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Veröffentlicht am
28.03.2022 15:09:41

Finalteilnehmer für Deutschlandpokal Radball 2022 stehen fest – Stein spielt mit Robert Mlady

Raphael (li.) und André Kopp (re.) setzten sich im Pokal-Halbfinale gegen RMC Stein 1 (hier: Bernd Mlady) durch. Foto: Archiv/privat
Raphael (li.) und André Kopp (re.) setzten sich im Pokal-Halbfinale gegen RMC Stein 1 (hier: Bernd Mlady) durch. Foto: Archiv/privat

Krofdorf/Winternheim (rad-net) - Die Teilnehmer am Finale des Deutschlandpokals im Radball stehen fest. Bei den Halbfinal-Spielen in Krofdorf und Winternheim kamen die jeweils vier besten Teams und alle Favoriten weiter.

In Gruppe 1, die in Krofdorf spielte, kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Topfavoriten, RMC Stein 1 und RV Obernfeld 1 (André und Raphael Kopp). Allerdings musste Weltmeister Stein auf Gerhard Mlady verzichten, der sich beim letzten Bundesligaspieltag eine schwere Sprunggelenksverletzung zugezogen hatten und nun mehrere Wochen ausfällt. Für ihn sprang Robert Mlady ein und er sowie Bernd Mlady harmonierten gut. Das kurzfristig zusammengestellte Duo harmonierte gut und konnte gegen RSV Waldrems 3 (6:2, David Piesch/Patrick Fleischmann), RVW Naurod (7:1, Marco Wagner/Till Wehner), RSV Krofdorf (8:3, Sascha Götz/Luca Wagner) und die SG Langenwolschendorf (6:2, Nils Kebsch/Manuel Paschka) immerhin vier Siege einfahren. Lediglich das Spitzenspiel gegen Obernfeld ging - eigentlicht erwartungsgemäß - 4:8 verloren.

Obernfeld gelang unterdessen ein perfekter Spieltag und konnte neben dem Erfolg gegen Stein auch die Spiele gegen Landenwolschendorf (8:0), Waldrems (10:4), Naurod (5:1) und Krofdorf (5:1) mehr als deutlich für sich entscheiden. Damit setzten sich die Niedersachsen auch mit optimalen 15 Punkten vor Stein mit zwölf Punkten durch. Die Plätze drei und vier gingen an Krofdorf und Waldrems mit sieben beziehungsweise sechs Punkten.

Beim Parallelspieltag in Winternheim war die RSG Ginsheim mit Jens Krichbaum und Roman Müller die dominierende Mannschaft. Nach dem anfänglichen 4:1 gegen RV Hechtsheim (Fabian und Jonas Gebhard), gewannen sie auch 4:1 gegen RSV Waldrems (Björn Bootsmann/Marcel Schüle), 5:1 gegen RSV Großkoschen 2 (Tim und Eric Lehmann), 4:2 gegen RSC Schiefbahn (Marius Hermanns/Sven Holland Moritz) sowie 7:3 gegen RKV Denkendorf (Valentin Notheis/Felix Weinert) und holten ebenfalls optimale 15 Punkte.

Dahinter reihte sich Denkendorf mit zwölf Punkten ein. Auf den nachfolgenden Rängen ging es aber äußert knapp zu, denn Schiefbahn, Waldrems und Hechtsheim gelangen jeweils zwei Siege und alle drei Mannschaften mussten drei Niederlagen hinnehmen, sodass alle auf sechs Punkte kamen. So entschied das bessere Torverhältnis zugunsten von Schiefbahn und Waldrems, die damit die Plätze drei und vier belegten und sich für das Pokalfinale qualifizierten.

Das Finale des Deutschlandpokal Radball findet am 7. Mai statt.