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Veröffentlicht am
19.11.2020 17:15:17

Froome und Martin könnten sich bei Israel Start-Up Nation Tour-Kapitänsrolle teilen

Chris Froome bei der Vuelta an der Spitze des Feldes. Foto: Photogomez Sport/Unipublic
Chris Froome bei der Vuelta an der Spitze des Feldes. Foto: Photogomez Sport/Unipublic

Tel Aviv (rad-net) - Erst Ende August, kurz vor der Tour de France, hatte Chris Froome bekannt gegeben, aber der nächsten Saison für einen neuen Rennstall zu fahren, um dort seinen fünften Titel der französischen Grand Tour in Angriff zu nehmen. Die Wahl des Fahrers fiel auf Israel Start-Up Nation, doch der Teammanager Kjell Carlström verkündete jetzt, dass sich der 35-jährige Brite die Rolle des Teamkapitäns eventuell mit seinem neuen Teamkollegen Daniel Martin teilen könnte.

Froome und Martin sind in den vergangenen Wochen bei der Vuelta a España noch gegeneinander gefahren. Während Froome dabei im Team Ineos Grenadiers seinen Kapitän Richard Carapaz unterstützte, machte Martin von Israel Start-Up Nation auf sich aufmerksam, als er im Gesamtklassement den vierten Platz belegte. Der Ire konnte zudem eine Etappe der Rundfahrt für sich entscheiden und seinen Namen damit bei seinem Teammanager in den Vordergrund rücken.

«Es muss schon alles gut gehen und unsere Idee ist, dass Chris Froome als Kapitän in die Tour de France startet, aber Dan hat eine überzeugende Reife gezeigt. Manche Mannschaften schicken drei potenzielle Kapitäne in die Tour de France, deshalb wäre es vielleicht nicht verkehrt, zumindest zwei Optionen zu haben. Das ist eine gute Taktik», erklärte Carlström jetzt im Podcast der Plattform «Cyclingews».

Froome war nach dem diesjährigen Critérium Du Dauphiné aus dem Kader der Tour de France ausgeschlossen worden, als sich Ineos Grenadiers auf Egan Bernal als Teamkapitän und dessen Titelverteidigung konzentrierte. Die Begründung des britischen Rennstalls lag dabei in der Form Froomes, zu der der Fahrer seit seinem schweren Sturz beim Critérium du Dauphiné 2019 noch nicht wieder zurückgefunden habe.

Carlström sah dieser Tatsache jetzt gelassener entgegen und nahm die Verfassung des viermaligen Tour-de-France-Siegers in Schutz: «Ich glaube, dass wenn man einmal auf einem bestimmten Level gefahren ist, dann geht das nicht wieder weg. Es braucht vielleicht etwas Zeit, bis man dahin zurückkommt, aber man hat das einfach in sich. Sein Sturz war sehr schlimm, also braucht er etwas mehr Zeit, um den Motor wieder auf Hochtouren zu bringen.» Die Vuelta habe aber gezeigt, dass Froome große Schritte nach vorne mache und die Winterpause solle weitere Fortschritte des Profis hervorbringen. «Ich denke, er ist auf dem richtigen Weg.»

Neben seinen Fahrern bringt Carlström auch die Mannschaft auf Kurs für die nächste Saison. Die Vertragsunterzeichnung mit Froome hat das Team aus Israel dazu veranlasst, sich komplett neu auszurichten. Statt den Weg weiterzugehen, sich mit jungen Talenten als Team für die Klassiker zu etablieren, will sich Israel Start-Up Nation ab der kommenden Saison verstärkt im Kampf um die Gesamtklassements der Grand Tours zeigen. «Während des Sommers haben wir eine Vereinbarung mit Chris Froome getroffen und das hat unseren Fokus sicherlich ein wenig in Richtung Grand Tours verschoben», gab Carlström in dem Gespräch zu. Das sei zunächst nicht die Absicht gewesen, aber mit Fahrern wie Chris Froome und Dan Martin in den eigenen Reihen die einzige logische Schlussfolgerung.