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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
Veröffentlicht am
05.09.2019 14:25:30

Saisonauftakt für die deutschen Kunstrad-Cracks - «In allen Diszplinen auf Weltspitzenniveau»

Murg (rad-net) - Im Kunstradsport beginnt die heiße Phase - der Kampf um die WM-Tickets. Am diesen Wochenende finden in Murg (Baden-Württemberg) die 1. German Masters der Saison statt. 85 Sportlerinnen und Sportler gehen in den 1er- und 2er-Disziplinen in der Murgtalhalle an den Start und wollen auf sich aufmerksam machen und wichtige Quali-Punkte sammeln.

Insgesamt stehen drei German Masters im Kalender bei denen jeweils zwei WM-Qualifikationen ausgefahren werden. Für die WM-Nominierung werden von sieben möglichen Einzelergebnissen - neben den German Masters zählt auch die Deutsche Meisterschaft, die vom 25. bis 26. Oktober in Moers (Nordrhein-Westfalen) stattfindet - die besten fünf Wertungen berücksichtigt.

Im 4er Kunstfahren wird die WM-Qualifikation im Rahmen des Bundespokals Einrad und des Internationalen Deutschland-Cups ausgetragen.

Im Interview spricht Kunstrad-Bundestrainer Dieter Maute über die aktuelle Situation und seine Erwartungen.

Herr Maute, wie bewerten Sie die Chancen, die die Nationalmannschaft in dieser Saison hat und wo wird es Ihres Erachtens besonders eng, wenn es um die WM-Qualifikation geht?

Dieter Maute: Sehr spannend wird es in der Disziplin 2er offene Klasse. Bugner/Bugner, Schefold/Hanselmann und Tisch/Stapf kämpfen hier, sind alle drei auf Augenhöhe um die WM-Teilnahme. Auch international wird es dann mit den Schweizern Hammerschmidt/Burri ein heißer Kampf werden. Bei den 1er Frauen sind für mich Viola Brand und Milena Slupina ein wenig favorisiert, wobei Maren Haase, Mattea Eckstein, Lara Füller und Ramona Dandl hier durchaus für Überraschungen sorgen könnten. In der Disziplin 2er weiblich hat sich das Paar Marquardt/Vordermeier in der Schwierigkeit an die letztjährigen WM-Starter Bringsken/Bringsken und Nattmann/Wurth herangearbeitet. Ihr Abstand ist nun so, dass sie durchaus in der WM-Qualifikation mit eingreifen können. Bei den 1er Männern haben wir mit Lukas Kohl einen haushohen Favoriten, was auch der Weltrekord vom vergangenen Samstag eindrucksvoll belegt. Die drei 1er Konkurrenten Moritz Herbst, Marcel Jüngling und Max Maute sind die Kandidaten, die um den zweiten Startplatz kämpfen. Also ebenfalls spannend.

In der vergangenen Saison und in der diesjährigen Saisonvorbereitungen war immer wieder von Verletzungen die Rede, wie ist hier der Stand?

Maute: Es sind fast alle wieder fit! Benedikt und André Bugner haben sich eindrucksvoll und mit guten Ergebnissen in der Vorbereitung nach einem Jahr wieder zurückgekämpft. Serafin Schefold und Max Hanselmann sind ebenfalls wieder im Training und es läuft sehr gut. Sicherlich haben beide Paare noch ein wenig mit den Folgen des Trainingsausfalls zu kämpfen, aber sie gehören in der WM-Qualifikation zu den Top-Kandidaten, neben Patrick Tisch und Nina Stapf. Einzig das 2er-Paar Henny Kirst und Antonia Bärk [2er weiblich, Anm. d. Red.] fällt für die Saison leider aufgrund einer Verletzung aus. Sorgen macht mir auch Moritz Herbst, bei ihm kann ich im Moment keine Aussage treffen, was in den nächsten Wochen passiert.

Wie ist der Status Quo?

Maute: In allen Disziplinen können wir Athletinnen und Athleten mit Weltspitzenniveau aufweisen. Ich hoffe, dass sich diese über die WM-Qualifikation nun bis zum Saisonabschluss bei der WM in Basel stetig steigern und wir dort dann auch in allen Disziplinen um die Titel kämpfen können.

Wie verkraftet man den Rücktritt von Weltmeisterin Iris Schwarzhaupt und kann das durch den Nachwuchs ausbalanciert werden?

Maute: Der Rücktritt einer Athletin auf dem Niveau von Iris Schwarzhaupt ist natürlich schwer zu verkraften. Zum Glück haben wir eine sehr breite Spitze bei den 1er-Frauen. Mit den Routiniers Viola Brand und Milena Slupina sind zwei weitere Fahrerinnen auf dem Niveau von Schwarzhaupt. Maren Haase steht nur geringfügig hinter diesen beiden und die jüngeren, wie Mattea Eckstein und Lara Füller kämpfen sich ebenfalls langsam auf diesen Leistungstand. Mit Ramona Dandl ist eine weitere Fahrerin hinzugekommen, die in den nächsten Jahren Schwierigkeiten über 190 erreichen kann.

Auf welche der kommenden Saisonhighlights freuen Sie sich besonders?

Maute: Da kann ich kein Highlight hervorheben. Ich freue mich insgesamt auf die Saison, und bin sehr gespannt, welche Überraschung sie vielleicht bringt.