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Veröffentlicht am
02.02.2021 18:42:18

Lappartient hält an geplantem Rennkalender fest - Über Nachholtermine wird im März entschieden

UCI-Präsident David Lappartient will die Entscheidung über verschobene Rennen bis März aufschieben. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa
UCI-Präsident David Lappartient will die Entscheidung über verschobene Rennen bis März aufschieben. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa

Aigle (rad-net) - UCI-Präsident David Lappartient hat verkündet, dass der Rennkalender der WorldTour vorerst wie geplant durchgeführt werden soll, solange die Corona-Maßnahmen der einzelnen Länder dies zulassen. Im Interview mit «DirectVelo» erklärte der 47-Jährige, dass für alle kürzlich verschobenen Rennen – in Spanien und Portugal waren in den vergangenen Wochen mehrere Rennen kurzfristig abgesagt worden – ab März eine Lösung gefunden wird.

«Für den Moment gehen die Rennen auf dieser Ebene in Ordnung», erklärte Lappartient zu den Wettkämpfen der WorldTour. Man müsse sich zwar auf verschiedene Regelungen der einzelnen Länder einstellen und die Reisen außerhalb von Europa minimieren, aber grundsätzlich könne dann ein Großteil der Rennen wie geplant stattfinden: «In Belgien können wir 'hinter verschlossenen Türen' operieren. Ich war letztes Jahr bei der Flandern-Rundfahrt und es hat sehr gut funktioniert. Im Moment sind die belgischen Rennen nicht in Frage gestellt.» Auch Frankreich hatte am Wochenende beschlossen, dass der Profisport ausgeübt werden darf.

Trotzdem gab Lappartient zu bedenken, dass die Verschiebung der Mallorca Challenge, Ruta del Sol, Volta ao Algarve und Volta a la Comunitat Valenciana in Portugal und Spanien in den letzten Wochen, die UCI vor eine massive Herausforderung stellt – zumal viele Rennorganisatoren ihre Rennen im Mai nachholen wollen. Die Veranstalter der Rennen hatten verkündet, die Wettbewerbe später im Jahr stattfinden lassen zu wollen, doch Lappartient erklärte jetzt, wie schwierig eine solche Verschiebung im eng getakteten Rennkalender sei.

«Jeder schaut auf den Kalender, als ob er allein wäre und jeder trifft fast die gleiche Wahl», berichtete der UCI-Präsident über die verschiedenen Anträge der Organisatoren. «Wir würden mit Wochen enden, in denen es fünf oder sechs Rennen gibt. Das ist der Grund, warum sich die UCI die Zeit nehmen wird, um die Situation richtig zu analysieren.» Im März wolle man dann genauere Pläne vorstellen, wie und wann die verschobenen Rennen nachgeholt werden könnten.

Insgesamt könne er sich aber gut vorstellen, dass sich während und nach den Olympischen Spielen und der Tour de France verschiedene Handlungsspielräume für das Nachholen der Rennen ergeben: «Die Tour de France soll der Beginn eines 'neuen Lebens' sein. Die erste Hälfte des Kalenders scheint kompliziert zu werden. Die meisten Länder werden sich in einer schwierig zu bewältigenden Impfkampagne befinden.»

Doch auch danach sei es wichtig, die Entwicklung des Virus zu überwachen. Dazu stehe die UCI aber bereits mit allen relevanten Regierungen, Gesundheitsbehörden und Interessenvertretern des Radsports in Kontakt, um die beste Lösung im Sinne des Radsports und der verschiedenen Länder zu finden.

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