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Gesamtsiegerehrung bei der 60. Tour de Berlin. Foto: privat
20.05.2012 19:02
Nikias Arndt holt Gesamtsieg bei 60. Tour de Berlin

Berlin (rad-net) - Nikias Arndt war der Gesamtsieg bei der 60. Tour de Berlin auf der Schlussetappe Berlin-Premnitz-Berlin über 182,6 Kilometer nicht mehr zu nehmen. Der Rennfahrer vom LKT Team Brandenburg setzte sich mit 36 Sekunden Vorsprung auf Jan-Niklas Droste und vor dem Niederländer Stefan Poutsma mit 1:12 Minuten durch. Mit seinen starken Teamkameraden gewann Arndt auch die Mannschaftswertung souverän mit 1:36 Minuten Vorsprung vor dem niederländischen Cycling Team Jo Piels und 1:52 Minuten vor dem MLP Radteam.

Nachdem sich nach etwa 75 Kilometern eine vierköpfige Spitzengruppe mit Christopher Hatz vom Team Bergstraße, Constantin Liebenow von Nutrixxion, Phillip Müller vom Team NRW und Tim Schlichenmaier vom MLP Radteam gebildet hatte, die einen maximalen Vorsprung von 2:10 Minuten herausfahren konnte, herrschte bei Kilometer 92 helle Aufregung, als der Spitzenreiter Nikias Arndt in einen Sturz verwickelt wurde. Aber mit Hilfe seiner Mannschaftskameraden konnte er schnell wieder den Anschluss an das Hauptfeld herstellen.

Nach 125 Kilometern waren die Ausreißer wieder gestellt und lediglich dem Schweden Mats Andersson vom Argo 18 Unaas Team aus Norwegen gelang es noch 10 Kilometer vor dem Ziel sich kurs abzusetzen. Den Massenspurt am Kurfürstendamm gewann dann der schnelle Franzose Bryan Coquard vor dem Niederländer Wouter Wippert und dem Gesamtführenden Nikias Arndt.

In den ersten beiden Sprintwertungen nach 40 beziehungsweise 57,6 Kilometern holte sich der in dieser Wertung führende Theo Reinhardt vom KED Bianchi Team weitere fünf Punkte und untermauerte damit seine ungefährdete Position im Kampf um das grüne Trikot, das er sich am Ende auch klar mit 21 Punkten vor Florian Scheit vom MLP Radteam mit 13 und Nico Heßlich vom LKT Team Brandenburg mit zwölf Punkten sichern konnte. Bester Nachwuchsfahrer blieb der Russe Sergey Temnenko vor seinem Landsmann Aleksandr Berezkin. Den von der Jury ermittelten aktivsten Fahrer, der am Ende das rote Trikot bekam, stellte das NRW Team mit Phillip Müller.


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