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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
Veröffentlicht am
16.10.2019 21:53:34

Teamsprinterinnen holen EM-Silber - Deutsche Rekorde in der Verfolgung

Lea Sophie Friedrich (vorne) und Emma Hinze holten Silber im Teamsprint. Foto: BDR
Lea Sophie Friedrich (vorne) und Emma Hinze holten Silber im Teamsprint. Foto: BDR

Apeldoorn (rad-net) - Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich haben bei der Bahn-Europameisterschaft in Apeldoorn (Niederlande) für die erste deutsche Medaille gesorgt. Im Teamsprint holte sich das junge Duo die Silbermedaille und musste sich nur den Titelverteidigerinnen Anastasiia Voinova und Daria Shmeleva aus Russland geschlagen geben. In der Ersten Runde der Mannschaftsverfolgung gab es deutsche Rekorde durch die Vierer.

In 32,496 Sekunden waren die Russinnen rund sieben Zehntelsekunden schneller als Hinze/Friedrich mit einer Fahrzeit von 33,179 Sekunden. «Mit der Medaille können wir sehr zufrieden sein, insbesondere im Hinblick auch auf die gewonnenen Punkte in der Olympia-Qualifikation. Es lief noch nicht alles rund, es ist aber für beide ein gelungener Anfang», sagte Bundestrainer Detlef Uibel. Die erst 19-jährige Lea Sophie Friedrich, die nach dem Rücktritt von Miriam Welte vor drei Wochen auf die Anfahrer-Position gerückt war, konnte noch nicht mit der Weltspitze mithalten, eine bärenstarke Emma Hinze sicherte aber dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nach Bronze im Vorjahr mit Welte diesmal sogar Silber. «Wir sind schon besser», scherzte Hinze, «damit hatte ich nicht gerechnet.» Bronze sicherte sich das niederländische Duo Kyra Lamberink/Shanne Braspennincx in 33,023 Sekunden gegen Litauen mit Simona Krupeckaite/Migle Marozaite (33,370).

Im Teamsprint der Männer haben die Deutschen Marc Jurczyk, Eric Engler und Maximilian Levy eine Medaille knapp verpasst. Im Kleinen Finale mussten das Trio in 43,600 Sekunden den Franzosen Gregory Baugé, Quentin Lafargue und Sebastian Vigier (43,206) um weniger als eine Zehntelsekunde den Vortritt lassen und wurden Vierte. Damit sammelten auch sie wichtige Punkte für Tokio. «Wir haben uns angesichts der Vorgeschichte tapfer geschlagen», sagte Maximilian Levy. Der «Oldie» aus Cottbus war nach der Absage der Ex-Weltmeister Stefan Bötticher und Joachim Eilers erst am Montag zur Mannschaft gestoßen. «Ich persönlich gehe mit einem sehr guten Gefühl aus dem Wettbewerb. Meine Zeit auf der Position zwei war sehr gut.» Im Finale um den EM-Titel wurden die Weltmeister aus den Niederlanden ihrer Favoritenrolle gerecht. Jeffrey Hoogland, Harrie Lavreysen und Roy van den Berg siegten in 42,151 gegen Großbritannien mit Jack Carlin, Jason Kenny und Ryan Owens (42,822).

Nachdem die deutschen Frauen schon in der Qualifikation zur Mannschaftsverfolgung deutschen Rekord fuhren, konnten sie sich in der Ersten Runde noch einmal steigern. Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Lisa Klein und Gudrun Stock fuhren in 4:16,328 Minuten noch einmal zwei Sekunden schneller und damit Bestzeit und zogen souverän ins Finale um den EM-Titel ein. «Die Mädels haben diesmal auf dem letzten Kilometer keine Zeit verloren. Der Wechsel von Mieke Kröger zu Gudrun Stock hat uns auch noch geholfen», sagte Bundestrainer André Korff, dessen Mannschaft damit bereits Silber sicher hat. «Das war jetzt ein toller Start für uns in die Woche. Ich hatte vorher noch geunkt: die 4:16 Minuten sind fällig. Super, dass es geklappt hat. Wir sollten uns im Finale nicht einschüchtern lassen und unsere Chance nutzen», so Brennauer. Ihre Gegnerinnen werden dort aus Großbritiannien (4:17,352) kommen. Im Kleinen Finale stehen Italien (4:17,887) und Frankreich (4:21,174).

Felix Groß, Theo Reinhardt, Nils Schomber und Domenic Weinstein fuhren in der Ersten Runde der Mannschaftsverfolgung in 3:53,974 Minuten deutschen Rekord. Damit unterboten sie die alte Bestmarke um rund eineinhalb Sekunden. Aber trotz mit dieser Spitzenzeit verpasste das Quartett den Einzug in einen der beiden Finalläufe. «Die Zeit ist in Ordnung und ein guter Einstieg in die Saison. Natürlich wären wir gern nochmal gefahren, aber heute hat ein Quäntchen Glück gefehlt», sagte Weinstein. Um Gold werden Dänemark, das in 3:48,762 Minuten nur sieben Zehntelsekunden über dem Weltrekord blieb, und Italien (3:51,604) fahren. Bronze werden Großbritannien (3:52,230) und die Schweiz (3:52,860) unter sich ausmachen. Deutschland belegt damit EM-Platz fünf.

Die Entscheidungen in der Mannschaftsverfolgung der Männer und Frauen fallen morgen gegen 21:15 Uhr. Weiter werden die Medaillen im Scratch der Männer und im Ausscheidungsfahren der Frauen vergeben.