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Peter Sagan (Mitte) holte sich seinen dritten WM-Titel vor Alexander Kristoff (li.) und Michael Matthews. Foto: UCI
24.09.2017 16:41
Peter Sagan schafft historischen WM-Hattrick

Bergen (rad-net) - Peter Sagan hat Geschichte geschrieben. Der Slowake hat zum dritten Mal in Folge die Straßen-Weltmeisterschaft gewonnen - eine Siegesserie, die bisher keinem Rennfahrer gelungen ist. Vor mehreren hunderttausend Zuschauern, darunter auch der norwegische Kronprinz Haakon mit Gattin Mette-Marit, setzte er sich knapp vor dem norwegischen Lokalmatadoren Alexander Kristoff durch. Michael Matthews fuhr auf Rang drei.

Das 267,5 Kilometer lange WM-Rennen der Männer verlief äußerst spannend. Direkt vom Start hatte sich zunächst eine zehn Fahrer starke Gruppe, der bekannteste unter ihnen Andrey Amador (Costa Rica), abgesetzt, die bis zu zehn Minuten Vorsprung herausholten. Doch das Feld machte schon recht früh Tempo, an der Spitze zeigten sich vor allem die Niederländer, Dänen und Franzosen. Nachdem zunächst Maxim Belkov (Russland) versucht hatte, zur Spitze des Rennens zu springen, wurden die Ausreißer 85 Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt.

Danach, bereits 70 Kilometer vor dem Ziel, war das Finale eigentlich schon eröffnet. Am Selmon Hill setzte Warren Barguil (Frankreich) eine Attacke, wurde aber wieder zurückgeholt. Danach folgte eine Konterattacke von Marco Haller und sieben starke Rennfahrer schlossen sich dem Österreicher an: Lars Boom (Niederlande), Tim Wellens (Belgien), Jarlinson Pantano (Kolumbien), David de la Cruz (Spanien), Alessandro de Marchi (Italien), Jack Haig (Australien) und Odd Christian Eiking (Norwegen). Die Gruppe holte schnell über eine halbe Minute Vorsprung heraus.

Doch das Feld ließ nicht locker. Immer wieder machte Frankreich an der Spitze des Pelotons das Tempo. Zwischenzeitlich versuchte der deutsche Nationalfahrer Nils Politt noch den Anschluss an die Spitze herzustellen, wurde aber nicht richtig fahren gelassen. Derweil hatte sich die Spitzengruppe auf vier Fahrer dezimiert. Haig, Wellens, Eiking und Pantano waren noch übrig, als Alexey Lutsenko (Kasachstan) und Ilnur Zakarin (Russland) aus dem Feld heraus angriffen. Kurz darauf, 26 Kilometer vor dem Ziel, wurden die beiden Verfolger und die Gruppe aber wieder gestellt.

Eingangs der Schlussrunde griff Sebastian Langeveld (Niederlande) zusammen mit dem Deutschen Paul Martens an. Als das Duo zurückgeholt worden war, attackierte Tony Gallopin (Frankreich) kurz vor der letzten Überquerung des Selmon Hill, aber auch er kam nicht weg.

Am Anstieg riss schließlich eine siebenköpfige Gruppe eine kleine Lücke zum Feld, aus der Julien Alaphilippe (Frankreich) angriff und sich absetzte. Kurze Zeit später bekam er Gesellschaft Gianni Moscon (Italien). Dahinter bildete sich mit Vasil Kiryienka (Weißrussland) und Lukas Pöstlberger (Österreich) eine zweiköpfige Verfolgergruppe. Doch das Feld hielt das Tempo hoch und holte die Ausreißer zwei Kilometer vor dem Ziel ein. Innerhalb des Schlusskilometers versuchte der Däne Christopher Juul-Jensen noch dem Feld zu entkommen, aber die Entscheidung fiel im Sprint eines nur noch rund 30 Fahrer umfassenden Feldes.

Alexander Kristoff eröffnete den Sprint. Doch Peter Sagan klemmte sich an das Hinterrad des Norwegers und zog noch vorbei - wenn auch knapp: nur eine Viertel Radlänge trennte die beiden Erstplatzierten. Michael Matthews sprintete knapp vor Matteo Trentin (Italien) auf Rang drei.

«Die letzten fünf Kilometer dachte ich schon, es sei vorbei. Und dann kam es doch noch zum Sprint. Unglaublich. Es tut mir leid für Kristoff, er ist hier zuhause. Entschuldigung. Aber ich freue mich, wieder gewonnen zu haben», sagte Sagan im Siegerinterview. Auf die Frage, ob die drei WM-Siege in Folge etwas Besonderes für ihn sind, antwortete der 27-Jährige: «Es ist etwas Besonderes, sicherlich. Aber es ändert nichts. Dennoch ist es für mich ist es etwas Tolles.»

Den Sieg widmete Peter Sagan dem Ende April im Training tödlich verunglückten Michele Scarponi. «Ich möchte den WM-Titel Michele Scarponi widmen, er hätte morgen Geburtstag gehabt. Ich möchte seiner Familie auf diesem Wege alles Gute wünschen. Zudem widme ich den Titel meiner Frau, die ein Kind erwartet», kündigte Sagan an, dass er bald Vater wird.

Bester Deutscher war Simon Geschke auf Platz 20.

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