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Elisabeth Brandau verpasste den Gesamtsieg auf Salamina um sieben Sekunden. Foto: Archiv/Petros Gkotsis
14.02.2016 18:31
Pech für Brandau und Klein auf Salamina

Salamina (rad-net) - Die Russin Ekaterina Anoshina hat nach einer turbulenten Schlussetappe das Etappenrennen auf der griechischen Insel Salamina gewonnen, sieben Sekunden vor Elisabeth Brandau (Radon-EBE Racing), die hinter Kathrin Stirnemann (Haibike-Ötztal) Tagesdritte wurde. Bei den Herren siegte Timofey Ivanov.

Mit 1:54 Minuten Vorsprung auf Ekaterina Anoshina war Elisabeth Brandau in die letzte Etappe gegangen. Das Duo setzte sich im abschließenden Point-to-Point-Rennen über 35 Kilometer erst einmal ab und sah von Attacken erst einmal ab. Anoshina schoss in einer Abfahrt zweimal an einer Abzweigung vorbei, doch Brandau nutzte das nicht zu einem Angriff, sondern wartete.

Dann passierte das Duo die zweite Verpflegungszone. Dort verpasste Anoshina ihre Flasche. Etwas später, nach einem Anstieg, traf sie auf einen russischen Landsmann, der ihr eine Flasche reichte. Verbotenerweise. Das Vergehen blieb aber ohne Sanktionen. «Das war nicht okay, sie konnte den Anstieg ohne Flasche fahren. Ich habe ihr das auch gesagt, aber sie ist einfach weiter gefahren», ärgerte sich Elisabeth Brandau.

Gut möglich, dass sie sich damit selbst aus dem Konzept brachte, denn kurze Zeit später begann sie zu schwächeln. «Ich bin eingegangen. Ich habe vergangene Nacht Magenprobleme bekommen und habe mich am Ende energielos gefühlt. Aber vielleicht war es auch ein bisschen Kopf-Sache», räsonierte Brandau.

Zehn Kilometer vor dem Ziel setzte sich Ekaterina Anoshina mit einer Tempo-Verschärfung ab. Die hatte auch damit zu tun, dass von hinten die Dänin Malene Degn näher kam. Die Junioren-Europameisterin von 2013 wurde aber später disqualifiziert, wegen Windschattenfahrens hinter einem dänischen Landsmann, der aus dem Männerfeld zurückgefallen war.

Elisabeth Brandau wurde vor der letzten Abfahrt von Kathrin Stirnemann passiert. Die technisch sehr versierte Schweizerin nahm Brandau noch zwei Minuten ab und kam bis auf 13 Sekunden an Anoshina heran. Elisabeth Brandau kam mit 2:01 Minuten Rückstand auf die Russin (2:11:24) ins Ziel, sieben Sekunden zu spät. «Die sieben Sekunden ärgern mich schon. Aber wenn man keine Fehler macht, kann man auch nicht lernen», erklärte Brandau.

Kathrin Stirnemann schrieb auf Instagram von einem «guten Gefühl und einem tollen Resultat», das sie auf Gesamt-Rang drei brachte.

Wie Brandau war auch Hanna Klein (Superior Bikes) auf der letzten Etappe kein Glück beschieden. Sie lag mit Kathrin Stirnemann auf Position drei und vier. Nach einer langen Abfahrt, etwa zur Hälfte des Rennens, hatten sie Brandau und Anoshina in Sichtweite. «Dann habe ich einen Plattfuß gefahren. Ich habe zu viel Zeit verloren mit Schlauch wechseln und weil der Reifen einen langen Schnitt hatte, bekam ich noch einen zweiten Platten», berichtete Hanna Klein vom Malheur, das ihr alle Chancen auf einen Podest-Platz raubte, auch in der Gesamtwertung. Sie musste bis zur Technischen Zone laufen und dort noch einmal den Schlauch wechseln.

«Unter diesen Umständen kann ich froh sein, dass ich noch ins Ziel gekommen bin. Wenigstens gibt es für den sechsten Gesamtrang noch 65 Weltranglistenpunkte», kommentierte die Deutsche Vize-Meisterin, die als Tages-Neunte 13:04 Minuten Rückstand hatte.

Noch schlechter erging es Anne Terpstra. Die Niederländerin vom Ghost Factory Racing Team wurde erst vom Führungsmotorrad in die falsche Richtung geschickt, dann erlitt sie einen Platten und es war ihr aus technischen Gründen nicht möglich, es zu reparieren. Weil sie die Felge nicht demolieren wollte, lief sie acht Kilometer, bevor sie das Rad wechseln konnte. Im letzten Anstieg holte sich noch mal einen Plattfuß, was noch mal fünf Kilometer Laufen bedeutete.

«Das war super enttäuschend heute. Immerhin gibt es noch 45 Punkte, das ist das einzig Gute daran. Meine Beine und ich, wir sind total kaputt», sagte Terpstra.

Herren: Sebastian Carabin holt sich Etappensieg - Gluth auf 14
Mit dem Sieg auf der Schlussetappe schob sich der Belgier Sebastian Carabin (Merida-Wallonie) noch auf den zweiten Gesamtrang. Carabin gewann an der Spitze einen Dreikampf mit Stephane Tempier (Bianchi-Counterveil, +0:02) und Timofey Ivanon (Format Udmurita, +0:06), der sich mit 1:45 Minuten Vorsprung den Gesamtsieg holte. Dritter wurde Tempier mit 1:59 Minuten Differenz.

Martin Gluth (Novus-OMX) zeigte sich weiter verbessert und beendete das dreitägigige Etappenrennen auf Rang 14, (+11:54). Diesen Rang belegte Gluth auch am letzten Tag, (+5:10). «Ich konnte wieder eine Schippe drauf legen», war Gluth zufrieden. «Ich hab's mir eingeteilt und am letzten langen Berg alles raus gelassen. Bergab habe ich dann nichts mehr riskiert, weil ich die Strecke nicht gekannt habe.»

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