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Veröffentlicht am
31.01.2021 16:16:20

Van der Poel zum vierten Mal Cross-Weltmeister

Mathieu van der Poel (Mitte) gewann die Cross-WM 2021 vor Wout van Aert (li.) und Toon Aerts. Foto: UCI
Mathieu van der Poel (Mitte) gewann die Cross-WM 2021 vor Wout van Aert (li.) und Toon Aerts. Foto: UCI

Ostende (rad-net) - Mathieu van der Poel hat sich zum dritten Mal in Folge und zum insgesamt vierten Mal den Weltmeistertitel im Cyclo-Cross gesichert. Am Strand von Ostende (Belgien) schlug der Niederländer seinen ärgsten Konkurrenten Wout van Aert (Belgien). Dritter wurde Toon Aerts (Belgien).

Der Start des Rennens wurde von Van Aert dominiert. Er hatte sich an die Spitze gesetzt und ein hohes Tempo angeschlagen. Dadurch zerriss das Feld am Strand sofort und Van der Poel war der einzige, der an dem Belgier dranbleiben konnte.

Hinter dem Duo bildete sich eine vierköpfige Verfolgergruppe mit den Belgiern Aerts, Michael Vanthourenhout, Laurens Sweeck und Quinten Hermans. Tom Pidcock (Großbritannien), einer der Mitfavoriten erwischte keinen guten Start und musste sich erst einmal nach vorne arbeiten.

In der zweiten von acht Runden unterlief Van der Poel allerdings ein Fahrfehler in der zweiten Sandpassage und Van Aert konnte ein kleines Loch reißen. Das brachte Van der Poel in Zugzwang und er musste alles geben, um wieder nach vorne aufzuschließen. Doch durch eine Unachtsamkeit rutschte er in einer Kurve und stürzte heftig. Doch er rappelte sich sofort wieder auf und machte sich auf die Verfolgung von Van Aert.

In der dritten Runde hatte Van Aert Defektpech. Er hatte sich einen platten Vorderreifen eingehandelt und das ermöglichte Mathieu van der Poel, wieder aufzuschließen. Aber nicht nur das. Da Van Aert weit weg vom Depot den Defekt erlitt, musste er lange auf dem platten Reifen fahren, was ihm offenbar viel Kraft kostete. Van der Poel zog vorbei und baute stetig seinen Vorsprung aus, obwohl Van Aert noch einmal alles gab, um heranzukommen. Am Ende trennten die beiden Topfavoriten 37 Sekunden.

«Der Defekt war mein Glück, um zurückzukommen. Aber ich hatte vorher schon gewusst, dass mein Rennen nicht zu Ende ist. Von Runde zu Runde habe ich mich besser gefühlt und bin besser mit dem Sand zurechtgekommen. Als das Wasser am Strand allmählich zurückging, war die Passage besser zu fahren. Das hat für mich am Ende den Unterschied gemacht», sagte Mathieu van der Poel im Siegerinterview. «Der Titel bedeutet mir natürlich sehr viel. Aber es fühlt sich komisch an, nicht wie eine WM ohne Zuschauer, Freunde, Familie und Fans an der Strecke.»

Um Platz drei wurde es noch zweimal spannend. Pidcock war immer besser in Schwung gekommen und hatte zur Rennhälfte zwischenzeitlich Toon Aerts eingeholt, der den Briten allerdings wieder abschütteln konnte. Doch der gab nicht auf, holte in der letzten Runde noch einmal alles aus sich heraus und lag nur noch wenige Meter hinter Aerts. Der reagierte aber rechtzeitig, erhöhte noch einmal das Tempo und wurde mit 1:24 Minuten Rückstand der Bronzemedaillengewinner. Pidcock musste sich mit Platz vier zufrieden geben.

Der einzige deutsche Starter, Sascha Weber, wurde 34.