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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
13.02.2013 13:30
Mountainbike: Änderungen im internationalen Reglement

Aigle (rad-net) - Mit dem neuen Wettkampfjahr treten im internationalen Mountainbike-Sport einige Regeländerungen in Kraft. Unter anderem wurde die Weltcup-Startaufstellung im Cross-Country und die Protektorenregel im Downhill verändert.

Bei Weltcup-Rennen in der olympischen Cross-Country-Disziplin wird für die Startaufstellung ab dem ersten Rennen 2013 in Albstadt nur noch die Weltrangliste herangezogen. Bis zum vergangenen Jahr wurden die besten 60 Herren und 40 Damen in der Weltcup-Gesamtwertung zuerst aufgerufen, danach ging es erst mit der Weltrangliste weiter. Damit wird der Weltcup-Gesamtwertung etwas an Bedeutung genommen. Gleichzeitig hat ein starker Fahrer, der zum Beispiel in Albstadt nicht ins Ziel kommt, nicht automatisch einen schlechten Startplatz eine Woche später in Nove Mesto.

Im Eliminator Sprint gibt es 2013 zum ersten Mal eine Gesamtwertung und damit auch einen Weltcup-Gesamtsieger Sprint. Die Punkte werden aber nicht mit denen vom Cross-Country zu einem Gesamt-Weltcup kombiniert.

Für einen Start bei einem Sprint-Weltcup-Rennen benötigt man 20 Weltranglistenpunkte. Und zwar ganz gleich in welcher Disziplin. Das eröffnet auch Downhillern und Four-Cross-Spezialisten die Chance dabei zu sein. Ob das der richtige Weg ist die Disziplin weiter zu etablieren und vor allem den Weg ins Olympische Programm zu eröffnen, das sehen viele Beobachter kritisch. Dafür müssten mehr typische Cross-Country-Fahrer angesprochen werden, weil das Internationale Olympische Komitee eher eine neue Disziplin, wohl aber weniger eine zusätzliche Anzahl von Sportlern zulassen würde.

Eine weitere Regeländerung betrifft auch den Weltcup, aber in allen Disziplinen. Anstatt fünf Fahrer werden künftig nur noch drei Fahrer zur Siegerehrung aufs Podium gerufen. Zahlreiche Team-Manager haben diese Veränderung kritisch kommentiert. Man sieht sich in einem Marketing-Werkzeugs beschnitten. In einem Sport, der ohnehin an Sponsoren- und Geldmangel leidet. «Eine Frechheit», nimmt Multivan-Merida-Teamchef Andreas Rottler kein Blatt vor den Mund und Daniel Hespeler von Cannondale Factory Racing verweist verärgert auf den Umstand, dass die Profi-Teams trotz gegenteiligen Versprechens nicht konsultiert wurde.

Der einzige Grund, den die UCI für die Veränderung anführte, war die Homogenisierung aller Radsport-Disziplinen. Einige Downhill-Teams haben gar einen Siegerehrungsboykott ins Auge gefasst.

Im Downhill hat die UCI die Regelung der Protektoren auf die nationale Ebene verschoben. Jetzt werden die Regeln angewandt, die im jeweiligen Ausrichterland gelten. «Dadurch kann jetzt niemand mehr mit der UCI-Lizenz winken und auf das internationale Reglement verweisen», erklärt Fabian Waldenmeier. Der MTB-Koordinator des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) weiß, dass auch der Schweizer Verband die Schutz-Einlagen unter dem Trikot zur Pflicht machen wird. Genauso wie der BDR.

Neu ist ein eigener Junioren-Weltcup im Downhill. Das bedeutet, dass ein Verband sechs Junioren und sechs Elite-Fahrer melden kann, die in keinem Team und ohne die nötigen Weltranglistenpunkte sind. Vor allem im Juniorenbereich ist das relevant. «Das ist positiv, wir werden das auch nutzen. Wir haben so viele gute junge Fahrer, die müssen die Möglichkeit haben auf Weltcupstrecken zu lernen», erklärte Waldenmeier.

Etwas zu kurz gedacht scheint die Regel, die jetzt in Sachen nationales Meistertrikot angewandt wird. Fährt ein Junior bei der DM die schnellste Zeit, ist er Deutscher Meister. Bei Weltcup-Rennen muss er aber bei den Junioren starten, wo er das Trikot des Elite-Trikot nicht tragen darf. Juniorenmeister ist er aber auch nicht.

Im ungünstigen Fall wird das Meistertrikot also gar nicht getragen. Um das zu umgehen könnte man zum Beispiel die Strecke für die Junioren um 100 Meter kürzen. «Aber das sollte nicht Sinn und Zweck der Übung sein», meinte Waldenmeier.

Die Regelung zur Registrierung für Weltcup-Rennen hat die UCI verschärft. Wer zu spät kommt, wird mit einem Startverbot bestraft. Die Online-Melde-Frist darf weiterhin verpasst werden, gegen das Entrichten einer Strafgebühr. Wer aber versäumt bis zum ausgeschriebenen Zeitraum seine Startnummer abzuholen und seine Lizenz vorzuzeigen, der ist zur Zuschauer-Rolle verdammt.

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