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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
05.09.2021 19:50:04

Bahn-WM U19: Weinrich und Schneider holen Silber

Willy Weinrich (li.) holte Silber im 1000-Meter-Zeitfahren hinter Grigorii Skorniakov (Mitte) und vor Kirill Kurdidi. Foto: Frank Mölders
Willy Weinrich (li.) holte Silber im 1000-Meter-Zeitfahren hinter Grigorii Skorniakov (Mitte) und vor Kirill Kurdidi. Foto: Frank Mölders

Kairo (rad-net) - Am letzten Wettkampftag bei den Bahn-Weltmeisterschaften der U19 im Kairo (Ägypten) hat es zwei weitere Silbermedaillen für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gegeben. Willy Weinrich fuhr im 1000-Meter-Zeitfahren auf den zweiten Platz. Zweite wurde auch Clara Schneider im Keirin.

Skorniakov und Weinrich fuhren in 1:03,339 Minuten exakt dieselbe Zeit. Ausschlaggebend für die Vergabe der Gold- und Silbermedaille war somit, dass Skorniakov die schnellere letzte Runde fuhr. «Nach der Quali haben wir natürlich mit Gold geliebäugelt. Das Finale lief aber von Anfang an nicht ganz rund. Es fehlte die Kraft nach den vielen WM-Einsätzen», sagte Bundestrainer Jörg Winkler. Weinrich hat sich trotzdem gefreut, sich eine weitere Silbermedaille bei dieser WM umhängen zu dürfen.

Im Keirin hatten sich Schneider und Lara-Sophie Jäger souverän ins Finale gefahren. Dort musste Schneider nur Topfavoritin Alina Lysenko (Russland) den Vortritt lassen und sicherte sich die Silbermedaille vor Alla Biletska (Ukraine). Jäger belegte Rang sechs. «Dass es beide ins Finale geschafft haben, war eine positive Überraschung. Beide sind junger Jahrgang und können nächstes Jahr noch mal antreten. Die Silbermedaille von Clara war großartig», lobte Winkler.

Großes Pech hatten Benjamin Boos und Nicolas Zippan im Zweiermannschaftsfahren. Das Duo punktete fleißig bei den Wertungssprints und hatte obendrein einen Rundengewinn herausgefahren. Mit 44 Punkten lagen sie in Führung als sie stürzten und das Rennen aufgeben mussten. Benjamin Boos verletzte sich dabei am Ellenbogen. Er und Nicolas Zippan werden aber wie geplant morgen die Heimreise antreten können. «Der Sturz war sehr bedauerlich. Sie lagen auf Gold-Kurs, hatten 20 Punkte Vorsprung und hätten das Ding nach Hause gefahren», sagte Bundestrainer Tim Zühlke. Weltmeister wurden Daniil Valgonen/Grigorii Skorniakov aus Russland mit 52 Punkten vor Radovan Stec/Matyas Koblizek (43/Tschechien) und Dylan Bibic/Carson Mattern (30/Kanada).

Lana Eberle und Jette Simon wurden im Zweiermannschaftsfahren Fünfte. Zu Beginn des Rennens waren sie gestürzt, nachdem ihnen eine andere Fahrerin in ihre Ablösung gefahren war. Danach kamen sie etwas schwerer wieder in Tritt, konnten sich aber mit einem Rundengewinn noch nach vorne arbeiten und kamen sogar mit 22 Zählern noch in Reichweite zu einer Medaille - am Ende fehlten ihnen fünf Punkte zu Rang drei. Derweil siegten Inna Abaidullina/Alena Ivanchenko aus Russland mit 60 Punkten vor Jade Labastugue/Benedicte Ollier (48/Frankreich) und Yuli van der Molen/Nienke Veenhoven (27/Niederlande).

Im Ausscheidungsfahren der Junioren belegte Tobias Müller einen guten sechsten Platz, nachdem er das ganze Rennen über aufmerksam und gut positioniert fuhr. Den Titel sicherte sich Dario Igor Belletta (Italien) vor Dmitrii Dolzhikov (Russland) und Matyas Koblizek (Tschechien).

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