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Anna van der Breggen auf der zweiten Afxentia-Etappe, die sie später gewinnen sollte. Foto: Sebastian Sternemann/EGO-Promotion
23.02.2018 16:07
Afxentia: Straßen-Olympiasiegerin Van der Breggen siegt auch auf dem MTB

Lefkara (rad-net) - Am zweiten Tag des Afxentia Mountainbike-Etappenrennens haben die Leader-Jerseys ihre Besitzer gewechselt. Straßen-Olympiasiegerin Anna van der Breggen holte sich mit ihrem Etappensieg nach 52,2 Kilometern in Lefkara das Gelbe Trikot. Bei den Herren gewann Specialized-Markengefährte Howard Grotts die Regen-Etappe, zwölf Sekunden vor Lars Forster, der damit am Samstag im Gelben Trikot zur dritten Etappe antreten wird. Benjamin Sonntag sorgte auf Rang sieben für das beste deutsche Resultat.

Es scheint sich da eine Geschichte zu wiederholen. Eine Niederländerin und etatmäßige Straßenfahrerin gewann 2013 das Afxentia Etappenrennen. Es war Marianne Vos. Im Gegensatz zu Anna van der Breggen (Boels Dolmans) hatte sie aber als Juniorin Wettkampf-Erfahrung auf dem Mountainbike gesammelt.

Die Vize-Weltmeisterin im Einzelzeitfahren bestätigte am zweiten Tag den starken Eindruck, den sie schon am Donnerstag beim Prolog hinterlassen hatte. Van der Breggen diktierte am Berg das Tempo, doch es war Annika Langvad (Specialized Racing), die im Singletrail-Downhill die Führung übernahm. Die Dänin wurde jedoch erneut zum Pechvogel. Nach ihrem Defekt vom Auftaktzeitfahren, erlitt sie auch am zweiten Tag einen Reifendefekt und damit alle Chancen auf einen Etappensieg.

Sie wurde von Anna van der Breggen, Erin Huck (Construction Zone Racing) und von Sina Frei (Ghost Factory Racing) überholt. Dieses Trio war für eine kurze Phase zusammen, doch dann konnte van der Breggen mit ihren Qualitäten auf welligem Gelände die Spitzengruppe auseinander reißen. Weder Frei noch Huck waren in der Lage dagegenzuhalten. So kletterte Van der Breggen alleine den Schlussanstieg hoch und holte 2:24 Minuten Vorsprung auf Sina Frei heraus. Die Schweizer U23-Weltmeisterin hatte es geschafft Erin Huck einen Kilometer vor dem Ziel zu passieren und sich Rang zwei zu sichern, zwölf Sekunden vor Huck.

«Im Downhill war ich sicher nicht so schnell wie die anderen, deshalb haben sie mich auch eingeholt. Ich war vor dem langen Singletrail schon ziemlich nervös», bekannte Anna van der Breggen. «Wenn ich ehrlich bin, konnte ich das Mountainbiken gar nicht so genießen. Es war doch ziemlich hart heute.»

Die Niederländerin geht am Samstag mit einem Polster von 3:43 Minuten auf Sina Frei in die dritte Etappe mit Start und Ziel in Lythrodontas.

Adelheid Morath (jb Brunex-Felt) wird in der Gesamtwertung keine Rolle spielen. Die DM-Dritte aus Freiburg erreichte das Ziel als Neunte. «Ich habe den entscheidenden Moment verpennt, als sich die Gruppe am Berg geteilt hat, aber es hat mir heute auch die Kraft gefehlt. Ich habe mich nicht so gut gefühlt», bekannte Morath, die in der Gesamtwertung jetzt auf Position acht geführt wird, 8:48 Minuten hinter van der Breggen.

Teamkollegin Verena Huber wurde 23. (+19:05) und liegt jetzt an 22. Stelle (+21:48).

Herren: Benjamin Sonntag hält bis zum Schlussanstieg mit
Howard Grotts (Specialied Racing) gehört zu den besten Kletterern unter den Mountainbikern und das stellte der US-Amerikaner auch in Lefkara unter Beweis. Vor allem, wenn es lang bergauf geht. Grotts schlug auf dem acht Kilometer langen Anstieg, der etwa bei Kilometer neun beginnt, ein hohes Tempo an und ging bereits mit einem Vorsprung von rund 30 Sekunden in die folgende Abfahrt hinein. «Ich wollte als Erster in den Downhill, um mein eigenes Tempo fahren zu können», erklärte Grotts. «Ich habe damit gerechnet, dass sie mich im Downhill wieder einholen.»

An der zweiten Verpflegungszone hatte er noch 45 Sekunden Differenz, doch danach gelang es Lars Forster (BMC Racing) zu Grotts aufzuschließen. Kurze Zeit später, etwa zehn Kilometer vor dem Ziel rutschte Grotts einmal weg und stürzte. Forster entschied sich nicht alleine vorneweg zu fahren und seine Kräfte für den Schluss-Anstieg zu sparen.

So kam es zum Zusammenschluss von zwölf bis 14 Fahrern, die mehr oder weniger gemeinsam in den fünf Kilometer langen Schlussanstieg gingen. Sebastian Fini Carstensen (CST Sandd American Eagle) beschleunigte. «Um zu testen, wie die anderen drauf sind», erklärte der Däne später. Das hatte zur Folge, dass sie nur noch zu dritt waren, als es drei Kilometer vor Schluss in den steilsten Abschnitt hinein ging. Howard Grotts attackierte dort und schlug ein hohes Tempo an, dem weder Forster noch Carstensen folgen konnten.

Der Schweizer und der Däne blieben bis ein Kilometer vor dem Ziel nebeneinander, dann setzte sich Forster von seinem Begleiter ab und erreichte das Ziel nur acht Sekunden hinter Grotts und sicherte sich damit das Gelbe Leader-Jersey.

«Es war trotz des Regens gut zu fahren», kommentierte Howard Grotts, der in knapp vier Wochen gemeinsam mit Jaroslav Kulhavy das Cape Epic in Südafrika bestreiten wird. «Ich wusste, ich muss vom Beginn des letzten Anstiegs mein Tempo fahren.»

Grotts liegt in der Gesamtwertung jetzt auf Rang drei, 41 Sekunden hinter Lars Forster und eine halbe Sekunde hinter Sebastian Fini Carstensen, der als Tagesdritter 19 Sekunden verlor.

Forster bekannte, dass ihm auf den letzten Kilometern «die Spritzigkeit» gefehlt habe. «Aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Verfassung», so Forster und im Blick auf seine Gesamtführung: «Ich bin gespannt, wie es morgen wird, Howard ist richtig stark. Beim Cross-Country-Rennen am letzten Tag ist der Vorteil dann wieder auf meiner Seite.»

Benjamin Sonntag hatte schon vor dem Start auf Howard Grotts als Sieger getippt, denn er kennt den US-Amerikanischen Cross-Country-Meister aus Durango, wo er selbst auch lebt. «Howie ist dieses Jahr schon früher im Form, weil er mit Jaroslav das Cape Epic fahren wird», wusste Sonntag.

Mit seinem eigenen Ergebnis war er mehr als zufrieden. «Muss man wohl sein bei diesem Weltklassefeld», lachte er. Er war Teil der Gruppe, die sich vor dem Schlussanstieg zusammengefunden hatte. «Danach war nix mehr mit Taktik», schüttelte er den Kopf. Aber er verkaufte sich am Berg hervorragend und geht jetzt als Gesamt-Neunter (+2:23) in den dritten Tages-Abschnitt.

Georg Egger (Lexware Mountainbike Team) machte im Ziel ein etwas zerknittertes Gesicht. Der DM-Dritte sprach von einem «harten Tag». Es war nicht rund gelaufen. «Ganz ehrlich, so richtig drehen die Beine nicht», bekannte er. «Mir fehlen wegen meines Praxis-Semesters die Kilometer. Aber das ist noch nicht schlimm.»

Dass er dennoch zweitbester Deutscher war, hatte vor allem damit zu tun, dass Martin Frey (Team Bulls) das Glück nicht hold war. «Es lief eigentlich ganz gut, aber dann bin ich in der Abfahrt auf Kies gestürzt und habe mir dabei einen Achter in die Kette gemacht. Ich bin lange gestanden, bis ich das wieder hinbekommen habe», erklärte Frey. Er hatte später auch noch einen Reifendefekt und kam deshalb erst als 39. ins Ziel kam.

Vor ihm, auf Rang 28 (+6:35) lag Teamkollege Niklas Schehl, der beim Prolog einen Defekt hatte und sehr viel Zeit verlor, an diesem zweiten Tag aber gut zurecht kam. «In der Anfangsphase war es etwas hektisch und ich war ein bisschen vorsichtig, um nicht wieder einen Defekt zu bekommen. Ich versuche die beiden Tage noch als gutes Training zu nutzen», so Schehl.

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