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Veröffentlicht am
21.09.2021 12:19:02

Juniorin Niedermaier holt WM-Bronze im Zeitfahren - Ivanchenko siegt

Antonia Niedermaier (re.) wurde WM-Dritte hinter Alena Ivanchenko (Mitte) und Zoe Backstedt. Foto: BDR
Antonia Niedermaier (re.) wurde WM-Dritte hinter Alena Ivanchenko (Mitte) und Zoe Backstedt. Foto: BDR

Brügge (rad-net) - Antonia Niedermaier hat für die erste deutsche Medaille bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Belgien gesorgt. Die 18-Jährige fuhr im Zeitfahren der Juniorinnen zu Bronze. Weltmeisterin wurde Alena Ivanchenko aus Russland vor der Britin Zoe Backstedt. Die zweite deutsche Starterin, Selma Lantzsch, belegte einen guten zwölften Platz (2:22 Min. zurück).

Bereits an der Zwischenzeit bei Kilometer 13,8 zeichnete sich ab, dass Niedermaier in die Medaillenvergabe eingreifen würde. Dort lag sie nur 14 Sekunden hinter Backstedt und rund 17 hinter Ivanchenko. Auf dem Weg ins Ziel verlor sie auf Backstedt nicht weiter an Boden, während sich die spätere Siegerin noch einmal steigern konnte.

Ivanchenko überquerte mit einer Fahrzeit von 25:05 Minuten den Zielstrich und war damit auf der 19,4 Kilometer langen Strecke zwischen Knokke-Heist und Brügge zehn Sekunden schneller als Backstedt. Niedermaier wies als Dritte 25 Sekunden Rückstand auf. Hinter dem Trio klaffte eine größere Lücke. Die viertplatzierte Niederländerin Anna van der Meiden hatte bereits 1:25 Minuten Rückstand zur Siegerin.

«Ich bin sehr glücklich über diese WM-Medaille. Das bestätigt meine Leistung bei der EM, wo ich Silber gewonnen habe. Silber und Bronze innerhalb von zwei Wochen zu gewinnen, das ist mega», sagte Niedermaier. Bundestrainer Lucas Schädlich freute sich ebenfalls über die Leistung: «Das war riesig. Schon bei der EM haben wir gesehen, dass die Leistungen sehr gut sind. Avisiert war eine Top-Ten-Platzierung. Es ist die erste WM-Medaille für den BDR im Juniorinnen-Bereich seit zehn Jahren. Umso mehr bedeutet uns die Bronzemedaille von Antonia. Aber auch Selma hat ein starkes Rennen gefahren. Ihr zwölfter Platz rundet diesen Tag ab.»

Niedermaier, die vom Skibergsteigen kommt, gilt als hoffnungsvolles Talent im deutschen Radsport und gewann in diesem Jahr auf nationaler Ebene bereits die Deutsche Zeitfahrmeisterschaft und belegte bei der Straßenmeisterschaft den dritten Rang. Mit Ausnahme von Goldgewinnerin Iwantschenko und Silbergewinnerin Backstedt distanzierte die Deutsche in Belgien alle Rivalinnen um mindestens eine Minute.

Am morgigen Mittwoch (ab 14.20 Uhr/Eurosport) steht in Flandern das Zeitfahr-Mixed der Elite auf dem Programm. Ab Freitag finden dann die WM-Straßenrennen statt.