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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
08.10.2021 21:04:15

Brennauer holt Verfolgungs-Titel, Bronze für Kröger - Grabosch sprintet zu Silber

Bundestrainer André Korff freute sich mit Lisa Brennauer (li.) und Mieke Kröger über ihre  Medaillen. Foto: BDR
Bundestrainer André Korff freute sich mit Lisa Brennauer (li.) und Mieke Kröger über ihre Medaillen. Foto: BDR

Grenchen (rad-net) - Lisa Brennauer ist Europameisterin in der Einerverfolgung. Bei den Titelkämpfen in Grenchen in der Schweiz gewann sie im Finale souverän, zudem holte Mieke Kröger Bronze. Im 500-Meter-Zeitfahren der Frauen gewann Pauline Grabosch Silber.

Brennauer präsentierte sich im Finale erneut stark. Nachdem sie die ersten 1000 Meter etwas ruhiger angehen ließ und knapp hinter Marion Borras (Frankreich) zurücklag, nahm sie immer mehr Tempo auf und siegte am Ende in 3:19,548 Minuten mit fast vier Sekunden Vorsprung. «Ich freue mich, dass ich mich entschieden habe, hier zu fahren. Zwei Starts, zwei Europameister-Titel, besser geht es nicht. Ich wohne ja nicht so weit weg und die Familie war live dabei. Sie haben sich alle riesig gefreut. Ich wusste nicht, dass die Französin vorn ist, habe einfach versucht mein Ding zu machen. Wirklich sicher, dass ich vorn lag, wusste ich erst, als die Glocke kam. Es ist ein super Gefühl, hier zweimal gewonnen zu haben. Ich bin super happy und hoch motiviert für die WM», kommentierte Brennauer ihren Doppel-Erfolg in Grenchen.

Noch deutlicher fiel Krögers Sieg im Kleinen Finale um Bronze aus, denn die Bielefelderin holte ihre Gegnerin Martina Alzini (Italien) innerhalb des letzten Kilometers ein. «Ich habe in diesem Jahr sehr viel Selbstvertrauen getankt, durch den Erfolg bei den Olympischen Spielen. Die Qualifikation war sehr souverän, und auch im Finale konnte ich meine eigene Bestzeit um fünf Sekunden verbessern. Jetzt freue ich mich auf die WM. Es gibt zwar noch keine offizielle Nominierung, aber wir haben ja drei Startplätze», sagte Mieke Kröger nach ihrem Bronze-Lauf.

Besser als Grabosch, die bereits in der Qualifikation Rang zwei belegt hatte, war nur die favorisierte Russin Daria Shmeleva in 33,086 Sekunden. Grabosch wurde immer schneller und konnte auf ihrer zweiten Runde an Yana Tyshchenko (33,534/Russland), die bis dahin in Führung gelegen hatte, vorbeiziehen. Ihre Zeit stoppte schließlich bei 33,336 Sekunden. «Ich nehme von hier wieder neue Erfahrung und Motivation mit. Diese EM war eine gute und sehr erfolgreiche Zwischenstation auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Roubaix.»

Um einen Platz verbessern konnte sich auch noch Alessa Pröpster, Achte in der Quali, die in 34,286 Sekunden auf Platz sieben fuhr. «Ich bin sehr zufrieden mit meinen Mädels. Pauline blieb nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit, hat Silber gewonnen; Alessa hat ihre Bestmarke um drei Zehntel verbessert und konnte im Finale noch einen Platz gut machen. Darum werden wir morgen optimistisch in das Keirin-Turnier starten», sagte U23-Bundestrainer Carsten Bergemann.

Im Omnium der Männer wurde Tim Teutenberg starker Fünfter. Der 19-Jährige kam in dem vierteiligen Mehrkampf immer besser in Schwung und ging als Gesamtfünfter in das abschließende Punktefahren. Dort konnte er sich zwischenzeitlich auf den dritten Gesamtrang nach vorne arbeiten, musste dann aber doch noch zwei erfahrenere Fahrer vorbeiziehen lassen. Mit 116 Punkten fehlten ihm am Ende nur acht Zähler zu Bronze. Europameister wurde Alan Banaszek (Polen) mit 136 Punkten vor Fabio van den Bossche (Belgien) mit 130 Punkten und Matias Malmberg (Dänemark) mit 124 Punkten.

Im Punktefahren der Frauen wurde Laura Süßemilch Achte, nachdem sie die doppelt zählende Schlusswertung gewinnen konnte und damit zehn Punkte sammelte. Es gewann Gulnaz Khatuntseva aus Russland mit 35 Punkten vor Shari Bossuyt (28 Punkte/Belgien) und Lonneke Uneken (22/Niederlande).

Nach dem Weltmeistertitel holte sich Harrie Lavreysen auch den Europameistertitel. Im rein niederländischen Finale setzte er sich vor Jeffrey Hoogland in zwei Läufen durch. Den Bronzelauf entschied Mikhail Iakovlev (Russland) gegen Sebastien Vigier (Frankreich) für sich. Anton Höhne war im Viertelfinale ausgeschieden und wurde als Siebter gewertet; Mark Jurczyk, der bis ins Achtelfinale gekommen war, wurde Zehnter.