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Veröffentlicht am
06.06.2021 14:54:54

MTB-DM: Daubermann-Schwestern holen Titel in der Elite und U23

Leonie (li.) und Luisa Daubermann freuen sich über ihre DM-Titel. Foto: privat
Leonie (li.) und Luisa Daubermann freuen sich über ihre DM-Titel. Foto: privat

Gedern (rad-net) - Bei der Deutschen Mountainbike-Meisterschaft in Gedern haben die Daubermann-Schwestern Leonie und Luisa einen Doppelerfolg feiern können. Während Leonie den Titel im Rennen der Frauen Elite gewann, setzte sich Luisa in der U23-Klasse durch.

Gedern (rad-net) - Bei der Deutschen Mountainbike-Meisterschaft in Gedern haben die Daubermann-Schwestern Leonie und Luisa einen Doppelerfolg feiern können. Während Leonie den Titel im Rennen der Frauen Elite gewann, setzte sich Luisa in der U23-Klasse durch.

Im Rennen der Frauen sah es zunächst danach aus, als ob Fahrerinnen wie Nina Benz oder Kim Ames für eine Überraschung sorgen könnten. Sie hatten sich früh im Rennen an die Spitze gesetzt. Doch Daubermann und Eibl kamen immer besser in Tritt und rollten das Feld von hinten auf, während Benz und Ames langsam Federn lassen mussten. Zur Rennhälfte hatten Daubermann und Eibl die Führung übernommen.

Dann hatte Eibl schon ein kleines Loch zu Daubermann reißen können, stürzte dann allerdings. Das ermöglichte Daubermann wieder heranzukommen und sich ihrerseits abzusetzen. Mit Vorsprung ging die spätere Siegerin in die Schlussrunde und konnte diesen bis ins Ziel auf eine Minute ausbauen. Eibl hatte aber keine Probleme Silber vor Benz, die 2:09 Minuten hinter der Zweiten ins Ziel kam, zu verteidigen.

«Ich freue mich total über den Sieg. Eigentlich fahren ich ja noch in der U23, aber habe mich für einen Start in der Elite entschieden. Viele hätten an einem guten Tag gewinnen können. Dass ich es geworden bin, kann ich noch gar nicht richtig glauben», sagte Leonie Daubermann nach dem Rennen. Und sie ergänzte: «Dass ich hier mit meiner Schwester stehe, das ist natürlich das Beste.» Dem stimmte auch Luisa Daubermann zu.

Luisa Daubermann in der U23 souverän
Denn die Schwester, Luisa Daubermann, lieferte im parallel zum Elite-Rennen stattfindenden Meisterschaftskampf der Frauen U23 eine ebenso starke Vorstellung ab. Schon früh hatte sie die Spitze übernommen, hängte die Konkurrenz deutlich ab und holte schon bald die ersten Elite-Frauen ein, die zwei Minuten vor den U23-Fahrerinnen gestartet waren. Am Ende siegte sie mit 4:40 Minuten Vorsprung vor Kira Böhm, Emma Blömeke hatte als Dritte bereits über sechs Minuten Rückstand.

«Es war ein super Rennen, ich hatte richtig viel Spaß. Vor allem bin ich happy, endlich mal wieder ein Rennen fahren zu können. Es lief perfekt, ich bin super zufrieden. Ich wollte eine Elite-Frau nach der anderen überholen und jede Runde mein besten geben. Das ist mir gut gelungen und das hat mich extrem gepusht.»

Für beide Daubermann-Schwestern steht am kommenden Wochenende der Weltcup in Leogang auf dem Programm. Für Luisa Daubermann, für die am Dienstag aber erst einmal Abitur-Prüfungen anstehen, wird es ein besonderes Rennen sein: «Da freue ich mich schon sehr drauf, schließlich bin ich dort 2019 Vize-Weltmeisterin der Juniorinnen geworden.»

Eibl zeigte sich nach dem Rennen enttäuscht. «Ich bin schon an den Start gegangen, um den Titel zu holen, entsprechend nicht so zufrieden. Ich hatte keinen guten Tag, sehr viel Pech, nicht die Beine und bin selber gestürzt. Das war heute nichts», bilanzierte die Silbermedaillengewinnerin der Frauen.

Die letztjährige Meisterin Elisabeth Brandau landete auf dem siebten Platz.