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Anna van der Breggen sicherte sich auf der letzten Afxentia-Etappe trotz Sturz den Gesamtsieg. Foto: Armin M. Küstenbrück
25.02.2018 18:04
Van der Breggen macht trotz Sturz Afxentia-Gesamtsieg perfekt

Lefkara (rad-net) - Die 22. Auflage des Afxentia Etappenrennens auf Zypern ist mit den Gesamtsiegen der Niederländerin Anna van der Breggen und Lars Forster aus der Schweiz zu Ende gegangen. Die Etappensiege beim finalen Cross-Country-Rennen gingen in Mantra tou Kampiou im Macheras-Gebirge an Annika Langvad und den US-Amerikaner Howard Grotts. Für das beste deutsche Resultat sorgte Benjamin Sonntag auf Rang 14, Adelheid Morath gab erkrankt auf.

Annika Langvad (Specialized Racing) drehte auf der Mittelmeer-Insel bei Sonne und freundlichen Temperaturen am Mantra tou Kampiou Picnic Place mit einer Kraft und Dynamik ihre Kurbel um die Achse, der auch die Konkurrenz Respekt zollen musste. Bereits in der verkürzten Startrunde riss die Dänin eine Lücke und fortan konnte man die Sekunden zählen, die sie zwischen sich und ihre Verfolgerin Erin Huck brachte. Die dann zu Minuten wurden. Am Ende waren es 2:57 Minuten Vorsprung auf die US-Amerikanerin Erin Huck (Construction Zone), der Langvad damit noch den zweiten Platz in der Gesamtwertung wegschnappen konnte.

«Das war eine sehr, sehr gute Saisonvorbereitung», meinte Langvad mit einem Lächeln. «Klar waren die Beine heute nicht so frisch, aber ich hatte ein gutes Grundtempo. Ich habe die technischen Passagen genossen. Schade mit den Defekten an den ersten beiden Tagen, aber es war auch eine gute Erfahrung. Bei der Cape Epic ist der Untergrund ähnlich und man kommt auch in solche Situationen.»

Sturz von Van der Breggen
Hinter Erin Huck fuhr bis zur Hälfte des Rennens ein niederländisches Duo. Gesamt-Leaderin Anna van der Breggen (Boels Dolmans) war bereits in der Startrunde unglücklich gestürzt. «Ich bin aus dem Pedal ausgeklickt und habe mich überschlagen», erklärte die Straßen-Olympiasiegerin nach dem ersten Cross-Country-Rennen ihrer Karriere. Am Helm hatte der Crash ziemliche Spuren hinterlassen. «Das war ein dummer Sturz. Danach war ich etwas vorsichtiger, weil ich nicht wusste, weshalb das passiert ist. Aber ich habe das Rennen trotzdem genossen.»

Landsfrau Anne Tauber (CST Sandd American Eagle) konnte sie zwar nicht mehr halten, doch ihr Gesamtsieg geriet trotz 4:01 Minuten Rückstand auf Langvad (1:13:47) nicht mehr in Gefahr. Ihr blieben 2:13 Minuten Vorsprung.

Damit ist Anna van der Breggen eine Nachfolgerin ihrer Landsfrau Marianne Vos, die 2013 das Afxentia gewinnen konnte. Ein Ergebnis, mit dem sie überhaupt nicht gerechnet hatte. Dennoch sprach sie in Hochachtung von ihren MTB-Konkurrentinnen. «Ich habe großen Respekt vor den Girls im Mountainbike. Es ist manches gleich wie im Straßenradsport, aber es ist auch vieles anders. Ich habe einige gute Kletterer gesehen, die auch auf der Straße gut sein könnten. Es war für mich jedenfalls eine absolut großartige Erfahrung und ich bin froh, dass ich es gemacht habe», bilanzierte Van der Breggen. Was sie über die vier Tage Afxentia ablieferte, das war für ein Debüt schon beeindruckend.

Morath gibt wegen Krankheit auf – Huber strahlt über Rang 20
Adelheid Morath (jb Brunex Felt) konnte nicht mehr um ein achtbares Ergebnis kämpfen. Sie stand zwar noch am Start, verließ aber das Rennen bereits in der ersten Runde. «Ich hatte heute Nacht Schweißausbrüche und fühle mich einfach schlecht», bekannte sie enttäuscht.

Schon beim Prolog war sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und der Regen auf den beiden Marathon-Etappen gaben ihr dann den Rest. «Die Beine waren gar nicht kaputt. Das zeigt mir, dass es eben nicht in Ordnung ist. Bedauerlich, dass jetzt gerade der Infekt kommt», meinte Morath.

So notierte man ihre Teamkollegin Verena Huber als einzige Deutsche im Klassement. Sie belegte Tagesrang und Gesamtrang 20 (+49:50). «Es lief heute perfekt für mich. Ich bin schon am Anfang gut mitgekommen, was für mich ungewöhnlich ist. Ich hatte heute fast mehr Spaß als auf den Marathon-Etappen», strahlte Huber, die im Vorjahr ihre erste Lizenz-Saison auf Zypern begonnen hatte und damals mit der Fahrtechnik noch ziemlich haderte.

Herren: Egger am Schlusstag wieder bester Deutscher
Es war der Däne Sebastian Fini Carstensen (CST Sandd American Eagle), der sich bei freundlichen Temperaturen zu Beginn des Herrenrennens an die Spitze des Feldes spannte. Und damit das Peloton auseinander dividierte. An seinem Hinterrad sah man das Gelbe Trikot von Lars Forster (BMC Racing). Der Schweizer übernahm keine Führungsarbeit weil er Howard Grotts (Specialized Racing) hinter sich wusste und seine 42 Sekunden Vorsprung in der Gesamtwertung verwalten wollte.

Grotts spielte seine Qualitäten am Anstieg aus und schloss die kleine Lücke zu den beiden Führenden. «In der dritten Runde habe ich mal angegriffen, aber Lars und Sebastian sind zurückgekommen», erklärte der US-Amerikaner, der in den technischen Passagen nicht ganz so schnell war wie Forster und Carstensen.

So ging das Trio gemeinsam in die letzte Runde. Bei dem Franzosen Titouan Carod lief es immer besser, so dass er in der Schlussrunde aufschließen konnte, während gleichzeitig Forster Mühe bekam.

Letzter Anstieg: Grotts auf dem Weg zum zweiten Etappensieg
Grotts nutzte den letzten Anstieg um die entscheidende Lücke zu reißen und sich seinen zweiten Etappensieg zu sichern. «Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Rennen hier», erklärte der US-Meister, der mit vier Sekunden Vorsprung gewann. «Es war ein toller Kampf über vier Tage. Ich hatte sehr viel Spaß bei meiner Premier auf Zypern und es war sicherlich eine sehr gute Vorbereitung für Südafrika.»

Das war es auch für Lars Forster, auch wenn es für ihn nicht zu einem Etappensieg reichte. «Die Gesamtwertung ist das, was zählt», meinte Forster. «Howard war am Berg unglaublich stark, zum Glück im Downhill nicht so schnell. Ab der vorletzten Runde habe ich mich mit meinen 40 Sekunden Vorsprung sehr sicher gefühlt.» Mit seiner Verfassung sei er sehr zufrieden. «Jetzt geht es um Erholung und dann sollte es für den Weltcup passen.» Sebastian Fini Carstensen wurde Tagesdritter (+0:15) und Gesamtdritter.

Bester Deutscher war erneut Georg Egger (Lexware Mountainbike Team). Egger erwischte einen guten Start und reihte sich zwischen Rang elf und 16 ein. Die Gruppe wurde zur Hälfte der Distanz gesprengt und der vordere Teil mit Egger konnte auch noch Jaroslav Kulhavy überholen. Der Tscheche fühlte sich nicht wirklich gut und begann ab Runde zwei sichtbar locker zu lassen. In der Schlussrunde kämpfte Georg Egger so um Rang zehn. Da konnte er allerdings gegen den Tschechen Matej Prudek, den Russen Maxim Gogolev und den Österreicher Gregor Raggl (Möbel Märki) nicht dagegen halten.

«Top-Ten wäre mal cool gewesen, aber da war ich nicht gut genug», konstatierte Egger, zeigte sich aber zufrieden, vor allem weil die beiden letzten Tage wesentlich besser gingen als die beiden Auftaktetappen. Am Ende landete er auf Platz 17, 14:46 Minuten hinter Sieger Lars Forster (6:22:58).

Drei Positionen vor ihm wird Benjamin Sonntag als bester Deutscher auf Rang 14 (+12:54) geführt. Der Wahl-Amerikaner erwischte keinen besonders guten Start, konnte dann später aber auch nicht mehr wirklich Boden gut machen. Er wurde am Schluss-Tag 19. (+4:35).

Das waren sieben Ränge vor Niklas Schehl, der als 26. 6:46 Minuten Differenz aufwies. «Das war der geilste Cross-Country-Kurs, auf dem ich jemals gefahren bin», begann der U23-Fahrer sein Statement, um dann aufzuzählen, was bei ihm so alles daneben gegangen war in den vergangenen Tagen. Angefangen von einer Erkältung, die ihn am Sonntag einfach zum Genussbiker machte, über den Defekt beim Prolog bis zu Dingen, die ihm zuhause passiert waren. «Das war ein versöhnlicher Abschluss», meinte Schehl, der Gesamt-37. wurde.

Sein Bulls-Teamkollegen Simon Schneller kam als 30. (+6:46) ins Ziel. «Es lief von Tag zu Tag besser, aber zur hundertprozentigen Leistung fehlt mir noch die Spritzigkeit. Über die Distanz bin ich immer in Fahrt gekommen», analysierte Schneller, der in der Gesamtwertung auf 29 geführt wird. «Aber das ist ja richtig so für diesen Teil der Saison.»

Ihren dritten Teamkollegen, Martin Frey, hatten die Beiden nicht mehr mit dabei. Bei dem hatte sich eine Wunde von einem Sturz am Vortag entzündet, so dass er sich nachts noch ins Hospital begeben hatte. Dort wurde sie gesäubert, aber vorsichtshalber verzichtete der Bad Uracher auf einen Start am Sonntag.

Tobias Eise (HWG Gedern) hatte Pech, als in der Startphase vor ihm ein Konkurrent stürzte und er selbst deshalb auch. Der Aufprall auf den Rücken sorgte dann für Probleme. «Das hat blockiert, so dass ich nur noch ein Tempo gehen konnte. Aber sonst bin ich zufrieden mit den vier Tagen. Hat Spaß gemacht», sagte der Hesse, der das Afxentia auf Gesamt-Rang 30 beendete und damit auch noch Weltranglistenpunkte mitnahm.

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