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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
27.01.2021 16:40:35

Scharping glaubt an Olympia und lehnt Impf-Bevorzugung für Sportler ab

Rudolf Scharping bei der Online-Pressekonferenz des BDR. Foto: Screenshot/BDR
Rudolf Scharping bei der Online-Pressekonferenz des BDR. Foto: Screenshot/BDR

Frankfurt (rad-net) - Rudolf Scharping, Präsident des Bund Deutscher Radfahrer (BDR), ist zuversichtlich, dass die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden könnten. Das Megaevent hänge aber von der Entwicklung der Corona-Infektionen ab.

«Die Frage, ob die Spiele stattfinden werden oder nicht, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt schwer beantworten. Und spekulieren sollten wir nicht», sagte Scharping. Die durchgeführten Großveranstaltungen im zurückliegenden, durch Corona geprägtem Jahr, ließe aber eine gewisse Zuversicht zu. «Es gibt eine gewisse Hoffnung, das wird aber von der Corona-Lage und der Impfsituation der nächsten Monate abhängen», meinte Scharping und hält Spiele ohne Zuschauer durchaus für möglich.

Von einer Bevorzugung von Sportlern bei der Vergabe von Impfstoffen hält Scharping derweil gar nichts. «Ich bin strikt der Meinung, dass wir uns an die Impfstrategien des jeweiligen Landes halten sollten. Für den Spitzensport wäre es nicht klug, Sonderrechte zu beanspruchen» so Scharping. Dass der Spitzensport generell eine Bevorzugung gegenüber dem Amateursport hat, sieht Scharping nicht. «Das ist die Freiheit, dass Profisportler ihren Beruf ausüben können. Sie bedingt aber keine Sonderrechte beim Impfen.»

Die Athletinnen und Athleten weltweit bereiten sich derzeit auf die Olympischen Spiele in Tokio vor - natürlich auch die des BDR. Wichtig sei, im Hinblick auf Planung und Training, eine gewisse Sicherheit für die Sportler, vor allem in der Endphase der Olympia-Vorbereitung. «Ich denke, drei Monate vor der Eröffnungsfeier muss man eine Entscheidung treffen, ob die Spiele stattfinden oder nicht», sagte Scharping. Eine Olympia-Absage sehe Rudolf Scharping für viele Sportler kritisch. «Für sie wäre es sicherlich eine dramatische Entwicklung. Bei vielen könnte die Motivation massiv beeinträchtigt werden, wenn der Traum von Olympia platzt.»

In Bezug auf andere Veranstaltungen, wie etwa die Tour de France, äußerte sich der BDR-Präsident noch optimistischer. «Was große Rundfahrten angeht, bin ich zuversichtlich. Natürlich kann es immer passieren, dass sich die Infektionslage so entwickelt, dass ein bestimmtes Rennen zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht stattfinden kann. Aber der Radsport hat bewiesen, dass er etwas auf die Beine stellen kann. Die Maßnahmen des letzten Jahres haben sich bewährt.»

Was beispielsweise die Straßen-DM in Stuttgart angeht, da ist Rudolf Scharping auch optimistisch, dass sie wie geplant stattfindet: «Stand heute gehen wir davon aus, dass sie durchgeführt werden kann.» Was die Hallen-WM angeht, die bereits 2020 in Stuttgart ausgetragen werden sollte, aber auf 2021 verschoben wurde, äußerte er sich allerdings etwas zurückhaltender: «Da müssen wir abwarten.» Zumal die Veranstalter der WM die Titelkämpfe nicht ohne Zuschauer austragen wollen. Dazu ergänzte BDR-Generalsekretär Martin Wolf: «Eine Hallen-WM ohne Zuschauer ist unrealistisch, da es sich hierbei nicht um ein solches TV-Event wie die Tour de France oder Straßen-WM handelt.»

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