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Veröffentlicht am
01.02.2026 15:06:47

Bahn-EM: Frauen-Vierer auf Titel-Kurs

Konya (rad-net) - Die deutschen Rennfahrerinnen und Rennfahrer sind mit guten Qualifikationsergebnissen in die Bahn-Europameisterschaften im türkischen Konya gestartet. In der Mannschaftsverfolgung fuhr der deutsche Vierer gar Bestzeit.

Franziska Brauße, Lisa Klein, Mieke Kröger und Laura Süßemilch benötigten in der Vorrunde für die 4000 Meter 4:06,509 Minuten und waren damit rund acht Zehntelsekunden schneller als das Italienische Quartett (4:07,365). Rund eine weitere Zehntelsekunde zurück fuhr Großbritannien (4:07,447) auf Rang drei. In der Zwischenrunde, die am morgigen Montag ausgetragen wird, treffen die Deutschen auf Frankreich, das Quali-Rang vier in 4:13,800 Minuten belegte.

Die deutschen Männer belegten in der Qualifikation zur Mannschaftsverfolgung mit einer Fahrzeit von 3:49,373 Minuten den fünften Platz. Dabei blieben Benjamin Boos, Max-David Briese, Felix Groß und Ben Felix Jochum nur rund eine halbe Sekunde über dem deutschen Rekord, den Bundestrainer Lucas Schädlich neben dem Kleinen Finale als Ziel für die EM ausgegeben hat. Die Bestzeit erzielte Dänemark in 3:44,405 Minuten vor Großbritannien (3:46,497) und der Schweiz (4:46,699). Auch die Männer fahren erst morgen die Zwischenrunde. Gegner der Deutschen wird Belgien (3:49,788) sein.

Mit Quali-Rang eins haben die Frauen beste Chancen auf den Einzug ins Große Finale, die Männer könnten noch das Kleine Finale erreichen. Die Siegerinnen beziehungsweise Sieger der Läufe Quali-Rang eins gegen vier und zwei gegen drei erreichen das Finale um den EM-Titel. Bei den Unterlegenen kommt es auf die gefahrene Zeit an, denn die zwei Zeitschnellsten der restlichen sechs Vierer der Zwischenrunde kommen ins Kleine Finale.

Ganz vorne mit dabei waren auch die deutschen Teamsprinterinnen in der Qualifikation. Hinter den Niederländerinnen, die eine Zeit von 45,832 Sekunden fuhren, reihten sich Lea Sophie Friedrich, Pauline Grabosch und Clara Schneider in 46,276 Sekunden als Zweite ein. Den dritten Platz belegte Großbritannien in 46,461 Sekunden. Ihre männlichen Teamsprint-Kollegen Maximilian Dörnbach, Nik Schröter und Luca Spiegel kamen mit einer Zeit von 43,017 Sekunden als Fünfte der Qualifikation ebenfalls weiter. Am schnellsten war Großbritannien in 42,214 Sekunden.

Das Teamsprint-Turnier wird am heutigen Abend fortgesetzt. In der Zwischenrunde fahren die deutschen Frauen gegen Italien (47,765) um den Finaleinzug, die Männer treffen auf Frankreich (42,593).

Tim Torn Teutenberg ist im Ausscheidungsfahren seinem Ziel Titelverteidigung ein Stück näher gekommen. Er gewann seinen Vorrunden-Lauf souverän.

Heute Abend fällt neben den Entscheidungen im Teamsprint der Männer und Frauen sowie der im Ausscheidungsfahren der Männer auch jene im Scratch der Frauen. Dort wird Lena Charlotte Reißner die deutschen Farben vertreten.


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