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Veröffentlicht am
21.09.2020 10:59:20

Prudhomme: «Nur nach Paris zu kommen, war ein Sieg»

Christian Prudhomme zeigte sich erleichtert, dass die Tour Paris erreicht hat. Foto: Archiv/Christophe Ena/AP/dpa
Christian Prudhomme zeigte sich erleichtert, dass die Tour Paris erreicht hat. Foto: Archiv/Christophe Ena/AP/dpa

Paris (rad-net) - Tour-de-France-Chef Christian Prudhomme konnte am Sonntag aufatmen und teilte den französischen Medien mit, dass es aufgrund der Corona-Pandemie «ein Sieg» gewesen sei, Paris erreicht zu haben. Auf dem Weg dorthin wurde der Franzose selbst positiv auf das Coronavirus getest, konnte aber in der letzten Woche zum Rennen zurückkehren.

«Jedes Jahr fragen mich Journalisten, ob ich am Ende der Tour erleichtert bin, und dieses Jahr antwortete ich: 'Ja.' Nur nach Paris zu kommen, war ein Sieg», sagte Prudhomme am Sonntag gegenüber dem französischen Radiosender «Sud Radio».

«In den Stunden vor dem Start des Rennens in Nizza hatten wir Angst, dass zwei positive Covid-19-Fälle [für Fahrer] zum Ausschluss eines Teams führen würden», gab er zu. «Jetzt kann ich sehen, dass wir so ans Ende gekommen sind: Die Teams haben die Schrauben noch fester angezogen. Sie haben den Job gemacht. Die Maßnahmen, die ergriffen werden mussten, damit wir ein Rennen haben konnten, damit wir alle arbeiten konnten, wurde allen klar.»

Prudhomme sagte, dass jede Frage, die er vor der Tour von den Medien gestellt bekam, sich darauf bezog, wie sich das Coronavirus auf das Rennen auswirken könnte. Aber als die Tour startete, habe es sich zunehmend wie gewohnt angefühlt, wenn auch mit den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen und dass der Großteil des Rennens im September anstatt Juli stattfand.

«An diesem ersten Samstag hatten wir den Regen, die Straße war wie eine Eisbahn. Und am nächsten Tag hatten wir Julian Alaphilippes Etappensieg, das Gelbe Trikot, die strahlende Sonne, die Schönheit der Landschaft, die Zuschauer am Straßenrand, von denen 90 bis 95 Prozent Masken trugen», blickte Prudhomme zurück. «Natürlich waren es im September weniger Menschen als im Juli, aber ich war beeindruckt von der Reaktion am Straßenrand: die geschmückten Dörfer, die Öffentlichkeit...»

Aber auch das Rennen an sich war für Christian Prudhomme etwas Besonderes. «Dank Peter Sagan, Sam Bennett und ihren Teams [Bora-Hansgrohe und Deceuninck-QuickStep, Anm. d. Red.] war der diesjährige Kampf um das Grüne Trikot der beste seit ich weiß nicht wie lange.» Er habe gehofft, dass auch Franzosen ums Gelbe Trikot würden fahren können. «Für einen Moment haben wir davon geträumt, was passieren könnte, aber alle Stürze auf der Auftaktetappe spielten eine große Rolle. Obwohl sie weiterfuhren, fiel Thibaut Pinot wie Romain Bardet und Nairo Quintana aus dem Kampf ums Gesamtklassement zurück, und dann war Egan Bernal die größte Überraschung», sagte Prudhomme über den Tour-Champion von 2019. «Ich hätte nie erwartet, dass er aus dem Wettbewerb ausscheidet.»