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Joachim Eilers ist erstmals Weltmeister. Foto: Andy Rain
03.03.2016 18:30
Joachim Eilers: Zum WM-Titel «geeiert»

London (rad-net) - Im siebten Anlauf hat es endlich geklappt: Joachim Eilers wurde heute in London Weltmeister im 1000-Meter-Zeitfahren. In 1:00,042 Minuten fuhr er neuen Bahnrekord und schlug den Niederländer Theo Bos um vier Zehntelsekunden. Im Siegerinterview verrät der 25-Jährige, wie er zum WM-Titel «eierte».

Für diesen Titel waren mehrere Anläufe nötig. Wie erleichtert sind Sie?

Eilers: Sehr! Ich habe Bronze gewonnen, zweimal Silber geholt. Man kann sagen, dass ich mich von WM zu WM gesteigert habe und jetzt endlich nach Gold greifen konnte.

Was haben Sie gefühlt, als man Ihnen das WM-Trikot überstreifte und was bedeutet der WM-Titel für Sie?

Es war unbeschreiblich! Mir kamen die Tränen. Ich bin unheimlich glücklich über diesen Triumph. Der WM-Titel hat eine megakrasse Bedeutung für mich. Das kann mir keiner mehr nehmen, man steht nun für immer in der Siegerliste. Im 1000-Meter-Zeitfahren zählt nur die eigene Leistung, in der Regel gewinnt der Stärkste. Kein Team, von dem man abhängig ist, und kein Renngeschehen, welches das Ergebnis verfälscht. Ich freue mich total!

Sie sind Bahnrekord gefahren. Haben Sie schon vor dem entscheidenden Lauf ahnen können, was heute möglich ist?

Nein, im Gegenteil. Ich habe mit dem Rad, mit dem ich jetzt Weltmeister wurde, nicht einmal auf der Bahn hier trainiert. Und ich bin anfangs auch ganz schön rumgeeiert, habe meine Linie nicht gefunden. Das hat mich gewurmt, und ich dachte mir, 'Ok, wenn du schon nicht schön unterwegs bist, dann wenigstens schnell!'.

Theo Bos hat mit 1:00,461 Minuten eine Superzeit vorgelegt. Dachten Sie in den Moment, dass es wieder nur zu Silber reichen würde?

Ja irgendwie schon, denn nach Bos kamen ja noch einige richtig schnelle Leute, die viel Zeit auf den Niederländer verloren haben. Ich wusste, dass ich eine Schippe drauf legen musste, um ihn zu schlagen. Und es hat geklappt.

Was haben Sie sich für die restliche WM vorgenommen? Sie gehen ja am Sonntag auch noch im Keirin an den Start.

Mir hat es da oben auf dem Podium ganz gut gefallen, die eigene Nationalghymne zu hören. (lacht) Ich habe mir im Keirin das Podest vorgenommen. Aber in der Disziplin kann immer viel passieren. In den letzten Rennen habe ich es aber immer ganz gut hingekriegt, mein Glück selber in die Hand zu nehmen. Ich hoffe, das es mir wieder gelingt. Das Potential dafür habe ich auf jeden Fall - ich denke das habe ich heute bewiesen.

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