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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
Veröffentlicht am
07.07.2019 12:23:46

MTB-Weltcup: Brandl nach furioser Schlussrunde Fünfter - Rumäne Dascalu gewinnt

Max Brandl (li.) fuhr in Vallnord auf Rang fünf. Foto: Traian Olinici
Max Brandl (li.) fuhr in Vallnord auf Rang fünf. Foto: Traian Olinici

Vallnord (rad-net) - Beim U23-Weltcup im Bikepark Vallnord in Andorra hat sich der deutsche Elite-Meister Max Brandl mit Rang fünf eine B-Norm für die Olympia-Qualifikation gesichert. Der Freiburger erreichte das Ziel mit 1:58 Minuten Rückstand auf den siegreichen Rumänen Vlad Dascalu (1:08:08). David List verzeichnete als 19. sein bisher bestes Weltcup-Resultat.

«Ich bin mega glücklich, dass ich hier eine B-Norm geschafft habe», freute sich Max Brandl nach seinem Rennen. Das war allerdings eingangs der Schlussrunde längst noch nicht klar.

Max Brandl fuhr in der Höhenlage von 1800 Metern ein kontrolliertes Rennen. Die Startphase verläuft gut, doch er entschloss sich das Tempo, das vorne Vlad Dascalu und der Kanadier Sean Fincham bestimmen, nicht mit zu gehen. «Ich wollte in Reichweite bleiben, aber nicht überziehen. Die Erfahrung von 2015 und 2016 hat mir gezeigt, dass man sich die Anstiege einteilen muss. Deshalb habe ich unten meist, fünf, sechs Sekunden verloren und oben habe ich sie wieder gut gemacht», erklärte Brandl seine Strategie.

Bis zur Hälfte der Distanz von sechs Runden blieb die Spitze mit einer halben Minute Rückstand erreichbar, dann verschwand sie für Brandl aus dem Blickfeld. Der 22-Jährige konzentrierte sich auf die fünfte Position, gleichbedeutend mit der B-Norm für die Olympischen Spiele in Tokio.

Zwischenzeitlich lag Brandl an neunter Stelle und hattw 25 Sekunden Rückstand auf den Franzosen Daniel Thibault, der an dieser fünften Position fuhr. Doch Ende der vorletzten Runde kam der deutsche Elite-Meister näher. Er überholte erst mit Clement Berthet einen anderen Franzosen und machte sich dann auf die Jagd nach Thibault. Nach und nach fraß er die verbleibenden 15 Sekunden Rückstand. Aus seiner Sicht war es einfach die Fortsetzung seiner konstanten Fahrt, doch die Rundenzeit zeigte es schwarz auf weiß: Brandl war in der Schlussrunde noch mal 40 Sekunden und mehr schneller als die Runden zuvor. Er lieferte nach Vlad Dascalu die schnellste Zeit auf Runde sechs ab und überholte rund einen Kilometer vor dem Ziel Thibault.

Nach seinem besten Saisonergebnis reckte er die Faust in die Höhe. «Ich kann jetzt wieder so Rennen fahren wie 2017. Einfach cool bleiben und meinem Körper vertrauen», meinte Brandl.

Im Kampf um den Sieg setzte Dascalu zu Beginn der Schlussrunde am ersten Anstieg die entscheidende Attacke und hängte Jofre Cullell ab, der durch seine Attacke in Runde vier das Spitzenquartett gesprengt hatte. Der Rumäne baute seinen Vorsprung sehr schnell aus und siegte am Ende souverän, 45 Sekunden vor Cullell.

Mit seinem dritten U23-Weltcupsieg baute Dascalu seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem Tages-Dritten Filippo Colombo (Schweiz, +1:32) aus, Brandl verbesserte sich von 13 auf sieben.

Der aus Friedrichshafen stammende und in Freiburg studierende David List konnte sein Talent endlich mal in ein Ergebnis ausdrücken. List fuhr als 19. (+4:27) erstmals in die Top 20 und war dementsprechend zufrieden. «Ich hatte noch keine Erfahrung mit der Höhe, deshalb war ich vorsichtig», bekannte List. Er erwischte einen guten Start, lag gleich in der Region um 20 und fuhr ab da ein konstantes Rennen. «Ich habe meinen Rhythmus gefunden und versucht nie zu überziehen. Das ist mir gut gelungen. Auf diesem Resultat kann ich aufbauen», meinte der 19-Jährige.

Auf Rang 22 (+4:58) erzielte auch Moritz Schäb (Gedern) sein bisher bestes Resultat. Im ersten U23-Jahrgang verbuchte er nach Platz 25 in Albstadt zum zweiten Mal Weltcup-Punkte (Top 25). «Ich denke, der Kurs ist mir echt entgegen gekommen», meinte Schäb zufireden. «Ich konnte gleichmäßig nach vorne fahren und hinten raus ein bisschen am Gashahn drehen. Das nächste Mal könnte ich vielleicht sogar früher damit anfangen.» Tatsächlich waren seine letzten beiden Runden noch mal 20 Sekunden schneller als die zuvor.

Pech hatte Junioren-Vizeweltmeister Leon Kaiser (Monheim), der in der ersten Kurve durch einen Sturz vor ihm aufgehalten wurde. «Danach fiel es mir schwer meinen Rhythmus zu finden. Erst nach der dritten Runde ging es einigermaßen», so Kaiser, der sich von Position 53 noch auf 43 (+8:16) verbesserte.