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Veröffentlicht am
08.05.2021 17:44:17

Daubermann verpasst das Podium in Albstadt knapp - Mitterwallner siegt

Leonie Daubermann wurde in Albstadt starke Vierte. Foto: Archiv/Armin M. Küstenbrück
Leonie Daubermann wurde in Albstadt starke Vierte. Foto: Archiv/Armin M. Küstenbrück

Albstadt (rad-net) - Leonie Daubermann hat im Rennen der Frauen U23 beim MTB-Weltcup in Albstadt das Podest nur knapp verpasst. Nach einem richtig starken Rennen musste sie sich mit Rang vier zufriedengeben, während die Juniorinnen-Weltmeisterin von 2020 Mona Mitterwallner (Trek-Vaude) einen ungefährdeten Sieg einfuhr.

Mitterwallner ließ keine Zweifel daran, dass der Sieg nur über sie geht. Obwohl sie mit Startnummer 53 und damit von weit hinten ins Rennen ging und sich dementsprechend erstmal durchs Feld pflügen musste, fuhr sie bereits in Runde der Konkurrenz davon und baute stetig ihren Vorsprung aus. Am Ende hatte die Österreicherin weit über zwei Minuten Vorsprung auf Caroline Bohe (Ghost), die ebenso souverän Zweite wurde.

Dahinter wurde es allerdings spannend. Kata Blanka Vas war lange alleine auf Platz drei unterwegs. Doch nach und nach kamen die Verfolgerinnen näher und die Ungarin wurde fast eingeholt. In der Zwischenzeit hatte sich auch Daubermann stetig nach vorne geschoben. Lag sie in der ersten Runde noch auf Rang zwölf, fuhr sie im darauffolgenden Umlauf schon in die Top Ten, schloss dann zu den Verfolgerinnen hinter Mitterwallner, Bohe und Vas auf, um sich dann gemeinsam mit Vas abzusetzen. Doch die Aufholjagd hatte die 22-Jährige eine Menge Kraft gekostet, sodass sie auf den letzten Metern Kata Blanka Vas, die mit 3:49 Minuten Rückstand Dritte wurde, nicht mehr folgen konnte. Die Deutsche überquerte 15 später den Zielstrich.

Doch Leonie Daubermann war nicht traurig über den undankbaren vierten Platz. «Am Start gab es einige Stürze, das hat mich am Anfang richtig weit zurückgeworfen. Dann hatte ich ein super gutes Rennen und es ging eigentlich nur nach vorne. Deswegen ist es keine Schande, dass ich den dritten Platz in der letzten Runde nicht mehr einfahren konnte. Ich bin einfach sehr glücklich, dass alles so gut geklappt hat», erklärte Daubermann, die sich im Herbst noch einer Schulter-OP unterziehen musste und rechtzeitig zum Weltcupauftakt in Top-Form am Start stand.