Amtliche     BDR-Einsätze     Kontakt BDR     Suchen     Mein Konto  
Hauptmenü 
Lizenzverwaltung/-anträge
BDR
Radsportjugend
Landesverbände
Disziplinen
Termine
Ergebnisse
Regularien/Formulare
Leistungsdiagnostik
Radreisen
Radsporthandel
Einzelhändler
Versandhändler
Hersteller
Termine heute / Woche
Impressum
Datenschutz
RSS-Feed  
Mein Konto
Home


Hot Links 
rad-net Hallenradsportportal
Das rad-net Breitensport-Portal
Breitensport-Termine
rad-net Vereinssuche
Rennsportergebnisse
ROSE-Ranglisten powered by rad-net
MTB-Ranglisten powered by rad-net
Wettkampfausschreibungen
rad-net Sportlerportraits
rad-net Teamportraits
MTB-Bundesliga
Straßen-Rad-Bundesliga 2013
BMX-Racing
Aktuelle Infos zu Deutschen Meisterschaften
BDR-Ausbildung

Wer ist online? 
Zur Zeit sind 641 Gäste und 23 Mitglied(er) online.

Sie sind ein anonymer Benutzer. Sie können sich hier anmelden

Login 
Benutzername

Passwort

Registrieren / Info



Nach Bad Salzdetfurth im vergangenen Jahr, wird 2018 in Kirchzarten um die Titel im Eliminator gesprintet. Foto: Armin M. Küstenbrück
13.06.2018 10:32
Sprint-DM Kirchzarten: Gegenheimer Topfavorit - Brehm will Titel verteidigen

Kirchzarten (rad-net) - Bei der Deutschen Meisterschaft im MTB Eliminator Sprint geht Vizeweltmeister Simon Gegenheimer als klarer Favorit ins Rennen, nachdem Titelverteidiger Simon Stiebjahn seinen Verzicht erklärt hat. Bei den Damen hat sich Clara Brehm die Wiederholung ihres Vorjahreserfolgs auf die Fahnen geschrieben.

Lange hat sich Simon Stiebjahn (Team Bulls) offen gehalten, ob er am Wochenende in Kirchzarten beide Deutschen Meisterschaften bestreiten würde. Den Eliminator Sprint und den Marathon. Doch letztlich hat er sich entschieden, nur die lange Variante in Angriff zu nehmen. «Volle Konzentration auf Sonntag», lautet seine Devise. Der Schwarzwälder wäre auf jeden Fall ein Kandidat für den dritten Titel gewesen.

So ist Vizeweltmeister Simon Gegenheimer (Rose Racing Team) der Favorit. Er hatte ursprünglich zugunsten des Weltcups in Volterra (wie schon 2017) verzichten wollen, hat sich jetzt aber doch entschlossen an der DM teilzunehmen. Dreimal hat er das schon getan, dreimal hat er dann das Meisterjersey mitgenommen. Und ein Viertes wäre ganz sicher keine Überraschung.

Eigentlich hätte David Horvath (Stevens MTB Racing) mit einer Mitfavoritenrolle leben müssen. Doch der Vizemeister von 2017 und 2016, sowie Meister von 2015 weist diesen Status zurück. Nach seiner schweren Beckenverletzung von der EM 2017 laboriert der Vorjahres-Vizemeister noch immer an den Folgen. Zudem muss er sich mit der zeitlichen Belastung seines Studiums arrangieren. Cross-Country-Rennen kann er aktuell gar nicht bestreiten. «Ich kann vor allem nicht lange trainieren. Ich bin gespannt zu was es reicht», sagt er mit Zurückhaltung. «Aber ich freue mich drauf.» Da der Sprint ja ein wenig aus dem Blickfeld geraten ist, außerhalb vom Disziplinen-Weltcup kaum noch ausgetragen wird, lässt sich schwer prognostizieren, wen man bei den Männern am Freitagabend in Kirchzarten auf dem Podium sehen wird.

Zu den Kandidaten, von denen man weiß, dass sie gut sprinten können, gehört zum Beispiel Julian Schelb (Stop&Go Marderabwehr). Schelb war ja schon mal Fünfter im Sprint, als das noch im Rahmen des Cross-Country-Weltcups ausgetragen wurde. Und er holte im Vorjahr DM-Bronze. «Ich gehe ganz locker dran», sagt Schelb. «Es kann ja immer viel passieren, aber zu den Favoriten zähle ich mich nicht.» Der Münstertäler benötigt vor allem Überholmöglichkeiten, denn der schnellste Starter ist er nicht.

Weitere Namen, die einem so einfallen: Felix Klausmann (Link Rad Quadrat), Dritter 2015, Vitus Wagenbauer (RSV Oberland), dem Edelmetall noch fehlt, sowie Simon Gutmann und Heiko Hog vom Freiburger Pilsner-Merida-Team. Der Letztgenannte, Vize-Europameister 2015, ist höchstens vorsichtig optimistisch. «Na ja, geht so», meint er zu seinen Erwartungen, «»ich werde wohl am Start sehr gut wegkommen, aber ich hatte nicht die Zeit die Länge zu trainieren. Es wird also hart für mich.» Ein guter Start kann auf dem engen Innerorts-Kurs allerdings schon die halbe Miete sein.

Wenn man sich an die DM 2017 erinnert, dann darf, nein, muss man auch Niklas Schehl (Team Bulls) erwähnen. Der wurde Vierter, war Qualifikations-Schnellster und im Finale als Erster in der ersten Kurve. Doch er wurde Opfer eines Manövers von David Horvath und musste ausklicken.

So schnell geht's im Sprint und deshalb ist Vieles auch unkalkulierbar. Schnelle Beine reichen nicht, es braucht auch Köpfchen und eine gewisse Portion Renn- Glück.

Damen: Clara Brehm fokussiert, Lisa Brandau locker
Bei den Damen ist die Konkurrenz übersichtlicher. Titelverteidigerin ist Clara Brehm (Conway Triple2 Racing) aus Waldaschaff. Die hat 2017 völlig überraschend als Juniorin des jüngeren Jahrgangs das Meister-Jersey übergestreift – und die Disziplin für sich entdeckt. «Ziel ist auf jeden Fall die Titelverteidigung», sagt die in Nürnberg lebende 18-Jährige, die noch in der Nacht zum Eliminator-Weltcup nach Italien reisen will.

Ihre größten Konkurrentinnen? Elisabeth Brandau (EBE Racing), die 2012 in Kirchzarten die erste Auflage einer Sprint-DM gewann. «Ich nehme das Wochenende als Trainingsblock. Sprint tut mir immer gut. Was dabei heraus kommt, hängt bei mir viel von der Strecke ab», sagt Brandau.

Die zweifache Deutsche Sprint-Meisterin Nadine Rieder (AMG-Rotwild) aus Sonthofen ist gemeldet, wird auch anreisen, aber ob sie startet, will sie erst vor Ort entscheiden. Vor fünf Wochen hat sie sich das Schlüsselbein gebrochen. Das Risiko sollte nicht allzu hoch sein. «Was mich positiv stimmt, ist, wie schnell die Heilung ging und dass ich schmerzfrei bin. Ob ich konkurrenzfähig bin oder nicht, darüber mache ich mir keine großen Gedanken. Die Freude wieder auf dem Rad zu sein, ist grade größer als der Ehrgeiz», so Rieder.

Lena Putz aus Röhrnbach, von der man wenig weiß, die aber schon dreimal Vize- Meisterin war, gehört sicherlich zu den ernsthaften Titelkandidatinnen. Veronika Brüchle, die 2013 schon mal Meisterin war, aber inzwischen zum Enduro gewechselt ist, oder die Breitnauerin Kim Riesterer, die kurze Distanzen immer gut kann, sind zu beachten, Susann Frey aus Warmbronn, die Bayreutherin Lia Schrievers oder Katleen Bock aus Hülben (beide German Technology Racing) vielleicht auch.

Zurück





Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, das unsere Seiten urheberrechtlich geschützt sind und ausschließlich zur persönlichen Information des Nutzers dienen. Jegliche Verwertung, Vervielfältigung, Weiterverbreitung oder Speicherung in Datenbanken unserer zur Verfügung gestellten Informationen sowie gewerbliche Nutzung sind untersagt bzw. benötigen eine schriftliche Genehmigung.

Erstellung der Seite: 0.018 Sekunden  (radnet)