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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
Veröffentlicht am
31.08.2019 00:20:06

MTB-WM: Dascalu triumphiert in der U23 - Brandl auf Rang fünf

Max Brandl wurde in Mont-Sainte-Anne Fünfter. Foto: Erhard Goller
Max Brandl wurde in Mont-Sainte-Anne Fünfter. Foto: Erhard Goller

Mont-Sainte-Anne (rad-net) - Bei den MTB-Weltmeisterschaften in Kanada hat der deutsche Meister Max Brandl im U23-Rennen einen guten Rang fünf belegt. Mit 2:35 Minuten Rückstand auf den Rumänen Vlad Dascalu (1:19:50) verfehlte er den Bronzerang um 29 Sekunden. Die Schweizer Filippo Colombo (+1:57) und Vital Albin (+2:06) holten die weiteren Medaillen.

Nach einem guten Start übernahm Brandl in der ersten von sechs Runden die Regie und führte das Feld an. «In der ersten Runde ging es sehr gut», erzählte er später, um dann gleich zu erklären, warum er irgendwann nur noch an zwölfter Position unterwegs war: «Dann hat der Rücken zugemacht.» Sobald ganz intensive Anstrengung verlangt war, konnte Brandl nicht mehr mitspielen. «Ich habe jede Runde Wasser auf den Rücken geleert», erläuterte er seine Maßnahme. Allerdings verpuffte der Effekt jeweils relativ schnell wieder.

In der vorletzten Runde schien es dann aber plötzlich wieder besser zu gehen. «Da wird dann halt nicht mehr so explosiv gefahren», erklärte Brandl. Er kam der Verfolgergruppe vor ihm wieder näher, schloss auf und schluckte einen Fahrer nach dem anderen. In die Karten spielte ihm auch, dass der Däne Simon Andreassen an zweiter Stelle liegend in der Schlussrunde einen Reifendefekt erlitt, doch Brandl hatte auf den letzten 4,1 Kilometern auch noch ein Problem. Er hatte den Kanadier Sean Fincham und den Schweizer Alexandre Balmer bereits abgehängt, als ihm 2,5 Kilometer vor dem Ziel die Kette runterfiel. Das passierte etwa 200 Meter vor der Technischen Zone, aber er entschied, sie selbst aufzulegen. «Ich weiß, wie ich die wieder drauf kriege und dachte: Ruhe bewahren, das Ding drauf und weiter.»

Trotz dieses Zeitverlusts von 15 bis 20 Sekunden verbuchte er auf der Schlussrunde, gemeinsam mit Sieger Dascalu die beste Zeit. Damit schob er sich noch auf Rang fünf, 16 Sekunden hinter seinem chilenischen Lexware-Teamkollegen Martin Vidaurre Kossmann.

Brandl hob die Faust und freute sich über seine Leistung. «Ich kann unter den Bedingungen echt zufrieden sein, im Moment bin ich aber zu kaputt, um große Emotionen zu zeigen», gab er noch zu Protokoll.

Zweitbester Deutscher war Leon Kaiser (Monheim). Der Junioren-WM-Zweite von 2018 wurde bei seiner ersten U23-WM 16. (+4:45).

Er fuhr bis zur dritten Runde hinter seinem Rivalen vom vergangenen Jahr, Alexandre Balmer, konnte den Schweizer dann aber nicht mehr halten. «Ich habe den Anschluss verloren und bin dann mein Tempo gefahren», erklärte Kaiser, der einen guten Start erwischt hatte und rasch unter den besten 20 zu finden war. «Ich habe gemerkt, dass sich die Abfahrten schnell runter komme, aber in der letzten Runde ging es nur noch ums Überleben», so Kaiser.

Die 16. Position konnte er aber verteidigen und fuhr so ein Resultat ein, mit dem er nicht gerechnet hatte. «Nach dem Ergebnis in Lenzerheide hatte ich Selbstvertrauen, mein Ziel waren die Top 25. Rang 16 ist echt geil», freute er sich.

Der nächste Deutsche war David List auf Platz 26 (+7:21). «Da kann man schon einen Haken dran machen. Nach der Knieverletzung und der Krankheit war die Vorbereitung nicht optimal. In den Aufstiegen habe ich Fehler gemacht, die sich summieren. Rang 26 ist keine totale Katastrophe, aber auch nichts Überragendes», bewertete der Friedrichshafener sein Ergebnis.

Niklas Schehl (Braunsbach) wurde 28. (+8:05). «Ich war einfach nicht frisch und es lief ziemlich zä»", bekannte der Deutsche U23-Vizemeister.

Moritz Schäb (Schotten) machte aus seiner hinteren Startposition als 32. (+9:31) sehr viel. Bis zur letzten Runde hatte er sich in die besten 30 gefahren. Er lag etwa zehn Sekunden hinter Schehl, doch dann stürzte er im berüchtigten Streckenteil «La Beatrice», das auch einigen Favoriten zum Verhängnis wurde. «Das war ein Fahrfehler zu viel, aber die Form stimmt», zeigte sich der Hesse nicht unzufrieden.