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Adelheid Morath ist auf Platz sieben beste deutsche Frau im UCI-Ranking. Foto: Archiv/Lynn Sigel
23.03.2016 09:18
MTB-Weltrangliste: Beste Karriere-Platzierung für Morath, enges Duell mit Italien

Aigle (rad-net) - Am Dienstag hat der Radsport-Weltverband zum ersten Mal in diesem Jahr die Cross-Country-Weltrangliste aktualisiert. Dabei ist Adelheid Morath die beste Deutsche und verbucht die beste Platzierung ihrer Karriere. Auch Sabine Spitz hat einen großen Sprung gemacht. Der Kampf der deutschen Herren um den dritten Olympia-Startplatz bei den Herren hat sich derweil zugespitzt.

Die 100 Punkte Vorsprung auf die Vertreter des Bund Deutscher Radfahrer (BDR), die Italien als Fünfter der Nationenwertung ins neue Jahr mitgenommen hat, sind auf neun zusammengeschmolzen. Verantwortlich dafür sind vor allem die Punkte, die Manuel Fumic (Cannondale Factory Racing) als Vierter und Simon Stiebjahn (Team Bulls) als Siebter aus dem Cape Epic (SH-C-Kategorie) mitgenommen haben.

Beim Afxentia Etappenrennen auf Zypern (auch SHC) waren die Deutschen noch weiter ins Hintertreffen geraten, weil Manuel Fumic gesundheitlich angeschlagen aufgeben musste und auf der anderen Seite dessen Teamkollege Marco Fontana als Dritter viele Punkte mitnahm. Man konnte sich sogar noch glücklich schätzen, dass der Italiener Luca Braidot beim abschließenden Cross-Country-Rennen einen Kettenriss hatte und dadurch viele Punkte verlor.

Heißes Duell zwischen Italien und Deutschland
Für den BDR sind es derzeit Manuel Fumic (1195), Simon Stiebjahn (353) und Moritz Milatz (Kreidler Werksteam, 285), deren Punkte in das Ranking zählen. Bei den Italienern sind es Marco Fontana (863), Andrea Tiberi (FRM, 614) und Luca Braidot (285). Seit dem 26. Mai wird aufaddiert, die Punkte der jeweils drei besten Fahrer einer Nation zum Zeitpunkt der Veröffentlichung werden zusammengezählt. Bis zum 24. Mai 2016.

Zur Endabrechnung zählen aber auch die zwölf Monate vom 26. Mai 2014 bis 25. Mai 2015. Die besten fünf Nationen dürfen drei Fahrer für Rio nominieren, ab Platz sechs nur zwei. In den verbleibenden zwei Monaten dürfte das noch ein heißes Duell zwischen den Italienern und den Deutschen werden.

Die Schweizer führen diese Rechnung an, vor den Franzosen und den Spaniern. Allenfalls die Tschechen auf Platz vier liegen für die Deutschen und die Italiener noch halbwegs in Reichweite. 327 Punkte fehlen Fumic und Co. Nach hinten beträgt der Abstand auf die Niederländer über 500 Punkte.

Bei den Damen können maximal zwei Sportlerinnen pro Nation das Ticket lösen und zwar die besten acht Verbände. Da sind die zwei deutschen Fahrkarten so gut wie sicher. Man liegt auf Rang drei, hinter der Schweiz und Kanada. Auf Rang neun besitzt das deutsche Trio 1300 Zähler Vorsprung.

Adelheid Morath: Freude über Rang sieben
Für die deutschen Damen liest sich das jetzt veröffentlichte Zwölf-Monatswertung (immer die zurückliegenden 12 Monata) ohnehin erfreulich. Adelheid Morath (BH-Sr Suntou-KMC) hat einen Sprung von 17 auf sieben gemacht. «Das hört sich gut an», meinte Morath. «Darüber kann ich mich freuen.» Die Enttäuschung über den unglücklichen Verlauf des Cape Epic mit den Knieschmerzen, die vom Helikopter-Sturz ausgelöst wurden, war ihr am Dienstag aber noch anzumerken. Dennoch: die siebte Position ist die beste, die Adelheid Morath in ihrer Karriere jemals eingenommen hat.

Sabine Spitz hat ihr persönliches Ziel erst mal erreicht und sich mit den Zypern-Rennen und dem Cape Epic von 22 auf 11 nach vorne katapultiert. Die Deutsche Meisterin Helen Grobert (Ghost Factory Racing) büßte dagegen drei Positionen ein und ist jetzt 18.

Einen mächtigen Sprung machte Elisabeth Brandau (Radon-EBE Racing) seit dem 1. Januar. Sie verbesserte sich von Rang 99 auf 30, was ihr beim Weltcup in Australien schon ziemlich weiterhelfen wird. Hanna Klein (Superior Bikes) hat sich um elf Plätze von 58 auf 47 verbessert, Nadine Rieder (AMG-Rotwild) ist jetzt 64. (vorher 72).

Ganz vorne liegt unangefochten Jolanda Neff (Stöckli Pro Team).

Fumic Vierter, spektakuläre Sprüng der Cape-Epic-Fahrer
Bei den Herren schob sich Manuel Fumic (1413) von Platz fünf auf vier, vorbei an Olympiasieger Jaroslav Kulhavy. Bis zum nächsten Deutschen muss man allerdings weit nach unten blättern. Simon Stiebjahn folgt auf Position 81, hat aber auch 14 Plätze gut gemacht. Moritz Milatz rangiert auf Platz 89. Das wird in Cairns erst einmal ein Handicap sein.

Martin Gluth (Novus-OMX) schob sich von 127 auf 95 nach vorne. Spektakuläre Sprünge machten Matthias Pfrommer (Centurion-Vaude) von 790 auf 194 und Tim Böhme (Team Bulls) von 1402 auf 367. Beides ist in erster Linie dem Cape Epic geschuldet. Maximilian Brandl (Lexware Mountainbike Team) kommt in seinem ersten U23-Jahr aus dem punktlosen Niemandsland auf Position 604.

Insgesamt 1535 Fahrer besitzen Weltranglistenpunkte.

Julien Absalon (2013) führt mit 38 Punkten Vorsprung auf Nino Schurter (1975) und 544 Punkte vor Florian Vogel (1469) die Wertung an.

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