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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
Veröffentlicht am
01.07.2019 11:40:05

UCI Junior Serie Andermatt: Eydt und Böhm in den Top-Ten

Emma Eydt fuhr in Andermatt ihr bestes Ergebnis bei der UCI Junior Series ein. Foto: Erhard Goller
Emma Eydt fuhr in Andermatt ihr bestes Ergebnis bei der UCI Junior Series ein. Foto: Erhard Goller

Andermatt (rad-net) - Im Rennen der UCI Junior Serie in Andermatt standen der Brite Charlie Aldridge und die Schweizerin Ronja Blöchlinger ganz oben auf dem Podest. Aldridge verwies er in der Schweiz den Italiener Andrea Colombo knapp auf Rang zwei, während der Mexikaner Adair Gutierrez Prieto mit 44 Sekunden Rückstand Dritter wurde. Bei den Juniorinnen siegte Blöchlinger klar, für Emma Eydt und Kira Böhm gab mit den Plätze fünf und zehn die bisher besten Ergebnisse zu bejubeln.

Die Deutsche Vizemeisterin Emma Eydt fuhr in Andermatt ein starkes Rennen, obschon sie etwas Zeit benötigte, ehe sie «richtig ins Rennen» rein kam. Dann arbeitete sich die Stevens-Fahrerin von Position neun sukzessive nach vorne und im Finale konnte sie mit der zweitbesten Rundenzeit die Italienerin Nicole Pesse (RDR Factory Team) im Kampf um Rang fünf deutlich distanzieren. «Natürlich bin ich zufrieden», erklärte sie erfreut. «Es lief mega gut.»

Vorne hatte Ronja Blöchlinger (Fischer-BMC) schon früh die Führung übernommen und ließ sie sich nicht mehr abjagen. Blöchlinger feierte ihren ersten Sieg in der UCI Junior Serie mit 49 Sekunden Vorsprung auf die Österreicherin Mona Mitterwallner und 2:07 Minuten vor der Weltranglisten-Ersten Hattie Harnden aus Großbritannien.

Die DM-Dritte Kira Böhm (Walcher Racing) hatte sich die Top 15 zum Ziel gesetzt, doch in den ersten beiden Runden lief es noch nicht so gut. «Mir war vom Magen her etwas schlecht», berichtete die Weilheimerin «und dann hatte ich in Runde eins auch noch einen Sturz.» Dennoch lag sie nach zwei Runden bereits in den Top 20 und fuhr dann Position um Position nach vorne. Die letzten beiden von fünf Runden verbuchte sie Top-Ten-Zeiten (8. und 9.) und eroberte auf der letzten Schleife tatsächlich noch den zehnten Rang (+5:39). «Ich bin mega glücklich darüber», kommentierte sie ihr bestes Resultat in der UCI Junior Serie.

Sunny-Angelina Gschwender (Conway Factory Racing) aus Baden-Baden lag unter den besten 15, als sie in der vierten Runde stürzte und danach offenbar Probleme mit der Schaltung hatte. In dieser vorletzten Runde verlor sie drei Minuten mehr als davor und danach. Daraus lässt sich ermessen, dass es für ein Top-15-Resultat hätte reichen können. Stattdessen wurde es der 22. Rang (+10:46). «Bis dahin ist Sunny ein gutes Rennen gefahren. Insgesamt ist die Bilanz ziemlich gut», meinte Bundestrainer Marc Schäfer. In diese Einschätzung bezog er auch die Junioren mit ein.

Junioren: Eydt mit Schmerzen
Favorit Charlie Aldridge lag bei den Junioren bereits alleine in Führung, ehe er vom Italiener Andrea Colombo Gesellschaft bekam. «Ich habe versucht mein konstantes Tempo zu fahren», erklärte Aldridge. Eine erneute kleine Lücke ging ihm in der Schlussrunde noch mal verloren, als er an einer Brücke einen harmlosen Sturz produzierte, doch im Finish zeigte sich der Weltranglistenerste aus Schottland als Herr der Lage und verwies Colombo auf Platz zwei.

Aus deutscher Sicht war das Rennen auch im Blick auf die EM- und WM-Nominierung interessant. Andermatt war die letzte Gelegenheit zur Erfüllung eines Kriteriums für die internationalen Meisterschaften.

Markus Eydt (Stevens MTB Racing), der dieses Kapitel bereits erledigt hatte, litt im Rennen unter den Nachwirkungen eines Trainingssturzes, bei dem er sich am Arm verletzt hatte. Teilweise nahm er ihn im Rennen vom Lenker. So fiel er von Rang 13 nach einer Runde noch auf Platz 19 (+3:47).

Thore Hemmerling (Lexware) holte dagegen mit seinem 18. Platz (+3:20) nach, was ihm durch eine defekte Bremse bei der DM in Wombach versagt blieb. Für ihn als Vertreter des jüngeren Jahrgangs bedeutete das Top-20-Ergebnis eine zweite B-Norm. Aus einer Startposition jenseits der 40 kam er gut ins Rennen. «Die Beine waren ziemlich gut, obwohl sie beim Warmfahren auf der Rolle noch dick waren», erklärte Hemmerling. In der dritten Runde wurde er erstmals in den Top 20 gesichtet. «Das habe ich versucht zu halten», erklärte Hemmerling, der als 15. in die Schlussrunde ging. «In der dritten Runde habe ich es vielleicht ein bisschen übertrieben, so dass ich am Schluss noch drei Plätze verloren habe. Aber ich bin mit meinem Rennen zufrieden», meinte der Saarländer.

Sein Teamkollege Louis Krauss verfehlte sein selbst gestecktes Ziel in die Punkte zu fahren (Top 25) um 42 Sekunden, er wurde 28. (+5:40).

Die Elite-Rennen des Proffix Swiss Bike Cup gingen in Andermatt an die Schweizerin Ramona Forchini (jb Brunex-Felt) und an den italienischen Vizeweltmeister Gerhard Kerschbaumer (Torpado-Ursus).

Deutsche Top-Fahrer waren nicht am Start.