür, daß auch nach außen hin so getan wird und um konkurrenzfähig zu bleiben im Hinterstübchen mit der Pharmaindustrie zusammen weiter Süppchen zu kochen, die den Vorteil, den die anderen haben, wieder auszugleichen.

Und in den Verbänden, wie dem BDR, etwas zu ändern, bedarf es auch mehr als nur Einsatz. Was soll sich da ändern, wenn der Wasserkopf nicht ausgetauscht wird, wo jeder auf seiner persönlichen Ausnahmeregelung bestehen kann.

Wenn das schon im kleinsten Team oder Verein nicth gelingt, wie soll das dort funktionieren, wenn die Geldgeber, Sponsoren und die Wirtschaft am Drücker sind.

Mir tun die Fahrer ein wenig leid. Ob sie dopen oder nicht. Das wird in meinen Augen ja von woanders gesteuert.

tschüs...
...Stubbinix

[ Diese Nachricht wurde editiert von : stubbinix am 29-09-2007 10:26 ]

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Piti



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Nachrichten : 2409

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 Geschrieben 08.10.2007 um 12:28   
T-Mobile Team: T-Mobile Team beendet Saison

... und verzichtet aufgrund der Dopingfälle Sinkewitz und Bernucci auf die beiden letzten ProTour-Wettbewerbe (Paris-Tours, Lombardei-Rundfahrt).

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Piti



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Nachrichten : 2409

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 Geschrieben 11.10.2007 um 11:41   
ARD: "Ein Konzept kann ich nicht erkennen"

"Herr Schmidt, T-Mobile vertritt nach außen gern den "neuen Radsport", einen Sport mit intensivem Anti-Doping-Kampf. Ist das Team in den letzten Wochen und Monaten diesem Anspruch gerecht geworden?"

Dr. Achim Schmidt: "Ganz eindeutig: Nein. Wenn man nach einem Jahr Bilanz zieht, muss man klar sagen, dass das vollmundig angekündigte Konzept des sauberen Radsports nicht eingehalten werden konnte. Es stehen mit Gontschar, Bernucci und Sinkewitz drei Dopingfälle zu Buche. Zudem hat man mit George Hincapie einen wegen seiner engen Freundschaft zu Lance Armstrong doping-verdächtigen Fahrer verpflichtet. Und man denkt über die Verpflichtung von Zabel und Jaksche nach. Da kann ich kein Anti-Doping-Konzept mehr erkennen."


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herbert



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Von64354 Reinheim

Nachrichten : 70

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 Geschrieben 12.10.2007 um 11:16   
Dem Dr. Achim Schmidt kann man nur beipflichten. Das wäre z.B. der richtige Mann für ein neues Präsidium beim BDR. Dessen Intitiativen für den Radsport in Deutschland z.B. die Fette Reifen Rennen sind beispielgebend.

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Piti



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 Geschrieben 25.10.2007 um 18:41   
SZ: "Diese Skrupellosigkeit macht fassungslos"

"Teile der Mannschaft sollen drei bis vier Tage vor dem Tour-Auftakt am 1. Juli zur Behandlung in der Uni-Sportmedizin gewesen sein. Sinkewitz hat dem BDR demnach die Rolle der beteiligten Teamärzte geschildert, er selbst soll vor allem von Lothar Heinrich behandelt worden sein. Die Schilderung soll sich auf wiederholtes Doping mit Eigenblut im Laufe der Tour beziehen, von denen sich eine Maßnahme auch direkt auf dem Boden der Sportmedizin Freiburg abgespielt haben soll."

SZ-Kommentar: Das Rätsel T-Mobile

[ Diese Nachricht wurde editiert von : Piti am 25-10-2007 18:47 ]

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Piti



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 Geschrieben 29.10.2007 um 09:14   
SZ: "Für uns ist das ein Fiasko"

"Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier: "Damit wurde nicht nur der Anfangsverdacht gegen die Ärzte bestätigt, wir haben erstmals konkrete Aussagen über Vorgänge, die nicht in verjährte Zeit fallen.‘‘"

[...]

"Auch andere Dopingsünder gaben an, pünktlich zum Ende der Verjährungsfrist ihre jeweiligen Betrugspraktiken eingestellt zu haben. Etwa der heutige Sportliche Leiter des T-Mobile-Rennstalls: Rolf Aldag gestand im Mai, von 1995 bis 2002 mit Epo gedopt zu haben." [...] "Aldag [...] fuhr noch bei der Tour 2003 eine Etappe im Trikot des Bergbesten [...]"

[...]

"Dazu heißt es nun aus Universitäts-Kreisen, dass bei einer Blutinfusion an Sinkewitz ein ernstes Problem aufgetreten sei: Der Teamarzt habe die Bluteinleitung gar abbrechen müssen, weil Verklumpungen aufgetreten seien." [...] "Selbst der spanische Blutpanscher Eufemiano Fuentes sei da verantwortungsbewusster gewesen, der habe ja den renommierten Blutexperten Merino Battres zur Seite gehabt."

[...]

"Auch der Weltverband UCI könnte die Ermittlungen zu 2006 unterstützen. Bei T-Mobile-Fahrern soll es auffallende Blutwerte nahe an den jeweiligen Grenzwerten gegeben haben."


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Piti



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 Geschrieben 29.10.2007 um 17:50   
SZ: Ein Jahrzehnt unter Prüfung

"Gab es also eine besinnliche Doping-Auszeit unter den Magenta-Teamärzten von 2002 bis 2006?"

[...]

"Es geht nun um kriminell perfektionierte, dem modernen Zeitenwandel unterworfene Dopingpraktiken auch in Universitätsräumen im großen Stil."

[...]

"Anzunehmen ist aber, dass beim Bonner Unternehmen vor allem eine Frage erwogen wird: Gibt es, neben dem Ausstieg, noch eine andere glaubwürdige Option? Zumindest deutet sich nun eine Ausstiegsluke an. Sollten sich Patrik Sinkewitz’ Aussagen über wiederholtes Doping durch die Mannschaftsärzte bei der Tour 2006 auch auf den Radprofi Michael Rogers beziehen, beträfen die Vorwürfe den aktuellen Kapitän der Magenta-Equipe. [...] dann hätte der T-Mobile-Rennstall einen neuerlichen Dopingfall zu beklagen. Und Telekom einen - vermutlich vertraglich abgesicherten - Grund, auszusteigen."

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