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Veröffentlicht am
10.01.2022 16:16:40

Egan Bernal verlängert bis 2026 bei Ineos

Egan Bernal verlängerte bis Ende 2026 bei Ineos Grenadiers. Foto: Ross Cooke/Ineos Grenadiers
Egan Bernal verlängerte bis Ende 2026 bei Ineos Grenadiers. Foto: Ross Cooke/Ineos Grenadiers

Manchester (rad-net) - Egan Bernal hat seinen Vertrag beim Team Ineos Grenadiers verlängert. Der Kolumbianer wird, so teilte die Mannschaft jetzt mit, fünf weitere Jahre für das britische WorldTour-Team fahren.

Der Tour-de-France-Sieger von 2019 und Giro-d'Italia-Gewinner von 2021 fährt seit 2018 für Ineos Grenadiers, damals noch unter dem Teamnamen Sky. Eigentlich hatte er noch einen Vertrag bis Ende 2023, aber man habe sich vorzeitig auf einen neuen Fünfjahresvertrag geeinigt.

«Es ist wirklich wichtig, diesen neuen Vertrag zu unterzeichnen», wird Bernal in der Mitteilung des Teams zitiert. «Ich bin wirklich glücklich in diesem Team. Ich bin wirklich stolz auf das Team, das Personal, und unterschreibe jetzt für meine wichtigsten Jahre. Es werden meine besten Jahre und ich möchte diese Zeit mit diesem Team verbringen.»

Bei Ineos Grenadiers freut man sich, den gemeinsam eingeschlagenen Weg weiterzugehen. «Wir haben gesehen, wie Egan in den letzten vier Jahren mit dem Team wirklich gewachsen ist. Er hat immer wieder bewiesen, dass er ein phänomenales Talent ist. Er hat auch gezeigt, dass er in den herausfordernden Momenten viel Mut hat, sich aufzurappeln, sich zu fokussieren und weiterzumachen», so Teamchef Rod Ellingworth.

Bernal wird in dieser Saison die Tour de France ins Visier nehmen, nachdem er 2020 aufgrund einer hartnäckigen Rückenverletzung aussteigen musste und 2021 nicht an den Start ging und stattdessen den Giro erfolgreich bestritt. «Ich möchte wirklich zur Tour zurückkehren», erklärte der 24-Jährige. «Ich habe sie letztes Jahr für den Giro ausgelassen, aber es fühlt sich an, als wäre es schon lange her, dass ich bei der Tour war. Daher freue ich mich sehr auf dieses Jahr. Ich möchte mit einer wirklich guten Vorbereitung und einem guten Team zurückkehren, um das Rennen wirklich zu genießen.»