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Simon Stiebjahn und Tom Böhme spurteten bei der vierten Cape Epic-Etappe auf Platz zwei. Foto: Team Bulls/Sabrina Kral
17.03.2016 14:44
Cape Epic: Stiebjahn/Böhme und Spitz/Belomoina Etappen-Zweite

Wellington (rad-net) - Auf der kürzesten Etappe der Absa Cape Epic 2016 feierten die Italiener Samuele Porro und Damiano Ferraro Das Duo gewann in Wellington nach 73 Kilometern mit 1:11 Minuten Vorsprung auf Simon Stiebjahn und Tim Böhme (Bulls 2), die Rudi van Houts und Hans Becking (CST Superior) im Sprint auf Rang drei verwiesen. Karl Platt/Urs Huber das Ziel verteidigten ihre Gesamtführung souverän. Bei den Damen holten sich Ariane Kleinhans/Annika Langvad 5,5 Sekunden vor Sabine Spitz und Yana Belomoina ihren dritten Tagessieg.

Bei Kilometer 50 passierten acht Herren-Teams gemeinsam die dritte und letzte Verpflegungszone. Doch unmittelbar danach wurde das Feuer eröffnet. Trek-Selle San Marco A, die beiden Bulls-Teams und CST Superior setzten sich ab und dann attackierten Porro und Ferraro. «Sie waren einfach zu stark und wir haben uns dann darauf konzentriert einen Platz auf dem Podium zu holen», erklärte Simon Stiebjahn. Porro und Ferraro bauten ihren Vorsprung auf über eine Minute aus und holten sich den angepeilten Etappensieg, ihren ersten beim Cape Epic.

Karl Platt und Urs Huber griffen auf dieser vierten Etappe nicht mehr in den Kampf um die Podestplätze ein, so dass der Deutsche Vize-Meister im Sprint, Simon Stiebjahn und Ex-Marathon-Meister Tim Böhme mit Rudi van Houts und Hans Becking um Platz zwei sprinten konnten. «Schön, dass es geklappt hat», meinte Simon Stiebjahn. «Vor zwei Tagen waren wir nach Tims Magen-Darm-Problemen Elfter in der Gesamtwertung, jetzt sind wir schon Fünfter. Das hätten wir vorgestern nicht erwartet.»

Tim Böhme selbst scheint wieder hergestellt. «Ich denke, ich habe den Virus schon mit ins Cape Epic reingenommen und vorgestern ging es mir total schlecht. Heute war der erste Tag, an dem ich mich richtig gut gefühlt habe», so Böhme. «Dass heute ein Podest-Platz rausgesprungen ist, das ist ein Lohn für die Mühen.» Das Duo wird die eigenen Ambitionen weiterhin zurückstellen und versuchen ihre Teamkollegen abzusichern.

Urs Huber und Karl Platt hatten alles unter Kontrolle. Verfolger Centurion-Vaude 2 hatte erst ein wenig Probleme mit verlorenem Luftdruck bei Nicola Rohrbach und beim Versuch die Lücke zu schließen, stürzte Pfrommer auf seine linke Seite.

Das brachte das Duo weiter in die Defensive und bei der Aufholjagd stürzte Pfrommer erneut, erneut auf die linke Seite. Hannes Genze war Beobachter dieser Szene. «Das war ungefähr zehn Kilometer vor dem Ziel, an einem Übergang zu einem Privatgelände. Matze ist mit dem Lenker an der Gegensprechanlage hängen geblieben», erzählte Genze und fügte hinzu: «20 Sekunden vorher ist Tim Böhme genau das Gleiche passiert.»

Das mitfavorisierte Team Topeak-Ergon 1 musste indes wegen einer Sturzverletzung von Kristian Hynek aufgeben.

So führt jetzt das Team Bulls 1 mit 9:44 Minuten Vorsprung auf Pfrommer/Rohrbach und 16:04 Minuten auf Trek-Selle San Marco A. Auf Rang vier liegen Manuel Fumic und Henrique Avancini, 26:03 Minuten zurück. Das Cannondale-Team erreichte in Wellington das Ziel als Sechster mit 2:59 Minuten Abstand.

Damen: Spitz bleibt an Bambus-Strauch hängen
Bis wenige hundert Meter vor dem Ziel sah es auf der vierten Etappe so aus, als würde es bei den Damen ein Sprint-Finish geben. Doch dann flog plötzlich Yana Belomoina vom Hinterrad der Schweizerin Ariane Kleinhans und die entscheidende Lücke war da.

Während vorne die dreifache Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad das Tempo sehr hoch hielt, hatte Sabine Spitz am Ende des Quartetts freiwillig ein paar Meter Abstand zu Belomoina gelassen. Der Grund dafür war, dass sie ihr der Kontakt mit einem Bambus-Strauch das Helmschild nach unten geschlagen hatte und deshalb ihre Sicht eingeschränkt war. Aus Sicherheitsgründen ließ sie deshalb eine kleine Lücke.< «Aber ich denke auch so wäre das schwer geworden. Annika hat vorne dermaßen aufs Tempo gedrückt und die beiden kannten die Zielanfahrt auch besser als wir», erklärte Sabine Spitz.

Ein Etappensieg wäre schön gewesen, aber die Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Sie nahm es gelassen. «Yana war heute gut drauf und wir sind voll im Plan», meinte Spitz.

Das Duo Sally Bigham/Adelheid Morath hatte auf der vierten Etappe ein „dickes“ Handicap. Bei Morath steckt nach wie vor eine Schwellung im Knie, die vom Sturz auf der zweiten Etappe herrührt, als die Freiburgerin vom Helikopter vom Bike geweht wurde. Sie verloren bereits am ersten Anstieg den Kontakt zu Sport for Good und Spur-Specialized, die in der Folge gut zusammen arbeiteten.

«Ich hatte vom Start weg Schmerzen, die Schwellung macht beim Treten Probleme. Es ist ein bisschen frustrierend jetzt so fahren zu müssen», erklärte Adelheid Morath den Rückstand. «Die Schwellung muss raus, morgen will ich wieder konkurrenzfähig sein.»

Sally Bigham versuchte ihr zu helfen, so gut es ging. Die Britin hat die Flinte längst noch nicht ins Korn geworfen. «Ariane und Annika fahren am Limit und es braucht nur einen Defekt und alles kann sich drehen», hat sie den Gesamtsieg noch nicht abgehakt. Allerdings muss Adelheid Morath erst wieder voll belastbar sein, um einen Angriff zu starten.

Das war Elisabeth Brandau am fünften Tag des Cape Epic. Allerdings erwischte diesmal Partnerin Hielke Elferkink (Meerendal-Rocky-EBE) keinen guten Tag, so dass sie früh abreißen lassen mussten. Als Tages-Achte verloren sie ihren fünften Gesamtrang an Theresa Ralph/Yolandi du Toit (Galileo Risk). «Schade, heute ging es mir mal wieder besser. Ich bin froh, dass ich wieder fitter bin», so Brandau, die Magen-Darm-Probleme hinter sich hat.

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