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Josef «Seppl» Moster ist tot. Foto: privat
03.02.2016 15:45
Josef «Seppl» Moster gestorben

Offenbach/Queich (rad-net) - Josef «Seppl» Moster ist tot. Der langjährige Geschäftsführer des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz sowie Teamchef des ehemaligen Radbundesliga-Teams erlitt völlig überraschend am Dienstagmorgen während seinem Urlaub in Alicante/Spanien einen Herzinfarkt. Der 68 Jahre alte ehemalige Radsportler, der bundesweit Schlagzeilen machte, als er als einziger Radsportler drei Mal den legendären Klassiker den «Großen Silberpils Preis» in Bellheim für sich entschied, hinterlässt Ehefrau Ingrid, seine beiden Söhne Patrick und Ingo sowie drei Enkelkinder.

Die Nachricht vom Tod seines äußerst beliebten Ex-Radsportlers, Trainer, Teamchef und Funktionär sorgte für Bestürzung in der deutschen Radsportszene. Moster hat mit seinem über viele Jahrzehnte langem Wirken den Radsport in seinem Heimatverein, dem RC Silberpils Bellheim, wo er noch als Geschäftsführer aktiv war, im Pfälzischen Radfahrerbund als Trainer sowie im Radsportverband Rheinland-Pfalz als Teamchef und Geschäftsführer maßgeblich mitgeprägt. Josef Moster war seit frühester Jugend nicht nur dem Radsport sehr eng verbunden, sondern er hat auch maßgeblich die Nachwuchsarbeit in seinem Verein als auch im Landesverband entscheidend mitgeprägt und gefördert. Er konnte sich ein Leben ohne den Radsport konnte er sich nicht vorstellen. Ein Grund, weshalb er nach dem Ende seiner Laufbahn als Trainer erfolgreich sich dem Nachwuchs gewidmet hatte.

Mit Rüdiger und Kerstin Reichling sowie seinem ältesten Sohn Patrick, dem heutigen Sportdirektor des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) schafften es gleich drei seiner Schützlinge zu einer Teilnahme bei der Straßenrad-WM 1991 in Stuttgart. Sein großes Anliegen waren auch die regelmäßigen Teilnahmen an der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt, wo er zunächst als Sportler später aber auch als Teamchef der Regionalmannschaft bis zu deren Ende regelmäßig dabei war. Auch bei der Rad-Bundesliga gehörte er zu denjenigen Akteuren, wie Dieter Koslar (PSV Köln), Bernhard Baldinger TSV Betzingen), Udo Sprenger (RSC Wiesbaden) die diese Rennserie maßgeblich mit der Teilnahme ihrer Mannschaften unterstützt hatten. Dabei konnte Moster immer wieder auf Gerhard Hage, den langjährigen Vorstand der Bellheimer Brauerei setzen, der die Radsportaktivitäten seines Freundes gefördert hatte. Auch nach seinem altersbedingten Ausscheiden als Geschäftsführer des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz hielt Moster dem Radsport die Treue und unterstützte seinen Sohn Patrick als ehemaliger Bundestrainer der Junioren bei einigen Rundfahrten im In- und Ausland. Akteure wie John Degenkolb, Marcel Kittel oder Tony Martin gehörten damals ebenso zu seinen Schützlingen, die wie bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt als Gastfahrer zählenden Ex-Profis Michael Rich, Uwe Peschel oder Jan Schaffrath. Zu allen pflegte er ein herzliches Verhältnis. Seine Sportler waren seine Buben, wie auch seine beiden Söhne, die er während ihrer Karriere von der ersten Stunde bis zum Ende begleitet hatte.

Josef Moster war mit seinem Erfahrungsschatz stets gefragt und der Verstorbene sagte nie Nein. Er zeigte immer wieder Herzblut und Leidenschaft. Eine Eigenschaft, die er vom Fußball mitbrachte und bis zu seinem Tod ungebrochen blieb. Zuletzt formierte er das neue Team Erdinger Alkoholfrei für die kommende Straßenradsaison, begann mit den Vorbereitungen für den «Großen Silber-Pils-Preis», wo er als sportlicher Leiter das Sagen hatte und wenn noch ein wenig Zeit blieb, stieg er selbst auf den Sattel und fuhr einige Kilometer in der Südpfalz oder im benachbarten Elsass. Er gönnte sich nur selten einige ruhige Tage. Er war ein Kämpfer für seinen Sport, der ihm ans Herz gewachsen war. Bis am frühen Dienstagmorgen, als sein Herz nicht mehr schlug. Moster hinterlässt eine große Lücke im deutschen Radsport. Der deutsche Radsport wird ihn vermissen…..!

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