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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
05.10.2021 19:43:04

Bahn-EM: Silber für deutsche Teamsprinterinnen - Kluge sagt EM-Start ab

Pauline Grabosch, Lea Sophie Friedrich und Alessa-Catriona Pröpster unterlagen im Teamsprint-Finale. Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa
Pauline Grabosch, Lea Sophie Friedrich und Alessa-Catriona Pröpster unterlagen im Teamsprint-Finale. Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

Grenchen (rad-net/dpa) - Die deutschen Teamsprinterinnen haben bei den Europameisterschaften in Grenchen in der Schweiz die Silbermedaille gewonnen. Lea Sophie Friedrich, Pauline Grabosch und Alessa-Catriona Pröpster mussten sich nur den Niederländerinnen geschlagen geben, die im Finale erneut Weltrekord fuhren.

Shanne Braspennincx, Kyra Lamberink und Hatty van der Wouw gewannen den Finallauf in 46,551 Sekunden gegen Deutschland, das in 47,299 Sekunden rund sieben Zehntelsekunden langsamer war. «Ich freue mich mega über die Silbermedaille und hätte nicht gedacht, dass wir so weit kommen», gab Friedrich nach der Siegerehrung zu. Stolz auf die Medaille war auch Pröpster: «Das Finale deutlich schwerer als die erste Runde, ich war die einzige, die immer auf drei gefahren ist. Ich freue mich total, dass ich bei meiner ersten Elite-EM Zweite geworden bin und könnte einfach nur losheulen.» Das Rennen um Platz drei entschied Russland (46,795) gegen Großbritannien (47,702) für sich.

Im Teamsprint der Männer belegte das neu formierte Trio mit Nik Schröter, Marc Jurczyk und Anton Höhne in 43,891 Sekunden den sechsten Platz. «Schröter und Höhne sind beide noch sehr jung und haben im Halbfinale überzeugt. Jurczyk hatte leider heute einen schlechten Tag erwischt», erklärte der U23-Bundestrainer für den Kurzzeit-Bereich, Carsten Bergemann. Die Niederländer sicherten sich mit Jeffrey Hoogland, Harrie Lavreysen und Roy van den Berg in Bestbesetzung nach Olympia- und WM-Gold auch den EM-Titel in 42,302 Sekunden. Im Finale setzten sich die Topfavoriten klar gegen Frankreich (44,193) durch. Bronze holte Polen (43,007) ganz knapp gegen Großbritannien (43,044).

Im Ausscheidungsfahren der Männer fuhr der erst 19-jährige Tim Torn Teutenberg einen starken fünften Platz, nachdem er sich bei seiner ersten Elite-EM lange gegen international starke und erfahrenere Konkurrenz behaupten konnte. Europameister wurde Sergei Rostovtsev (Russland) vor Joao Matias (Portugal) und Thomas Boudat (Frankreich).

Den ersten Titel dieser Europameisterschaften holte Katie Archibald. Die Britin gewann das Scratchrennen der Frauen souverän vor Valentine Fortine (Frankreich) und Daria Pikulik (Polen) und holte damit den bereits 15. EM-Titel ihrer Karriere. Die deutsche Starterin Lea Lin Teutenberg belegte den 16. Platz, nachdem sie zuvor eine beherzte Attacke fuhr, dann aber wieder eingeholt wurde.

Roger Kluge sagte seinen für Samstag geplanten Start bei den Bahnrad-Europameisterschaften derweil ab. «Mein Team braucht mich. Ich fahre am Sonntag den Klassiker Paris-Tours», teilte der 35-Jährige auf der Rückreise vom Memorial Frank Vandenbroucke in Binche mit, bei dem er mit dem belgischen Lotto-Soudal-Team am Start war. Kluge hatte nach seinem Sturz im Madison bei den Olympischen Spielen in Tokio mit einem EM-Start mit Theo Reinhardt in der Schweiz geliebäugelt. Beide waren 2018 und 2019 Weltmeister im Zweiermannschaftsfahren.