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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
04.09.2020 17:47:54

Fahrer äußern Sorgen wegen Fans ohne Maske am Streckenrand

Auch die Rennfahrer sind dazu angehalten, vor dem Start und nach dem Zieleinlauf Masken zu tragen. Foto: Archiv/David Stockman/BELGA/dpa
Auch die Rennfahrer sind dazu angehalten, vor dem Start und nach dem Zieleinlauf Masken zu tragen. Foto: Archiv/David Stockman/BELGA/dpa

Mont Aigoual (rad-net) - Tom Dumoulin (Jumbo-Visma) und Thomas De Gendt (Lotto Soudal) haben sich nach der gestrigen Etappe der Tour de France über Fans beschwert, die ohne Maske am Streckenrand standen. Die Sicherheit der Fahrer sei somit nicht ausreichend gewährleistet, auch wenn die Zuschauer Abstand hielten.

Der Col de la Lusette hatte gestern besonders viele Fans angelockt, die sich größtenteils an der steilsten Stelle des Anstiegs platzierten, um die Fahrer mit lauter Stimme anzufeuern. Leider traf dieses Engagement bei einigen Fahrern auf wenig Zustimmung, nachdem viele dieser Zuschauer keine Maske trugen.

«Ich bin sehr glücklich über die jubelnden Menschen an der Strecke, aber gerade bei den Anstiegen bleibt ein großes Risiko. Ich habe heute mehr Menschen gesehen, als in den vergangenen Tagen. Besonders auf den letzten Kilometern waren eine Menge Menschen ohne Maske und das mochte ich nicht», erklärte Tom Dumoulin nach der Etappe. Es genüge schließlich ein Zuschauer, der mit Corona infiziert sei, am Streckenrand huste und damit einen Fahrer anstecken könnte.

Auch Thomas De Gendt zeigte sich sichtlich unzufrieden mit der Situation am Straßenrand: «Am Ziel ist alles abgesperrt, aber das ist nur Show. Auch wenn die Leute Abstand halten, ist das Rennen nicht sicher. Ich habe heute die Bierfahne aus dem Mund eines Zuschauers gerochen, also wenn diese Menschen mit Corona infiziert sind, dann können sie auch die Fahrer neben sich anstecken.»

Um diese Situationen zu vermeiden, hatte Rennveranstalter, ASO versucht die Zuschauerzahlen zu reduzieren, indem die Zufahrten zu den Bergen für Kraftfahrzeuge abgeriegelt und Polizisten dazu angehalten wurden, die Maßnahmen durchzusetzen, wozu die Organisatoren auch während der Etappen aufrufen. Die Regel, an den Streckenrändern Masken zu tragen, gestaltet sich jedoch problematisch, da nicht in allen französischen Departments Maskenpflicht herrscht.

In den sozialen Netzwerken rief deshalb auch Matteo Trentin (CCC Team) unter dem Hashtag #please dazu auf, Mund und Nase zu bedecken: «Liebe Fans und Zuschauer, bitte tragt Masken wenn ihr zum Streckenrand kommt. Je sicherer wir das Rennen gestalten, desto besser für uns alle.»