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Sabine Spitz startet erfolgreich in die Olympia-Saison. Foto: Erhard Goller
06.03.2016 15:43
Spitz holt bei Cyprus Sunshine Cup zweiten Saisonsieg

Voroklini (rad-net) - Sabine Spitz hat sich beim Cyprus Sunshine-Cup in Voroklini ihren zweiten Saisonsieg geholt. Spitz gewann das Rennen 21 Sekunden vor ihrer langjährigen Rivalin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Multivan-Merida) und 49 Sekunden vor Yana Belomoina (CST-Superior Brentjens), mit der sie in einer Woche beim Cape Epic ein Team bilden wird. Bei den Herren überraschten zwei deutsche Nachwuchs-Biker.

Während der ersten kompletten Runde entstand eine vierköpfige Spitzengruppe. Spitz, Dahle-Flesjaa Ekaterina Anoshina aus Russland und die Ukrainerin Yana Belomoina gingen gemeinsam in die zweite Runde. Dann musste Belomoina abreißen lassen.

Es war in der zweiten Runde, als Sabine Spitz bereits erstmals eine kleine Lücke riss. Die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin dominierte die Anstiege, während Dahle-Flesjaa und Anoshina im Downhill den Abstand im Downhill noch einmal egalisieren konnten. Im nächsten Anstieg holte Spitz erneut 15 Sekunden heraus und das war eine Vorentscheidung. Bis zum Ende der vierten Runde, konnte Spitz ihren Vorsprung auf 40 Sekunden ausbauen.

«Ich bin dann etwas mehr auf Sicherheit gefahren, um nichts zu riskieren. Ich wollte die Punkte mitnehmen. Gunn-Rita ist dann im Downhill noch mal näher gekommen, deshalb habe ich noch mal ein bisschen Gas gegeben», gab Spitz Einblick in ihre letzte Runde.

Sie sicherte sich ihren zweiten Saisonsieg nach dem Gewinn einer Afxentia-Etappe, 21 Sekunden vor Dahle-Flesjaa. «Die Startrunde hat schon weh getan. Ich habe die Woche für das Cape Epic noch mal viel trainiert. Absolut frisch war ich nicht. Deshalb war ich überrascht, dass es auch am Ende noch so gut ging», ließ die 44-Jährige noch wissen. Und im Blick auf das wichtigste Rennen des Jahres: «Wenn man sich den Voroklini-Kurs in Teilen anschaut, dann findet man vergleichbare Sektionen auch im olympischen Kurs in Rio. Das kommt mir entgegen.»

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa bekannte, dass sie in den Anstiegen nicht in der Lage war Spitz zu folgen. «Ich musste in den Downhills viel riskieren. Aber das ist gutes Training, wenn du an dein Limit gehen musst», meinte die Norwegerin. «In den Anstiegen habe ich immer verloren. Ich habe viel trainiert diese Woche und hatte schwere Beine. Aber wichtig ist, dass ich trotzdem vorn dabei war. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die beiden Wochen gelaufen sind.»

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa gewann die Cyprus-Sunshine-Cup-Gesamtwertung. «Da bin ich stolz drauf. Ich denke, mein kleiner Junge wird die Farbe mögen», sagte die Mutter eines siebenjährigen Sohnes. Sabine Spitz wurde Gesamt-Zweite vor Githa Michiels (Versluys, Bel), die das Rennen an diesem sonnigen Tag in Voroklini auf Rang fünf beendete.

Im Kampf um den dritten Platz auf dem Tages-Podium, konnte sich Yana Belomoina zurückkämpfen und Ekaterina Anoshina in der letzten Runde noch passieren. Die WM-Dritte zog deshalb eine zufriedene Bilanz: «Ich freue mich über mein Rennen heute. In der ersten Hälfte habe ich mich nicht gut gefühlt, aber es wurde dann besser.» Am Ende hatte sie als Dritte 49 Sekunden Rückstand.

Bei Nadine Rieder lief an diesem sonnigen Tag in Voroklini nicht so viel zusammen. Sie kam zwar an erster Stelle aus der Startrunde und auch die erste Runde ging es noch ganz gut. Doch dann baute sie immer mehr ab. «Ich weiß auch nicht, an was es lag. Gestern habe ich mich noch ganz gut gefühlt», rätselte Rieder, die mit 7:42 Minuten Rückstand 14. wurde.

Herren: Starkes Lexware-Duo
Bei den Herren konnten überraschend zwei deutsche U23-Biker Top-Ten-Ergebnisse erobern. Georg Egger wurde Achter, sein Lexware-Teamkollege Max Brandl Neunter.

Aus hinteren Startpositionen ins Rennen gegangen, erwischte Max Brandl einen blendenden Start. Der Junioren-Vizeweltmeister des vergangenen Jahres war bereits in der ersten Runde unter den besten Zehn zu finden. Obwohl im zweimal die Kette runter fiel, konnte sich der 19-jährige Brandl dort behaupten. Dann kam sein Teamkollege Georg Egger von hinten. «Georg konnte ich nicht halten, aber nach hinten konnte ich mich behaupten. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich wäre schon mit Top-20 sehr zufrieden gewesen», so der Wahl-Freiburger Max Brandl.

Georg Egger erreichte 21 Sekunden vor ihm das Ziel und wurde Achter, 4:26 Minuten hinter dem Sieger Maxime Marotte aus Frankreich (1:37:36). Der Deutsche U23-Meister aus Obergessertshausen verlor zwar den Kampf um Rang sechs, war aber mit sich sehr zufrieden.

«Am Start war es noch zäh. Ich denke, die Trainingseinheiten machen etwas müde. Aber hinten raus lief es gut. Ich denke, das Afxentia Etappenrennen hat schon gezündet. Im Vergleich zu letzter Woche war das ganz anders», kommentierte Egger.

Christian Pfäffle (Neuffen) wurde mit 8:04 Minuten Rückstand 14.

An der Spitze lancierte Maxime Marotte in der vorletzten Runde die entscheidende Attacke und gewann 53 Sekunden vor seinem Landsmann Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC), sowie 2:22 Minuten vor Ondrej Cink (Cze, Multivan-Merida).

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