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BMX

BMXBMX

BMX, die Abkürzung steht für Bicycle Motocross, ist noch eine recht junge Radsport-Disziplin. Sie entstand in den Sechzigerjahren in den USA. Jugendliche übten auf speziellen Fahrrädern mit 20-Zoll-Laufrädern Tricks und Stunts ein. In den Achtzigern kamen BMX-Räder auch bei Kindern und Jugendlichen in Europa in Mode – berühmt wurden sie durch Filme wie E.T.

Die Race-Disziplin entstand dadurch, dass Kinder und Jugendliche sich mit ihren BMX-Rädern im Gelände Rennen lieferten und versuchten, es den Motocrossfahrern gleichzutun. Die ersten Bahnen dafür wurden in den 1970er Jahren im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gebaut. Nach und nach wurden die Tracks weiterentwickelt und erhielten das Aussehen, dass sie heute haben: mit Starthügeln, teilweise schwieriger zu befahrende Hindernissen und betonierten Kurven. 1982 wurde die erste inoffizielle BMX-WM ausgetragen, seit 1996 wird sie vom Weltradsportverband UCI organisiert.

In Deutschland wurden ebenfalls Bahnen gebaut, um Rennen zu organisieren. Einige von ihnen, beispielsweise in Erlangen und Bremen, stehen noch heute und werden regelmäßig genutzt, wie auch die Anlagen in Kolbermoor, Betzingen, Königsbrunn, Weilheim, Weiterstadt, Bispingen, Cottbus, Hamburg und Plessa. Mittlerweile gibt es in Deutschland mit der BMX-Track in Stuttgart auch eine Supercross-Strecke. BMX hat sich seit dem ersten offiziellen Wettkampf in Deutschland 1982 zu einem festen Bestandteil im BDR entwickelt. Die Rennen sind in jeder Altersklasse beliebt, denn es werden Wettkämpfe bereits fünf Fünfjährige bis hin zu den Senioren pber 45 Jahre angeboten.

In den Achtzigerjahren gehörten Fahrer wie Uwe Sturm, Ralf Früchtel, Andreas Tittmann, Ivi Vidakovic, Uli Maurer, Bert Rückert und Rainer Schadowski zu den besten Europas. Aber in den Neunzigerjahren ließen die deutschen Erfolge nach und das Interesse am BMX schlief etwas ein.

Als BMX Race 2008 olympisch wurde, war leider kein Deutscher dabei. Aber dennoch erhielt die Disziplin dadurch einen neuen Aufwind. Deutsche Athleten sollten es zu den Olympischen Spielen 2012 in London schaffen. Und es gelang: Maik Baier und Luis Brethauer waren die ersten deutschen BMXer, die bei Olympia am Start waren. 2016 in Rio de Janeiro schaffte es mit Nadja Pries auch eine deutsche Frau erstmals zu dem weltweit wichtigsten Sportereignis. Und seitdem wird die BMX-Disziplin in Deutschland wieder viel mehr gefördert, bessere Tracks und Trainingsbedingungen sind ein wichtiger Baustein.