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Veröffentlicht am
12.05.2022 11:41:55

Sechs WorldTeams bei Rund um Köln am Start

Rund um Köln rollt dieses Jahr wieder durch den Rheinauhafen. Foto: Archiv/Hennes Roth
Rund um Köln rollt dieses Jahr wieder durch den Rheinauhafen. Foto: Archiv/Hennes Roth

Köln (rad-net) - Radsportfans können sich bei der 104. Austragung des deutschen Radklassikers Rund um Köln am 22. Mai auf ein Weltklasse-Fahrerfeld freuen. Allein sechs WorldTour-Teams werden das 199,3 Kilometer lange Rennen durch Köln und das angrenzende Bergische Land in Angriff nehmen.

Neben Bora-hansgrohe, das mit Lokalmatador Nils Politt antritt, haben Israel-Premier Tech, Lotto-Soudal, Cofidis, BikeExchange-Jayco und DSM ihre Startzusage gegeben. «Meiner Einschätzung nach wird das Team gewinnen, welches für alle Szenarien gewappnet ist und vor allem bergfeste Sprinter nominiert hat. Das Team BikeExchange mit Kaden Groves wird sicher eine Rolle bei der Podestvergabe spielen. Genauso wie Lotto-Soudal, die schon in der laufenden Saison starke Ergebnisse abgeliefert haben», sagt André Greipel, ehemaliger Sprinter und mehrfacher Etappensieger bei der Tour de France.

Außerdem vervollständigen noch die vier UCI-ProTeams Alpecin-Fenix, Arkéa-Samsic, Sport Vlaanderen-Baloise und B&B Hotels-KTM das Feld. «Alpecin-Fenix kann den WorldTeams das Leben schwer machen, da sie sehr gut besetzt sind. Wir werden am 22. Mai ein sehr starkes Fahrerfeld sehen, auf dass sich die Zuschauer freuen können.»

Weiter sagte der Ex-Profi: «Für die Continental Teams, die viele junge starke Nachwuchsfahrer in ihren Reihen haben, sind Rennen wie Rund um Köln das Saisonhighlight und Sprungbrett in den Profisport. Sie werden hoch motiviert an den Start gehen und sich zeigen wollen.» Insgesamt haben elf KT-Teams ihr Kommen angekündigt. Aus Deutschland starten Bike Aid, Dauner-Akkon, Lotto-Kern Haus, Maloja Pushbikers, P&S-Benotti, rad-net ROSE, Santic-Wibatech und Saris-Rouvy Sauerland. Dazu gesellen sich österreichische und luxemburgische Teams.

Das Rennen soll, wie die Veranstalter mitteilten, ab 12 Uhr für rund dreieinhalb Stunden live im Internet auf WDR, Sportschau, GCN+ und Eurosport gestreamt werden.