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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR
Adelheid Morath und Bettina Janas holten den Gesamtsieg beim Swiss Epic. Foto: Sportograf
24.08.2019 12:50
Morath und Janas feiern Swiss Epic-Gesamtsieg

Davos (rad-net) - Auf der letzten Etappe des Swiss Epic Graubünden haben Adelheid Morath und Bettina Janas auf den 64 Kilometern von Lenzerheide nach Davos mit ihrem vierten Etappensieg den Gesamt-Erfolg vor Stefanie Dohrn und Alice Pirard perfekt gemacht. Bei den Herren holten sich der Belgier Frans Claes und der Luxemburger Sören Nissen den Etappen- und die Italiener Fabian Rabensteiner/Michele Casagrande den Gesamtsieg.

Nach dem ersten Tag, an dem Bettina Janas mit Magenproblemen zu kämpfen hatte und nur ein fünfter Rang mit 17 Minuten Rückstand heraussprang, hätte man den Gesamtsieg des Freiburger Duos kaum noch für möglich gehalten. Als sie am zweiten Tag zwischenzeitlich auch schon über vier Minuten Rückstand auf die Spitze hatten, schien sich das fortzusetzen. Doch dann zahlte sich aus, dass Adelheid Morath und Bettina Janas (KS Trek-Sportograf) die Ruhe bewahrten und das erste gemeinsame Unternehmen so entspannt wie möglich anzugehen.

Sie gewannen die Etappe noch, die nächsten beiden auch und übernahmen das orangene Leaderjersey von Corina Gantenbein und Kathrin Stirnemann (Shimano S-Phyre girls), die von Atemproblemen massiv behindert wurde. «Adel und Betty sind aber schon bestechend stark am Berg», hob Stirnemann aber die Qualitäten der beiden Deutschen hervor.

Die Konstellation mit vier Teams innerhalb von zweieinhalb Minuten versprach Spannung für die Schlussetappe, doch Morath und Janas ließen nichts anbrennen.

Als die lange Kletterpartie begann ließen sie ihre Begleiterinnen rasch zurück. Stefanie Dohrn und Alice Pirard (Centurion-Vaude) bildeten gemeinsam mit Ariane Lüthi und Samara Sheppard (Wielka Orkiestra Świątecznej Pomocy) die Verfolgerinnengruppe und sie kamen auch gemeinsam oben am Rinerhorn an, knapp vier Minuten, nachdem Morath und Janas dort die Zeitmessung passiert und sich dann in den Downhill gestürzt hatten.

Die beiden Deutschen hatten im Ziel noch 2:12 Minuten Vorsprung auf Lüthi/Sheppard und feierten den Gesamtsieg im Ziel mit Champagner-Dusche. Mit dem Öffnen der Flasche hatte Janas dann offenbar mehr Probleme als mit den langen Anstiegen in Graubünden.

«Ich habe schon mit dem Podium geliebäugelt, aber nach dem ersten Tag wollten wir einfach nur noch Spaß haben und die Trails genießen, ohne Druck und ohne Blick aufs Gesamtklassement», erklärte Janas. «Dass es am Ende dann doch so kam, ist mega cool. Die Etappensiege und das Leaderjersey haben uns dann schon noch mal beflügelt.»

Für Adelheid Morath, die am Sonntag nach Kanada zur Cross-Country-WM fliegt, spielen auch die 120 Weltranglistenpunkte eine Rolle, die sie für den Gesamtsieg einstreichen wird. Einerseits verbessert das für die WM ihre Startposition, andererseits für den BDR die Situation im Kampf um den zweiten Startplatz.

Stefanie Dohrn und Alice Pirard verteidigten mit 3:56 Minuten Rückstand ihren zweiten Gesamtrang und zeigten sich im Ziel überglücklich. «Ich hatte in den letzten zwei Tagen Probleme und Alice hat mir sehr geholfen. Wir wollten Platz zwei verteidigen und haben es geschafft», kommentierte Dohrn im Ziel den Erfolg.

Herren: Dorn und Geismayr noch mal auf dem Podest
Nachdem die ersten Ausreißer Martin Gluth und Simon Vitzthum (Superior XC/bischibikes.ch) durch die Wahl einer falschen Abzweigung ihre Führung verloren, wurden die Karten vor dem langen Anstieg zum Rinerhorn neu gemischt – erst mal ohne, dass die anderen Teams wussten, dass der Freiburger und der Schweizer gar nicht mehr vorne waren.

Am Anfang fuhren die beiden italienischen Teams von Trek Selle San Marco, sowie der Belgier Frans Claes und der Luxemburger Sören Nissen (Devon Stellenbosch) davon. Auf dem knapp 15 Kilometer langen Anstieg vom Schmelzboden bis zum Rinerhorn ergriffen Claes und Nissen dann die Flucht und konnten später im Downhill von ihren rund dreieinhalb Minute Vorsprung auf die vier Teams starke Verfolgergruppe zehren konnten.

Vinzent Dorn und Daniel Geismayr (Centurion-Vaude) bildeten gemeinsam Mit Michael Stünzi und Marc Stutzman (Texpa-Simplon), sowie deren Schweizer Landleuten Casey South und Noah Blöchlinger (jb Brunex-Felt/Fischer BMC) die Verfolgergruppe. «Texpa hat dann Probleme bekommen und wir haben die Italiener vor uns gesehen», erzählt Dorn vom Verlauf. Gemeinsam mit South und Blöchlinger schlossen sie auf und kamen am höchsten Punkt gemeinsam an.

South und Blöchlinger gingen als Erste in den Downhill Richtung Davos und holten einen Vorsprung heraus, der ihnen den zweiten Tagesrang (+1:24) bescherte und mit dem sie ihren unerwarteten zweiten Gesamtrang perfekt machen konnten. «Hurra, geil» sei das, meinte Casey South und niemals hätten sie das erwartet.

Daniel Geismayr musste einmal noch wegen eines Kettenklemmers anhalten und auf den letzten Kilometern begannen die beiden italienischen Paarungen den Gesamtsieg von Fabian Rabensteiner und Michele Casagrande zu feiern. «Die haben uns dann quasi den dritten Platz überlassen», berichtet Vinzent Dorn. Er und Partner Daniel Geismayr (Centurion-Vaude) holten sich wie schon am Tag zuvor als Dritte einen weiteren Podestplatz (+2:48). Die beiden Italiener sicherten aber souverän ihren ersten Gesamtsieg beim Swiss Epic ab. 6:37 Minuten Vorsprung auf South/Blöchlinger standen zu Buche.

Michael Stünzi und Marc Stutzmann vom deutschen Team Texpa-Simplon verteidigten ihren dritten Gesamtrang (+13:35) gegenüber Dorn/Geismayr (+20:04). «Für mich war das eine tolle Erfahrung, super, dass Geisi mich so mitgezogen hat. Das war für mich schon grandios», bilanzierte Vinzent Dorn.

Nicht so euphorisch konnte die Bilanz von Martin Gluth ausfallen. Am letzten Tag in Führung liegend falsch abzubiegen, war vielleicht nicht sinnbildlich für die fünf Tage des Freiburgers, doch er war nicht in der Verfassung, die er sich gewünscht hätte. Vor allem die Folgen des Sturzes beim Swiss Bike Cup in Muttenz machten ihm zu schaffen. Am letzten Tag wurde es nach dem Missgeschick Rang elf (+12:42), in der Endabrechnung blieb es der neunte Platz (+55:10).

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