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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
28.05.2021 09:33:51

Pilotprojekt in der Schweiz: Die Alpen Challenge Lenzerheide findet statt

Die Alpen Challenge gehört zu den schönsten und schwersten Radmarathons der Alpen. Foto: Henning Angerer
Die Alpen Challenge gehört zu den schönsten und schwersten Radmarathons der Alpen. Foto: Henning Angerer

Lenzerheide (rad-net) – Gute Nachrichten aus der Schweiz: Mit der Alpen Challenge Lenzerheide findet schon am 13. Juni der erste große Radmarathon wieder statt. Das hat der Kanton Graubünden am heutigen Morgen bestätigt. Der Radklassiker mit Start und Ziel in der «Roland Arena» (Biathlon Arena Lenzerheide) in Lantsch gehört zu den ausgewählten Pilotveranstaltungen des Kantons Graubünden, bei denen Erfahrungen im Umgang mit Grossveranstaltungen gesammelt werden sollen. «Wir können gar nicht sagen, wie glücklich und erleichtert wir sind. Damit zahlen sich Geduld und Ausdauer jetzt aus», so Stefan Schwenke, Organisationsleiter des Rennens. «Es waren harte Wochen für alle und wir sind dankbar für den guten und vertrauensvollen Kontakt zum Kanton Graubünden – und nicht zuletzt für die Geduld der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die uns weiterhin vertraut haben, dass es eine realistische Chance gibt, die Alpen Challenge Lenzerheide zu fahren.»

«Das gibt Rückenwind und Motivation auch für die Planung der kommenden Events in diesem Sommer und Herbst», ist auch Marc Schlüssel, Leiter Marketing, Kommunikation und Eventsupport in der Lenzerheide, glücklich über die Nachrichten aus Chur. «Kompliment den Organisatoren, dass sie nicht aufgegeben haben – und Dank an die Behörden für die Kooperation.»

Nachdem die Online-Anmeldung bereits vor Wochen gestoppt werden musste, weil die für potentielle Pilotveranstaltungen festgelegte Obergrenze bei 600 Personen lag, gibt es neben finaler Planungssicherheit zum 13. Juni noch einen Bonus: Neu dürfen sogar 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start gehen. «Damit können wir nun sogar Startplätze für die lange Warteliste freigeben, die wir inzwischen haben», so Schwenke.

Neben der weiteren regulären Vorbereitung auf die Alpen Challenge Lenzerheide, die jetzt in Rekordzeit abgearbeitet werden muss, wird rund um den Radmarathon noch ein umfangreiches Schutzkonzept erarbeitet. Zentraler Teil der Massnahmen, zu denen Erfahrungen auch für künftige Grossveranstaltungen gesammelt werden, ist ein Testsystem mit eindeutiger, fälschungssicherer Personenidentifizierung. Getestet werden zur Alpen Challenge Lenzerheide alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Organisation und Voluntaris. Gleichzeitig gelten auch weiter die entsprechenden Auflagen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Der Kanton Graubünden, der als einer der ersten Kantone entsprechende Pilotprojekte durchführt, hat das Testsystem «Covent» bereits an zwei Gemeindeversammlungen eingesetzt. Über die Umsetzung der Tests, die für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei sind, werden in den kommenden Tagen weitere Informationen folgen.

Die Alpen Challenge Lenzerheide, die seit 2015 mit neuer Organisation und neuer Strecke über Albula, Julier, Maloja und Splügen führt, gilt als einer der Top-Anlässe der Schweizer Radmarathon-Szene. Normalerweise starten über die zwei Renndistanzen rund 1300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa. Zuletzt hatten bereits Steinschlag und Unwetter der Alpen Challenge Lenzerheide zugesetzt, als 2018 und 2019 die Strecke über den Splügenpass unpassierbar war. «Umso mehr freuen wir uns jetzt natürlich auf eine ,richtige‘ Alpen Challenge, auch wenn in diesem Jahr sicher noch einiges anders sein wird», sagt Schwenke. «Wir haben auch ohne endgültige Gewissheit an allen Fronten gearbeitet – aber vieles können wir eben doch erst jetzt umsetzen.»

Für die neu verfügbaren Startplätze wird die Online-Anmeldung der Alpen Challenge Lenzerheide jetzt kurzfristig geöffnet. «Im ersten Schritt haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Warteliste die Chance, sich noch anzumelden. Wenn es dann noch Startplätze gibt, öffnen wir die Online-Anmeldung auch nochmals regulär», erklärt Schwenke.