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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Veröffentlicht am
28.09.2020 12:48:04

IOC-Präsident Bach lobt Organisation von Radrennen in Corona-Zeiten

IOC-Präsident Thomas Bach (li.) mit UCI-Präsident David Lappartient und dem frischgebackenen Weltmeister Julian Alaphilippe. Foto: Bettiniphoto
IOC-Präsident Thomas Bach (li.) mit UCI-Präsident David Lappartient und dem frischgebackenen Weltmeister Julian Alaphilippe. Foto: Bettiniphoto

Imola (rad-net) - Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, hat den Radsport für die Organisation großer Straßenrennen, trotz der andauernden Coronakrise gelobt und als Vorbild bezeichnet. Die Organisatoren von Tokio 2021 seien bereit von der Organisation der Radrennen zu lernen, um die Spiele im nächstes Jahr sicher durchführen zu können.

«Der Radsport hat eine ganz besondere Rolle gespielt. Es gab die Tour de France und jetzt die Weltmeisterschaften, die beiden komplexesten Events bisher auf internationaler Ebene. Der Erfolg dieser Veranstaltungen gibt uns und der gesamten Sportbewegung viel Selbstvertrauen. Ich möchte der UCI dafür danken, dass sie diese Verantwortung übernommen und sehr verantwortungsvoll organisiert hat», erklärte Bach am Sonntagmorgen in einer Pressekonferenz. Die Radrennen seien ein Symbol dafür, dass große Sportevents auch ohne einen Impfstoff möglich seien.

Bach hatte von Beginn an für den Erhalt der Olympischen Spiele in Tokio gekämpft und hält auch jetzt an dem Termin im Sommer 2021 fest: «Ich werde nicht einmal über eine Absage von Tokio spekulieren, wir bereiten uns auf Tokio und auf verschiedene Szenarien vor, aber wir bereiten uns auf die Spiele vor, die am 23. Juli nächsten Jahres beginnen werden.»

Insgesamt habe das IOC über den Sommer schon einiges über mögliche Veranstaltungen mit dem Coronavirus gelernt und sich somit einen Werkzeugkasten voller verschiedener Szenarien zusammengestellt. Bach geht davon aus, dass im Juli nächsten Jahres zuverlässige Schnelltests für Coronainfektionen zugänglich sein werden, sowie ein erster Impfstoff. Beides könnte in Kombination für sichere Spiele genutzt werden.

Zusätzlich schließt der 66-Jährige auch begrenzte Zuschauerzahlen in Stadien grundsätzlich nicht aus, aber es sei zu früh, um schon konkrete Angaben zu machen, da keiner wisse, wie die Situation in zehn Monaten aussehe. In einem ist sich Bach aber sicher: «Tokio werden nicht die Pandemie-Spiele, sondern die Spiele, die an die Post-Corona-Welt angepasst wurden.» Olympia werde seine Aufgabe, die Welt zu vereinen, weiter ausführen – auch nach Corona. «Sie werden den Olympischen Geist in Tokio sehen und fühlen, aber er wird sich an die neue Zeit anpassen.»

Für die Spiele im nächsten Jahr stehen mit Straße, Bahn, BMX, BMX Freestyle und MTB fünf Radsportdisziplinen auf dem Plan, wobei das Straßenrennen der Herren direkt für den 24. Juli angesetzt ist. Die Bahnrad- und MTB-Events sollen in Izu (120 Kilometer entfernt von Tokio) stattfinden, eine Lösung die Bach aufgrund der Nachhaltigkeit für notwendig befindet: «Es bedeutet, die Nutzung bestehender Veranstaltungsorte zu priorisieren. Das Velodrom kann das Zentrum eines Olympiaparks oder außerhalb sein. Die Priorität liegt auf Nachhaltigkeit.»

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