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Veröffentlicht am
11.01.2022 12:11:42

Pogačar wagt 2022 Tour-Vuelta-Double

Tadej Pogacar startet 2022 bei der Tour und Vuelta. Foto: Archiv/Garnier Etienne/Pool L'Equipe/dpa
Tadej Pogacar startet 2022 bei der Tour und Vuelta. Foto: Archiv/Garnier Etienne/Pool L'Equipe/dpa

Ljubljana (rad-net) - Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Tadej Pogačar wird in diesem Jahr nach der Frankreich-Rundfahrt auch noch die Vuelta a España bestreiten. Für den 23-Jährigen wird es ein Novum sein, zwei große Landesrundfahrten innerhalb einer Saison zu fahren.

Bei der Spanien-Rundfahrt wird Pogačar allerdings nicht das erste Mal am Start sein. 2019 erkämpfte er sich bei seinem Grand Tour-Debüt in Spanien den dritten Gesamtrang hinter seinem Landsmann und Vorbild Primož Roglič (Jumbo-Visma) und Alejandro Valverde (Movistar).

«Ich hoffe, dieses Jahr zwei Grand Tours zu fahren; die Tour und die Vuelta», sagte Pogačar den Medien beim Trainingslager seines Teams in Spanien. «Man weiß nie, was während der Saison passieren kann, aber das wäre das, was ich wirklich gerne hätte.» An die Vuelta, seine erste dreiwöchige Landesrundfahrt, denke er gerne zurück. «Ich habe wirklich schöne Erinnerungen und möchte diese Erinnerungen noch einmal leben.»

Bis zur Vuelta, die am 18. August in den Niederlanden gestartet wird, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Pogačars Frühjahrssaison wird erneut mit der UAE-Tour beginnen, bevor er zum zweiten Mal in seiner Karriere bei Mailand-San Remo antritt. Er wird dann sein Debüt bei der Flandern-Rundfahrt geben, und während er seine Führungsqualitäten für das Eintagesrennen herunterspielte, erklärte er kürzlich, dass ein Ziel für ihn sei, während seiner Laufbahn alle fünf Monumente das Radsports zu gewinnen. Er wird in diesem Jahr alle diese Rennen, außer Paris-Roubaix, fahren.

Tadej Pogačar wolle sich unter anderem mit der zweiten Grand Tour während einer Saison weiterentwickeln, wenngleich er einräumte, dass so große Fortschritte wie in den letzten Jahren nicht mehr möglich seien. «Jedes Jahr gibt es weniger Fortschritte, aber das bedeutet nicht, dass es weniger Motivation gibt», erklärte der Slowene. «Ich möchte mich immer noch jedes Jahr verbessern, aber ich weiß, dass es unmöglich ist, das jede Saison zu schaffen. Bis jetzt wurde ich von Jahr zu Jahr besser und das ist meine Motivation.»