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Offizielle Webseite des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Nadine Rieder (Mitte) gewann die zweite Etappe vor Lisi Osl (li.) und Jaqueline Mourao. Foto: Veranstalter
25.01.2019 19:38
Snow Bike Festival Gstaad: Etappensieg für Rieder

Gstaad (rad-net) - Nadine Rieder hat beim Snow Bike Festival in der Schweiz die zweite Etappe gewonnen. Nach 35,3 Kilometern holte sie 5:10 Minuten Vorsprung auf Lisi Osl heraus und rückte hinter der Österreicherin auf Rang zwei. Bei den Herren führt Ramon Lauener vor seinem Schweizer Landsmann Joris Ryf. Auf Rang vier ist David List bester Deutscher.

Die zweite Etappe wurde bei Minus 18 Grad auf dem Rinderberg in 2000 Metern Höhe gestartet und ging auf einer Skipiste erst mal über sechs Kilometer 1000 Höhenmeter hinab. Nadine Rieder (AMG-Rotwild) übernahm bereits in der ersten Kurve die Führung und kam als Erste unten an. «Ich bin so auch vorne in den Anstieg rein», erzählte Nadine Rieder. Sie habe keine andere Fahrerin hinter sich gesehen. «Ich bin dann einfach mein Tempo gefahren, weil ich ja in der Gesamtwertung Zeit gut machen musste und wollte. Dass es ein so großer Vorsprung werden würde, das hätte ich nicht gedacht.» 5:10 Minuten auf Osl und 7:00 Minuten auf Jaqueline Mourao waren es im Ziel.

Dass sie in der Gesamtwertung Zeit gut machen musste, das lag an einem Malheur beim 13,3 Kilometer langen Prolog. «Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl, aber leider bin ich an einer Kreuzung falsch abgebogen», berichtet die Sonthofenerin. «Der Pfeil wurde unglücklicherweise von einem durchfahrenden Auto verdeckt.»

Lisi Osl (jb Brunex-Felt) gewann das Zeitfahren mit 52 Sekunden Vorsprung auf Paula Gorycka (Strüby-BiXS) und 59 Sekunden vor der Brasilianerin Jaqueline Mourao. Für Nadine Rieder bedeutete das Missgeschick in Zahlen ausgedrückt Platz zehn mit 6:38 Minuten Rückstand.

1:28 Minuten Differenz auf Lisi Osl bleiben vor den Etappen am Samstag (41,4) und Sonntag (34,7) noch. Dritte ist Mourao mit 2:50 Minuten Differenz.

Herren: Ryf und Lauener entkommen in der Abfahrt
Die beiden Schweizer Joris Ryf (Swiss MTB Pro Team) und Ramon Lauener (Fehr Velo) konnten bei den Herren in dieser ersten langen Abfahrt die entscheidende Lücke reißen.

David List (Lexware Mountainbike Team) war Teil der Verfolgergruppe mit seinem Teamkollegen Jannick Zurnieden, dem Kanadier Raphael Gagné (OMX Pro Team) und Ursin Spescha (Thömus RN Swiss Bike Team). «Bei Spitzengeschwindigkeiten von über 80 km/h bin ich nicht all zu viel Risiko eingegangen», erzählt List. «Wir haben die Beiden auch des öfteren gesehen, aber leider hat es nie vollends zum Anschluss gereicht.»

Aber weil das Duo nicht weit weg war, sei er für die nächsten beiden Tage «zuversichtlich». Zumal am Samstag auch ein Anstieg mit sieben Kilometern und 590 Höhenmetern auf dem Programm steht. «Am Berg habe ich mich immer sehr gut gefühlt», so List, der beim Prolog die vierte Zeit gefahren war.

Während Gagne etwa einen Kilometer vor dem Ziel einen Sprint anzog und mit 36 Sekunden Rückstand auf Ryf Platz drei eroberte, gewann Jannick Zurnieden das Finish um Platz vier (+0:39) eine knappe Sekunde vor David List und Ursin Spescha.

David List hat in der Gesamtwertung 1:06,4 Minuten Rückstand auf Prolog-Sieger Ramon Lauener, der im Sprint Joris Ryf den Etappensieg überlassen musste – oder konnte. Jannick Zurnieden hat nach Rang neun im Prolog, 1:24 Minuten Rückstand. Er hatte am zweiten Tag Pech als er gleich beim Start am Vorderrad touchiert wurde und zu Sturz kam. So waren Ryf und Lauener bereits weg, als er zur Verfolgergruppe aufschließen konnte.

Atemprobleme bei Niklas Schehl
Niklas Schehl vom Team Bulls gewann in der nächsten Gruppe den Sprint und holte sich Rang sieben, nachdem er am Donnerstag den Auftakt als Fünfter beendet hatte.

Schehl war in der ersten Abfahrt an Position vier fahrend gestürzt und hatte daher den Anschluss verloren an die Top Drei verloren. Dann lag er bis etwa Minute 45 in der Verfolgergruppe, ehe er am langen Berg abreißen lassen musste. «Ich war anderthalb Wochen erkältet und hatte viel Schleim im Hals. In Kombination mit der Kälte konnte ich da keine Luft mehr über den Mund einatmen. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis eigentlich noch zufrieden», erklärte Schehl.

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