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Veröffentlicht am
20.05.2020 12:27:23

Wieder Sechstagerennen ins Maastricht?

Wim Stroetinga beim Dernyrennen des Berliner Sechstagerennens. Foto: Archiv/Jordan Raza/dpa
Wim Stroetinga beim Dernyrennen des Berliner Sechstagerennens. Foto: Archiv/Jordan Raza/dpa

Maastricht (rad-net) - Das Sechstagerennen von Maastricht (Niederlande) könnte zurückkehren. Der frühere Rennfahrer Fred Rompelberg, bekannt für seine Geschwindigkeitsrekorde, arbeitet daran das Rennen, das zuletzt 2006 ausgetragen wurde, innerhalb von zwei Jahren wiederzubeleben.

Das Sechstagerennen fand von 1976 bis 1987 statt und lockte regelmäßig namhafte Rennfahrer wie Patrick Sercu und Eddy Merckx an. Allerdings verschwand das Rennen danach aufgrund von finanziellen Problemen und rückläufigen Besucherzahlen. Im Jahr 2006 kehrte die Veranstaltung dank ausreichender Unterstützung durch Regierung und Wirtschaft zurück. Damals war die Schweizer Sechstage-Legende Bruno Risi mit seinem Landsmann Franco Marvulli erfolgreich. Allerdings hielt sich das Rennen für nur ein Jahr, da die Organisation ein Jahr später nicht in der Lage war, das Budget aufzubringen.

Jetzt gibt es wieder Pläne, das Sechstagerennen wiederzubeleben, berichtet die niederländische Tageszeitung «De Limburger». Nach einem gescheiterten Versuch im Jahr 2009 glaubt Rompelberg, dass es jetzt klappen wird. Er möchte die Veranstaltung nächstes Jahr oder spätestens im folgenden Jahr organisieren, sieht dafür aber auch einige Hürden: «Das Geld, ich schätze ungefähr 500.000 Euro, muss im Voraus eingehen. Die Stände und der Innenraum müssen sechs Tage lang voll sein. Das wird eine ziemliche Aufgabe.» Rompelberg räumt ein, dass das Coronavirus seinen Plan vereiteln kann. «Trotzdem denke ich, dass 2022 möglich sein sollte. Die Stiftung 2009 wurde nie aufgelöst. Ich spreche mit potenziellen Mitorganisatoren und arbeite daran, Sponsoren zu finden.»