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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
20.04.2021 09:34:29

Deutsche Olympia- und Paralympics-Teilnehmer sollen Impfangebot bekommen - «Begrüßen die Maßnahme»

Frankfurt (rad-net) - Die Bundesregierung hat die Impfung der Olympiateilnehmer befürwortet. Entsprechend sollen die deutschen Sportlerinnen und Sportler für die Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio ein rechtzeitiges Impfangebot gegen Covid-19 erhalten. Dies hat das Corona-Kabinett der Regierung gestern entschieden.

In der Impfreihenfolge stehen die jungen und gesunden Sportler im Regelfall weit hinten. Die Bundesregierung stehe einer Entsendung von Athletinnen und Athleten zu den Olympischen Spielen jedoch positiv gegenüber, wie Steve Alter, Sprecher für das Bundesinnenministerium, erklärte. «Wir wollen auch vermeiden, dass sie sich selbst im Rahmen dieser Veranstaltung infizieren. Deswegen besteht innerhalb der Bundesregierung Einigkeit, dass die Athletinnen und Athleten zeitgerecht vor den Olympischen Spielen geimpft werden sollen», so Alter.

Der Beschluss sei ein entscheidendes Signal der Unterstützung durch die Bundesregierung für die Athleten und Betreuer auf deren Weg nach Tokio, heißt es seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Damit werde auch die besondere Rolle der Olympiateilnehmer anerkannt. «Die Impfung ist der zentrale Baustein, um unseren Team D-Mitgliedern eine sichere Teilnahme und eine gesunde Rückkehr zu ermöglichen», sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

«Wir begrüßen die Maßnahme, dass unsere Sportlerinnen und Sportler diese Möglichkeit erhalten und somit sehr gut geschützt nach Tokio reisen können», sagte Günter Schabel, Vizepräsident Leistungssport im Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Ähnlich kommentierte das auch Ingo Weiss, Sprecher der Spitzenverbände im DOSB, der dem DOSB für seinen Einsatz und besonders aber der Bundesregierung für den Entschluss dankte.

Gemeinsam mit Bundesinnen- und Sportminister Horst Seehofer hatten der DOSB und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in den letzten Wochen für eine solche Lösung zu Gunsten der Athleten geworben. Nach jetzigem Planungsstand werden etwa 800 Personen im Team D nach Tokio zu den Olympischen Spielen reisen. Wenige Wochen später geht dann das 300 Personen umfassende Team D Paralympics an den Start.

DBS-Präsident Friedhelm-Julius Beucher ergänzte: «Wir sind in einer Situation, in der immer mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen werden, so dass es im Sinne der Prävention folgerichtig ist, den Athleten und Betreuern des Team Deutschland Paralympics vor der Reise nach Tokio ein Impfangebot zu machen – zum Schutz ihrer und der Gesundheit anderer. Für uns ist die Entscheidung des Corona-Kabinetts wichtig und richtig hinsichtlich unseres Bestrebens, die Athleten verantwortbar nach Tokio zu entsenden.»

Bei mehreren Umfragen unter den Athleten habe in den letzten Monaten stets ein hohes Interesse an einer Impfmöglichkeit bestanden. Beim Team D hatten zuletzt 92 Prozent einen Impfwunsch geäußert, wobei 15 Prozent bereits geimpft sind. Nur acht Prozent würden eine eine Impfung aus verschiedenen Gründen ablehnen. «Wir werden weiter alles dafür tun, dass die Athleten ihren sportlichen Lebenstraum verwirklichen können. Die Impfung ist einer von mehreren Bausteinen dabei, dies auch im hohen Maße verantwortungsvoll umzusetzen. Weiterhin bleibt es jedem einzelnen Athleten selbst überlassen, ob das Impfangebot wahrgenommen wird», so Hörmann.

Team D: «Besser vorsichtige Spiele als keine»

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