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Veröffentlicht am
07.10.2021 20:38:50

Friedrich Vize-Europameisterin im Sprint

Lea Sophie Friedrich (l) unterlag im Sprint-Finale der Niederländerin Shanne Braspennincx. Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa
Lea Sophie Friedrich (l) unterlag im Sprint-Finale der Niederländerin Shanne Braspennincx. Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

Grenchen (rad-net) - Lea-Sophie Friedrich ist Vize-Europameisterin im Sprint. Für Friedrich war es nach Silber im Teamsprint bereits die zweite Medaille bei den Titelkämpfen in Grenchen in der Schweiz.

Die 21-Jährige war souverän ins Finale gefahren. n der Qualifikation stellte Friedrich in 10,464 Sekunden die Bestzeit auf und erreichte problemlos das Halbfinale. Hier schaffte sie gegen die Olympia-Zweite Olena Starikova aus der Ukraine die Olympia-Revanche und setzte sich nach Rückstand mit 2:1 durch. «Das Halbfinale gegen Olena Starikova war mental bisher mein härtestes Rennen, weil sie mich bei den Olympischen Spielen geschlagen hat. Nach dem ersten verlorenen Lauf wollte ich fast schon aufgeben. Aber ich hab's geschafft und bewundere mich selbst gerade. Das war eigentlich schon mein Finale und mein Sieg», betonte Friedrich.

Im Endlauf musste sich Friedrich nur Keirin-Olympiasiegerin Shanne Braspennincx (Niederlande) geschlagen geben. «Ich bin happy mit der Silbermedaille. Im Finale war ich sehr, sehr müde. Da ging nicht mehr. Aber ich bin sehr zufrieden und nehme viel aus diesem Turnier mit», sagte Friedrich. Platz drei ging an Mathilde Gros (Frankreich), die sich gegen Starikova durchsetzte.

Im Omnium der Frauen wurde Lea Lin Teutenberg Siebte. Sie fand immer besser in den vierteiligen Mehrkampf und fuhr sich immer weiter nach vorne. Souveräne Europameisterin wurde Katie Archibald aus Großbritannien, die alle Wettbewerbe gewann und mit 154 Punkten Victoire Berteau (Frankreich) und Rachele Barbieri (Italien) mit 120 beziehungsweise 118 Punkten auf die Plätze zwei und drei verwies.

Im Scratchrennen der Männer belegte Theo Reinhardt den zehnten Platz. Europameister wurde der Portugiese Rui Oliveira, der genauso wie der zweitplatzierte Vincent Hoppezak (Niederlande) eine Runde Vorsprung aufs Feld herausholte. Jb Murphy (Irland) fuhr auf Rang drei.

In der Einerverfolgung der Männer siegte der Italiener Jonathan Milan, der im Finale seinen Gegner Lev Gonov (Russland) innerhalb des letzten Kilometers einholte. Bronze ging an Claudio Imhof (4:08,851/Schweiz), der sich gegen Benjamin Thomas (4:09,314/Frankreich) durchsetzte. Die beiden deutschen Starter Nicolas Heinrich und Felix Groß belegten die Plätze fünf und sechs. «Mein Gegner hat leider kurzfristig zurückgezogen, deshalb musste ich die Qualifikation allein fahren. Das macht locker zwei bis drei Sekunden aus», bedauerte Groß, dass keine bessere Platzierung für ihn heraussprang.

Im Sprint-Turnier der Männer können Marc Jurczyk und Anton Höhne nicht mehr in die Medaillenvergabe eingreifen, haben aber eine gute Vorstellung geboten. «Beide konnten sich locker für die nächste Runde qualifizieren, sind in der Quali unter die Top-Ten gefahren. Höhne hat es mit seinen erst 21 Jahren bis ins Viertelfinale geschafft, das war ein guter Auftritt. Wir durften von beiden keine Wunder erwarten. Diese EM ist absolut top besetzt. Von einem nacholympischen Turnier kann da nicht die Rede sein», sagte U23-Bundestrainer Carsten Bergemann. Nachdem die beiden Deutschen im Achtelfinale gegeneinander fahren mussten und Höhne das Viertelfinale erreicht, traf er dort auf Olympiasieger und Weltmeister Harry Lavreysen (Niederlande), der sich in zwei Läufen durchsetzte.