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18.10.2016 11:17
Bahn-EM: Rio-Starter pausieren - zweite Reihe will sich beweisen

Saint-Quentin-en-Yvelines (rad-net) - Mit den morgen beginnenden Europameisterschaften (19. bis 23. Oktober) in Saint-Quentin-en-Yvelines startet die neue Bahn-Saison. Bereits zwei Wochen später wird in der Chris-Hoy-Arena von Glasgow die neue Weltcup-Saison (4. bis 6. November) eröffnet, dem sich unmittelbar danach der Weltcup auf der neu verlegten Holzbahn in Apeldoorn (11. bis 13. November) anschließt. Da mit Ausnahme von Gudrun Stock fast alle Rio-Starter pausieren, bekommen viele neue Gesichter in der nach-olympischen Saison ihre Chance.

Ausdauer-Bundestrainer Sven Meyer nimmt die drei Wettbewerbe mit drei Neulingen in Angriff. Neben den erfahrenen rad-net-ROSE-Fahrern Leif Lampater und Lucas Liß stoßen neu Moritz Malcharek (KED Stevens), Sebastian Wotschke und Jasper Frahm (beide LKT Team Brandenburg) zur Nationalmannschaft. «Wir müssen mit dem Vierer natürlich erstmal schauen, zu was wir fähig sind. Für mich steht aber außer Frage, dass wir uns für die zweite und dritte Runde qualifizieren», sagte Frahm. Der 20-Jährige, der Cottbus am Jahresende verlassen wird, bestreitet zusätzlich die Einerverfolgung und will seine Bestzeit von 4:27 Minuten knacken.

«Die Wettbewerbe bieten die Chance für Fahrer aus der zweiten Reihe, sich zu zeigen», sagte Bundestrainer Sven Meyer, der aber bei den Weltcups Drei und Vier im Februar in Cali und Los Angeles wieder mit seinen Rio-Startern plant, die bei den Olympischen Spielen mit deutschem Rekord einen guten fünften Platz erreicht hatten. «Die Tür ist aber offen, es geht darum, uns weiter zu verstärken. Mal sehen, wer die Chance nutzt», sagte Meyer weiter.

Im Kurzzeit-Bereich tauchen mit Marc Jurczyk und Jan May (beide aus Erfurt) zwei Fahrer neu im Elite-Bereich auf, die aber schon als Junioren erfolgreich unterwegs waren. Dazu nominierte Bundestrainer Detlef Uibel die «Oldies» Robert Förstemann (Gera), Eric Engler (Cottbus) und Tobias Wächter (Schwerin). Für Erik Balzer (Cottbus/Rücken-Operation), Maximilian Dörnbach (Erfurt/Herzmuskelentzündung) und Ex-Weltmeister Stefan Bötticher (Chemnitz/muskuläre Probleme) kommt der Saisoneinstieg dagegen zu früh. «Es ist zwar noch nicht ganz klar, welche Disziplinen ich fahre, trotzdem freue ich mich natürlich über die Chance, mich im Elitebereich anzubieten», sagte May, der sich bei den deutschen Meisterschaften überraschend die Silbermedaille im Keirin gesichert hatte.

«Es ist ein Übergangsjahr, da gilt es, sich anzubieten. May und Jurczyk hatten über 200 Meter schon gute Resultate und sind jetzt gefordert, dass international in Ergebnisse umzusetzen», sagte Uibel. Mit Förstemann, der nach einem verkorksten Winter 2015/16 Rio verpasste, plant der Bundestrainer als Anfahrer für den Teamsprint. Engler und Wächter, beide ebenfalls sporadisch über Jahre in der Auswahl, sind gefordert, «den Durchbruch zu schaffen», wie Uibel es formulierte. Engler soll sich dabei mehr auf den Sprint konzentrieren, Wächter hatte seine besten Ergebnisse immer im Keirin.

Bei den Frauen startet nur Pauline Grabosch (Erfurt). Besonders über die 500 Meter ist der viermaligen Junioren-Weltmeisterin der Sprung auf das Podest zuzutrauen. Emma Hinze (Cottbus), ebenfalls viermalige Junioren-Weltmeisterin, erhält nach einer langen Saison mit Elite-WM und Olympia-Teilnahme eine Pause. «Sie wird langfristig aufgebaut in Richtung WM», sagte Uibel. Abschluss des Bahn-Winters sind die Titelkämpfe über Ostern 2017 in Hongkong. Frauen-Bundestrainer André Korff geht mit Gudrun Stock (Erfurt), Tatjana Paller (Starnberg), Laura Süßemilch (Biberach), Michaela Ebert (Plauen) und Franziska Brauße (Betzingen) in die neue Saison. Laura Süßemilch (Biberach) fällt wegen eines Schlüsselbeinbruchs, den sie bei einem Sturz im Lehrgang in Frankfurt erlitt, aus.

«Unsere Olympia-Starterinnen gehen erst mal auf die Straße. Charlotte Becker und Stephanie Pohl haben ihre Zukunft auf der Bahn offengelassen. Momentan muss man wohl von einem Neuaufbau sprechen», sagte Korff, der deshalb ohne große Erwartungen in die Saison geht: «Es geht für die jungen Fahrerinnen darum, das System kennenzulernen.» Nicht dabei ist Lisa Küllmer (Cottbus), die aufgrund einer Erkrankung absagen musste.

Ebenfalls am Start in Paris sind die Steher, die nach der Europameisterschafts-Pause 2015 wieder einen Titelträger ermitteln. Der dreimalige deutsche Meister Stefan Schäfer aus Cottbus gehört hier sicher zum engeren Favoritenkreis, holte bei der letzten EM-Austragung hinter dem Schweizer Mario Birrer Silber. Ebenfalls dabei sind Vizemeister Franz Schiewer (Cottbus) und der DM-Dritte Thomas Steger (Nürnberg).

Der EM-Zeitplan:

Mittwoch, 19. Oktober:
Scratch Männer und Frauen
Teamsprint Männer und Frauen

Donnerstag, 20. Oktober:
1000-m-Zeitfahren Männer
Keirin Frauen
Ausscheidungsfahren Männer
Mannschaftsverfolgung F und M

Freitag, 21. Oktober:
500-m-Zeitfahren Frauen
Ausscheidungsfahren Frauen
Einerverfolgung Frauen
Punktefahren Männer

Samstag, 22. Oktober:
Punktefahren Frauen
Einerverfolgung Männer
Omnium Männer
Sprint Männer

Sonntag, 23. Oktober:
Omnium Frauen
Sprint Frauen
Keirin Männer
Madison Männer


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