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Amtliches Organ und Medienpartner des BDR

BREITENSPORT

Breitensport

Radtourenfahren (RTF)


 

 

Das Radtourenfahren (RTF) ist die bekannteste und am meisten verbreitete Veranstaltungsform des Radsports für Jedermann im Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Beim Radtourenfahren steht das sportliche Radfahren im Vordergrund. Gefahren werden kann allein oder in der Gruppe. Da es bei Radtourenfahrten keine Zeitnahme gibt und meist drei Streckenlängen (in der Regel zwischen 40 und 170 Kilometern) zur Wahl stehen, ist eine individuelle Wahl der Streckenlänge und der Belastung möglich.

Auch unter Gesundheitsaspekten ist das Radtourenfahren durch diese persönliche Wahl der Belastung hervorragend geeignet. Regelmäßiges Radfahren verbessert die Herz-Kreislauf-Funktionen und ist im Gegensatz zum Laufen auch für gewichtige Personen zu empfehlen.

In Deutschland werden jährlich von über 1.000 Mitgliedsvereinen Veranstaltungen aus dem Bereich Radtourenfahren organisiert, die auch die landschaftlichen Reize der jeweiligen Region auf überwiegend verkehrsarmen Straßen erfahrbar machen. Die Teilnahme beim Radtourenfahren ist jedem möglich. Vorraussetzung ist ein verkehrssicheresRad, auch Pedelec 25-Nutzer sind willkommen. Verständlicherweise ist die Startgebühr für Mitglieder mit RTF-Wertungskarte geringer.

Bei einer weiten Anreise zum Startort empfiehlt die Kommission Breitensport des BDR, sich bei den Verantwortlichen der jeweiligen Radtourenveranstaltung über unter Umständen zwischenzeitlich notwendig gewordene Änderungen zur Veranstaltung zu erkundigen.


RTF-Formel A

wie Ausdauer nennt sich der bekannteste Zweig beim Radtourenfahren. Hier werden an einem Termin Touren aus den fünf Klassen (40 bis 69, 70 bis 109, 110 bis 149, 150 bis 199 oder über 200 Kilometer Länge) parallel während einer Veranstaltung angeboten. Die Teilnehmer fahren auf einer ausgeschilderten Strecke mit der von ihnen gewählten Geschwindigkeit. Je nach Art, Schwierigkeit, Länge und Beschaffenheit der Strecke gibt es dabei mehrere Kontrollstellen. Dort wird die Startkarte abgestempelt und in der Regel Verpflegung angeboten.

Die Strecken beim Radtourenfahren haben keine Sollzeiten und werden in der Regel auf einem Rundkurs durchgeführt. Damit kommen die Teilnehmer zum Startort wieder zurück. Der Veranstalter setzt in der Regel aus organisatorischen Gründen einen Zeitraum von rund zwei Stunden (zum Beispiel 9 bis 11 Uhr) innerhalb dessen die Teilnehmer auf die Strecke gehen und gibt eine Schlusszeit aus, bis zu der die Teilnehmer zurück sein müssen. Meist wird bei Start und Ziel auch die Möglichkeit zum Duschen geboten. Aißerdem bieten die Vereine üblicherweise eine Verpflegung im Zielbereich, zum Beispiel mit Kaffee und Kuchen. Das Startgeld für diese Veranstaltungen liegt meist zwischen fünf und zehn Euro, dazu gehört auch die Versorgung mit Getränken auf der Strecke. Mit der Anmeldung / Zahlung der Startgebühr akzeptiert man die "Spielregeln" der Veranstaltung aus der StVO und erhält eine Startkarte und Rückennummer, über die man unterwegs als Teilnehmer erkennbar ist. Einen Überblick über alle Veranstaltungen gibt es im Breitensportkalender des BDR und in der Datenbank von rad-net.

Mitglieder in einem Verein des BDR oder Landesverbands-Einzelmitglieder können eine Jahres-Wertungskarte zum Radtourenfahren lösen, in der die Punkte für eine erfolgreich beendete Radtourenfahrt eingetragen werden. Entsprechend der fünf Klassen gibt es einen, zwei, drei, vier oder fünf Punkte. Erreichen die Teilnehmer innerhalb einer Saison (Mitte März bis Mitte Oktober) 15 (Frauen) oder 25 (Männer) Punkte, erhalten sie dafür eine Jahres-Auszeichnung. Für Schüler sind mindestens zehn Punkte erforderlich. Die RTF-Wertungskarte können Mitglieder beim Verein oder Einzelmitglieder über Ihren Landesverband erwerben.


Permanente Radtourenfahrten

bieten im Gegensatz zu den auf Wochenend- und Feiertage beschränkten A-Fahrten die Möglichkeit, zu jedem Termin eine beschriebene Tour zu fahren. Die Startzeit für diese zwischen 50 und 110 Kilometern langen Strecken kann der Teilnehmer selbst wählen. Startorte sind in der Regel Tankstellen oder Gaststätten. Die Zusammenfassung aller permanenten Radtourenfahrten in der Datenbank von rad-net gibt einen Überblick über diese Strecken.


Etappenfahrten

sind geführte Radtourenfahrten, bei denen eine ausgearbeitete Strecke über mehrere Tage und verteilt auf verschiedene Etappen gefahren wird. In der Regel wird diese Fahrt im geschlossenen Verband, also je nach Menge und Leistungsfähigkeit der Teilnehmer in einer oder mehreren Gruppen durchgeführt. Über die Dauer und Gesamtlänge der Tour sowie die entsprechenden Ansprechpartner geben der Breitensportkalender und die Datenbank von rad-net Auskunft. Informationen über den genauen Verlauf der Tagesetappen, die Unterbringung, das Rahmenprogramm und die Teilnahmebedingungen gibt es jeweils bei den ausrichtenden Vereinen.


Permanente Etappenfahrten

Um die Nutzung der Permanenten Radtourenfahrten im Urlaub zu optimieren, werden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen „Permanente Etappenfahrten“ angeboten. Dabei werden die Strecken von verschiedenen permanenten Radtourenfahrten so vernetzt, dass sie über mehrere Tage hintereinander gefahren werden können. Durch die Zusammenarbeit mit den regionalen Fremdenverkehrsregionen ist das Rahmenangebot, der Übernachtungspreis und Service jeweils unterschiedlich ausgestaltet. Weitere Detailinformationen erteilen die Verantwortlichen der Radsportvereine.


Punktvergabe für RTF-Etappenfahrten

Auf der Grundlage der eingereichten Streckenunterlagen vergibt die Kommission Breitensport für die Etappenfahrten die jeweils nachfolgend aufgeführten Punkte zur Jahreswertung.

Punktevergabe für RTF-Etappenfahrten PDF

Weitergehende Bestimmungen können Sie der Generalausschreibung Radtourenfahren entnehmen.