ACHTUNG: Diese Webseite unterstützt den Microsoft Internet-Explorer 9.0 (und noch ältere Versionen) nicht mehr.

Um die Seite korrekt angezeigt zu bekommen und vor allem SICHER surfen zu können, empfehlen wir ihnen dringend einen anderen Browser einzusetzen!

Unter Windows XP raten wir ihnen auch aus sicherheitsgründen, grundsätzlich Mozilla Firefox oder Google Chrome zu benutzen bzw. das Betriebssystem upzudaten!

Sollten Sie Windows 7 oder höher einsetzen, so sollten Sie dringend einen Windows Update durchführen, um die aktuelle Internet Explorer Version nutzen zu können.

ACHTUNG: Diese Webseite unterstützt Safari 6 (und noch ältere Versionen) oder veraltete Google-Android-Browser nicht mehr.

Wir raten ihnen auch aus Sicherheitsgründen, grundsätzlich Mozilla Firefox oder Google Chrome zu benutzen, wenn Sie einen Update auf ein aktuelleres Mac OS X und damit eine aktuelle Safari-Version bzw. ein Update auf eine aktuellere Android Version und damit eine aktuellere Google-Browser-Version vermeiden wollen.

Unter Windows raten wir Ihnen grundsätzlich nicht, den veralteten Safari Browser einzusetzen!

Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
Veröffentlicht am
12.05.2020 11:13:38

15. Sparkassen Münsterland Giro abgesagt - Planungssicherheit fehlt

In 2019 siegte Alvaro Hodeg (li.) in Münster vor Pascal Ackermann. Für 2020 ist das Rennen jetzt abgesagt worden. Foto: Archiv (Bora-hansgrohe/Bettiniphoto)
In 2019 siegte Alvaro Hodeg (li.) in Münster vor Pascal Ackermann. Für 2020 ist das Rennen jetzt abgesagt worden. Foto: Archiv (Bora-hansgrohe/Bettiniphoto)

Münster (rad-net) - Der 15. Sparkassen Münsterland Giro (UCI 1.Pro) am 3. Oktober ist aufgrund der Corona-Krise abgesagt und auf 2021 verschoben worden. Das teilte der Veranstalter heute Vormittag mit.

«Corona trifft auch den Radsport hart, doch Vorrang habe letztendlich die Gesundheit aller Beteiligten», heißt es von der Veranstaltergemeinschaft mit der Stadt Münster, den vier münsterländischen Landkreisen und dem Bürgermeister aus Enschede. Auch Sponsoren, Partner und Freunde des Radsportklassikers befürworten die Entscheidung, zumal sich auch mangels Vorgaben der Regierung keinerlei Planungssicherheit für dieses Event abzeichnet.

«Das Verschieben des Sparkassen Münsterland Giro 2020 auf das nächste Jahr ist aus unserer Sicht die einzig denkbare Option. Wir bedauern diese Absage von ganzem Herzen. Doch die Gesundheit und Sicherheit aller Aktiven sowie der Fans stehen für uns an oberster Stelle. Auch ist eine professionelle Planungssicherheit dieses Klassikers nicht mehr gegeben», erklärte Markus Lewe, Oberbürgermeister in Münster.

Die Profis sollten im niederländischen Enschede starten. Der weitere Verlauf des Münsterland Giros wäre durch die Kreise Coesfeld und Borken gewesen. Die Absage betrifft aber nicht nur das Feld der 200 internationalen Spitzenprofis, sondern auch 4500 Jedermänner und -frauen. «Aber auch für 300.000 Fans entlang der Strecke habe der Schutz vor der Infektionsgefahr Priorität», so die Veranstalter. Darüber hinaus wolle man die 2000 freiwilligen Helfer, unzählige Einsatz- und Rettungskräfte sowie viele Dienstleister nicht dem Ansteckungsrisiko aussetzen.

Ein weiteres Problem, mit dem sich das Rennen am 3. Oktober konfrontiert sehen würde, ist, dass gleich drei WorldTour-Rennen parallel zu dem deutschen Rennen laufen würden: Giro d'Italia (3. bis 25. Oktober), Lüttich-Bastogne-Lüttich (4. Oktober) und die BinckBankTour (29. September bis 4. Oktober) wären große Konkurrenz für den Münsterland Giro. Hinter einem hochkarätig besetzten internationalen Profifeld hätte also das nächste Fragezeichen gestanden - diesmal eines rein sportlicher Natur. Überlegungen, lediglich die Profis beim Sparkassen Münsterland Giro am 3. Oktober auf die Strecke zu schicken, haben die Veranstalter daher fallen gelassen.

Das Rennen wurde nun auf 2021 verschoben und soll dann in den Niederlanden gestartet werden. «Die Vorbereitungen für den Profistart des Sparkassen Münsterland Giro 2020 am 3. Oktober in Enschede waren auf einem guten und vielversprechenden Weg. Die Entscheidung, die Austragung auf 2021 zu verschieben, lässt auf einen Radsportfeiertag mit tausenden Besuchern und einem international hochkarätigen Profifeld hoffen. Dies wäre in diesem Jahr unter den aktuellen Bedingungen nicht machbar gewesen. Unter diesen Umständen verbleibt uns nichts anderes als ein zusätzliches Jahr der Vorfreude», so Enschedes Bürgermeister Dr. Onno van Veldhuizen.

Die bereits angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jedermannrennen sollen in Kürze über Erstattungsmöglichkeiten des Startgeldes informiert werden.

Liveticker: Aktuelle Informationen zum Coronavirus aus dem Radsport